Fünf Gründe, warum die Romaniacs richtig hart sind

Das Hard-Enduro-Rennen in Rumänien ist nichts für Zartbesaitete. Wir verraten euch warum.
© Pedrag Vuckovic/Red Bull Content Pool
Von Robert Lynn

Die Red Bull Romaniacs gelten als schwerstes Hard-Enduro-Rennen der Welt – und das aus gutem Grund. Beim fünftägigen Rennen im rumänischen Hermannstadt mitten in den Karpaten treffen die besten Hard-Enduro-Racer der Welt auf das rauste Gelände, das sie in ihrer Karriere je gefahren sind. Ankommen allein ist schon ein Riesenerfolg. Hier sind fünf Gründe, warum...

1. Der Prolog

Bevor sie überhaupt in die Berge dürfen, müssen die Rider erst den Sibiu City Prologue meistern. Der Prolog ist eine durchgeknallte Mischung aus hölzernen Hindernissen, Reifengruben und Wippen im Zentrum der Stadt. Und da die Teilnehmer der Red Bull Romaniacs gern früh aufs Gas gehen, sind hier Chaos und Verwüstung vorprogrammiert.

2. Frühe Starts und lange Tage

Bei den Romaniacs sind die Tage lang und die Nächte kurz. Die Rider werden jeden Morgen um sechs Uhr früh geweckt und sitzen dann sechs bis sieben Stunden im Sattel. Im Anschluss müssen sie dann noch ihre Maschinen für den nächsten Tag fit machen. Viel Zeit für Schlaf bleibt also nicht. Schnell setzt die Müdigkeit ein und nur wer topfit ist, schafft es, sich vier Tage lange durch das mörderische rumänische Terrain zu kämpfen und das Ziel zu erreichen.

3. Navigation

Um Erster zu werden, muss man erst den Weg ins Ziel finden. Die Navigation spielt bei den Red Bull Romaniacs eine entscheidende Rolle. Die Teilnehmer nutzen GPS-Geräte als Hilfsmittel. Obwohl die Strecke ausreichend mit Tape und Pfeilen markiert ist, dient das GPS als letzte Sicherheit. 2013 musste Jonny Walker allerdings fast ohne GPS auskommen: Der Brite verlor sein GPS-Gerät am ersten Tag bei einem Sturz und musste es erst im rumänischen Schlamm wiederfinden, bevor er weiterfahren konnte.

4. Das Wetter

Wenn es in Rumänien regnet, geht die Welt unter! Und wenn die Sonne scheint, wird es unbarmherzig heiß. Das rumänische Wetter kann genauso extrem sein wie das Rennen. Leider ist der Sommer dieses Jahr noch nicht in Rumänien angekommen und die Prognose sagt unbeständiges Wetter voraus. Red Bull Romaniacs 2014 könnte eine Angelegenheit für Schlammkrieger werden!

Jonny Walker beim Red Bull Romaniacs Hard Enduro 2013 in Hermannstadt, Rumänien.
Hartes Rennen? Jonny Walker (r) hat es umgehauen! © Dmytro Vakulka/Red Bull Content Pool

5. Die Abschlussparty

Wer den Prolog gemeistert, die Berge bezwungen und das Ziel des schwersten Hard-Enduro-Rennens der Welt erreicht hat, kann sich auf die berüchtigte Abschlussparty der Red Bull Romaniacs freuen. Nach dem Rennen geht bei den vom Kampf gezeichneten Teilnehmern die Post ab. Trinkspiele, Burnout-Wettbewerbe, alles geht. Das ist der letzte Härtetest, den die Teilnehmer bestehen müssen!

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