Marvin Musquin in Washougal wieder top

AMA Motocross Star Marvin Musquin hatte ein perfektes Wochenende, feierte den ersten US-Doppelsieg.
Marvin Musquin bei der AMA Pro Motocross Championship in Washougal
Marvin Musquin feiert in Washougal © Garth Milan/Red Bull Content Pool
Von Aaron Hansel

Die AMA MotoCross Saison 2014 sollte die von Marvin Musquin werden.

Ken Roczen und Eli Tomac waren in die 450er Klasse aufgestiegen, die Bahn war für den freundlichen Franzosen damit bei den 250ern frei.

Leider aber riss bei ihm das vordere Kreuzband und er kam schon nicht vollständig fit in die Saison 2014. Und zu allem Überfluss renkte er sich im Training zum Saisonauftakt auch noch die Schuler aus.

In der zweiten Saisonhälfte fand er zu alter Stärke zurück. In Washougal zeigte er, was geht, wenn er absolut fit ist: Er gewann beide Rennen in dominanter Manier.

RedBull.com war dabei, als Musquin seine besten Ergebnisse auf amerikanischem Boden überhaupt holte.

Über die Saison hinweg haben wir deine Fortschritte beobachtet und in Washougal haben wir endlich die Spitze des Berges gesehen. Was war dort anders?
Ich weiß es eigentlich nicht. Ich habe mich auf der Strecke einfach so gut gefühlt. Der Boden war am Morgen fantastisch, furchig und weich. Durch die Schatten war es etwas unübersichtlich und du donnerst aus dem Hellen ins richtig Dunkle. Ich bin so happy, dass ich zwei Mal Erster wurde – zum ersten Mal überhaupt in den USA! Ich habe mich einfach richtig gut gefühlt und habe gepusht. Ich habe einige gute Manöver hinbekommen. Ich hatte ein paar richtig gute Linien, die sonst niemand gefahren ist.

Ich bin so happy, dass ich zwei Mal Erster wurde – zum ersten Mal überhaupt in den USA!

Und was war im Kampf um die Spitze mit Justin Bogle im zweiten Lauf?
Er ist richtig gut gefahren. Es gab Abschnitte, da war er schneller als ich und auf dem Rest der Strecke habe ich aufgeholt. Ich wollte nicht wie verrückt pushen und einen Fehler machen. Ich bin locker gefahren und habe auf das Ende des Rennens gewartet, hatte aber auch Blake Baggett hinter mir. Daher habe ich dann überholt. Es war ein gutes Finish. Ich habe mich umgeschaut und gesehen, dass ich einen guten Vorsprung hatte. Das ist das beste Gefühl, wenn du das Rennen kontrollieren kannst und siehst, wo die anderen Jungs sind. Das ist das Beste.

Weißt du schon, wo du nächstes Jahr fährst?
Ich bin einfach so glücklich, wo ich jetzt bin. Red Bull KTM, sie machen einen so großartigen Job. Dieses Jahr war ich verletzt, darum bin ich die Supercross Series nicht gefahren und das sollte mein letztes Jahr auf der 250er werden. Ich habe aber jedes Mal Spaß auf der 250er, und ich war dieses Jahr verletzt, darum werde ich sie nächstes Jahr noch einmal fahren.

Du und Christophe Pourcel, zwei Franzosen, ihr standet im ersten Lauf zusammen auf dem Podest. Wie war das für dich?
Ich will nicht gerade sagen, dass ich happy war, aber es ist schon irgendwie cool, zwei Franzosen auf eins und zwei zu sehen – gerade in den USA. Ich denke, das ist irgendwie cool.

Ich bin wieder 100 Prozent fit und fühle mich wirklich gut.

Das Red Bull KTM Team holte in Washougal in beiden Klassen Doppelsiege. Das ist Dominanz!
Ich bin so stolz, Teil des Red Bull KTM Teams zu sein. Wir mussten ihnen diesen Sieg geben. Als ich sah, das Dungey den zweiten Lauf gewann, dachte ich mir: ‚Man! Ich will das auch. 1-1.’ Das ist toll für das Team. Ich bin für mich selbst glücklich, aber auch für das Team. Sie arbeiten so hart und haben mir das beste Motorrad gegeben. Wenn du, wie ich zu Anfang des Jahres, nicht in die Top Fünf kommst, da war ich nicht happy. Aber jetzt bin ich wieder 100-prozentig fit und fühle mich richtig wohl. Darum bin ich glücklich, dass ich für sie gewinnen konnte.

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