Mikko Hirvonens Leben anhand von Autos

Vor seiner Heimat-Rallye erklärt uns der finnische Star seine private Autosammlung.
Mikko Hirvonen spricht über seine Autosammlung
Mikko Hirvonen © McKlein Image Database
Von Greg Stuart

Rallye-Fahren kann grausam sein – und diese Saison lief für Mikko Hirvonen besonders hart. Der liebenswerte Finne musste aus Rallys wegen technischer Probleme und wegen Lichtmaschinenversagen ausscheiden, und er musste sogar mit angucken, wie sein M-Sport Ford Fiesta in Italien in Flammen aufging.

Doch es ist gut zu wissen, dass es im Leben in paar Dinge gibt, auf die man sich verlassen kann, und abseits der World Rally Championship hat sich Mikko in einem Schuppen irgendwo im tiefsten Finnland mit großer Sorgfalt eine beachtliche private Autosammlung aufgebaut. RedBull.com hat er verraten, was er da so beiseite geschafft hat…

Also, Mikko, welches sind die wichtigsten Autos deiner Sammlung?
Ich hab ein paar inzwischen. Z.B. einen Pontiac Grand Prix und dann noch einen 1957er Chevrolet Bel Air, der gerichtet werden muss. Der Chevy hat einen 7,0-Liter-Motor und ein Schaltgetriebe und ist echt cool. Es macht voll Spaß, ihn zu fahren. Und ich habe einen echt coolen Pick-up und einen Hotrod, doch ich bin so viel unterwegs, dass ich keine Zeit habe, sie zu richten.
 

Was gefällt dir an amerikanischen Autos so gut?
Ich erfreue mich am Klang des V8-Motors. Es gibt für mich auf der ganzen Welt keinen besseren Sound. Und, keine Ahnung, für mich sehen die wie Autos aus. Im Vergleich zu heutigen Autos, die alle gleich aussehen.

Verglichen mit deinem Rally-Wagen muss es doch das genaue Gegenteil sein, ein großes, schweres amerikanisches Auto zu fahren?
Amerikanische Autos haben gigantische, kraftvolle Motoren und das finde ich fantastisch. Doch bei diesen Autos geht es mir weniger um Schnelligkeit. Natürlich ist es nett, auch mal ein bisschen Spaß zu haben und Vollgas zu geben, aber diese Autos sind zum Cruisen gemacht.

Ich bin nicht an einem neuen Porsche oder Ferrari interessiert.

Und was ist mit den modernen Supercars – magst du die?
Nein, nicht wirklich, solche Autos interessieren mich überhaupt nicht. Ich erfreue mich echt nur an alten Autos, ich bin nicht an einem neuen Porsche oder Ferrari interessiert.

Doch schon als kleines Kind bin ich großer Fan von alten Fords gewesen. Deshalb habe ich viele alte Ford Cortinas und Escorts, viele verschiedene Ford-Modelle. Das sind die Autos, die mich in Wallung bringen.
 

Mikko Hirvonens Autosammlung beinhaltet einen Ford Escort.
Alte Fords haben es Mikko angetan © Ford

Es war bestimmt eine große Sache für dich, Werksfahrer für Ford zu werden?
Ja, das war eine große Sache und ich war echt glücklich. Natürlich war es auch sehr traurig, sie wieder zu verlassen (Ende 2011), also freue ich mich sehr, dass wir wieder zurück sind. Ford liegt mir wirklich am Herzen. Als ich als Kind mit den Wettbewerben angefangen habe, bin ich im Rallycross und Autocross immer Ford gefahren. Mein ganzes Leben lang bin ich also ein Ford-Typ gewesen. Obwohl ich es bei den amerikanischen Autos nicht so genau nehme. Wenn ich von amerikanischen Autos spreche, dann muss es nicht unbedingt Ford sein – dann passt jedes Auto!

Was war dein erstes Rennauto?
Bei den allerersten Rennen bin ich einen Fiat 850 gefahren, ein echt kleines Auto. Aber bei allen weiteren Autocross-Rennen waren es dann ein Ford Mark One und Mark Two Escorts.

Und dein erster Straßenwagen?
Das war auch kein Ford! Ein Datsun Finn, und hinterher wechselte ich dann zu einem Ford Cortina, ein Mark Two.

Welches Traumauto fehlt noch in deiner Sammlung?
Ich würde mal sagen ein original AC Cobra, das hätte ich gerne.
 

Mikko Hirvonens Autosammlung beinhaltet vielleicht eines Tages einen AC Cobra.
AC Cobra, Mikkos Traumauto © Salon Privé

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