Ogier ist „Zauberer von Oz” bei VWs Titelgewinn

Sébastien Ogier führt VW zum 1-2-3-Sieg bei der Rallye Australien, das Team holt den Marken-Titel.
Sébastien Ogier am Steuer seines Volkswagen Polo R bei der Rallye Australien 2014, wo er den Sieg holte.
Sébastien Ogier gewinnt die Rallye Australien 2014 © Volkswagen Motorsport
Von Greg Stuart

Sébastien Ogier siegte bei der Rallye Australien, während Volkswagen seinen allerersten Dreifach-Triumph feierte und sich an diesem Wochenende außerdem schon frühzeitig den Konstrukteurstitel sicherte – bei noch drei ausstehenden Runden.

Ogier bekam auf dem Podium Gesellschaft von seinen Teamkollegen Jari-Matti Latvala, der anfangs in der Rallye in Führung gelegen hatte, und Andreas Mikkelsen, der Punkte für das Volkswagen Motorsport II Team holte.

Mit seinem Sieg baute Ogier seinen Vorsprung auf Jari-Matti Latvala in der Fahrerwertung weiter aus, denn der Franzose erhielt 27 Punkte – 25 für den Sieg in Australien plus zwei für die zweitschnellste Zeit in der Power Stage. Latvala kam auf insgesamt 21 neue Punkte, durch die Kombination seines zweiten Platzes und der schnellsten Zeit in der Power Stage. Ogier liegt nun mit 214 Punkten vor Latvala auf Rang zwei mit 164 Punkten.

Hinter den drei Volkswagen erkämpfte sich Kris Meeke letztlich Platz vier, nachdem er am Samstag aufgrund einer 61-Sekunden-Zeitstrafe für das Schneiden einer Kurve auf Rang fünf gerutscht war. Mikko Hirvonen von M-Sport Ford Fiesta RS wurde Fünfter und die Hyundais von Haydon Paddon und Thierry Neuville sowie die Schwester von M-Sports Elfyn Evans komplettierten die Top 8.

Die ausführlichen Ergebnisse der Rallye Australien 2014 findet ihr auf WRC.com

Andreas Mikkelsen fährt seinen Volkswagen Polo R bei der Rallye Australien 2014
Andreas Mikkelsen machte VWs 1-2-3-Erfolg komplett © Volkswagen Motorsport

Etappen 11-12 – Ogier übernimmt die Führung und zieht das Tempo an

Seiner cleveren Reifenwahl verdankte Sébastien Ogier einen 10-Sekunden-Vorsprung bei der Rallye Australien vor seinem VW-Teamkollegen Jari-Matti Latvala. Latvala, der während der Etappen Regen erwartet hatte, fuhr am Samstagnachmittag mit zwei Soft-Reifen, Ogier hatte nur einen aufgezogen. Doch der Regen blieb aus, daher hatte Oger keine Schwierigkeiten, sich von Latvala abzusetzen. Der dritte Volkswagen von Andreas Mikkelsen bleibt auf Platz drei, dicht gefolgt von Kris Meekes Citroën.

Etappen 7-10 – Latvala geht in Australien in Führung

Jari-Matti Latvala kam am besten mit den feuchter gewordenen Bedingungen zurecht, überholte Kris Meeke und seinen Teamkollegen Sébastien Ogier und übernahm die Führung der Rallye Australien nach zehn Etappen. Vor der nächsten Wertungsprüfung am Samstag führt Latvala mit 4,1 Sekunden vor Ogier. Andreas Mikkelsen ist weitere zwölf Sekunden dahinter Dritter.

© McKlein Image Database

Etappen 4-6 – Meeke verteidigt seine knappe Führung am Freitag, doch Latvala und Ogier machen Druck

An der Spitze geht es ziemlich eng zu: Kris Meeke liegt in seinem Citroën DS3 WRC weiter vorn. Doch der Nordire darf sich auf der Vollgasfahrt keinen Fehler erlauben, denn die fünf besten Fahrer liegen weniger als sechs Sekunden auseinander. Vor allem Jari-Matti Latvala und der WM-Führende Sébastien Ogier sitzen ihm in ihren Volkswagen Polo R WRCs dicht im Nacken. Thierry Neuville im Hyundai hatte dagegen Pech.

Etappen 1-3 – Meeke setzt seine starke Vorstellung aus dem Shakedown fort, Mikkelsen beeindruckt

Nach drei Etappen führte der Citroën von Kris Meeke in der Gesamtwertung der Rallye Australien. Allerdings lagen die ersten fünf Fahrer gerade mal zehn Sekunden auseinander. Andreas Mikkelsen legte am Freitagmorgen vier Top-Zeiten hin und war vor den Nachmittagsetappen bester Volkswagen-Pilot.

Shakedown – Die Citroëns liegen vor dem Start der Rallye Australien 2014 vorn

Bei der Rallye Deutschland war Kris Meeke noch in Führung liegend ausgeschieden. Zum Shakedown der Rallye Australien zeigte er sich aber gut erholt und fuhr die schnellste Zeit vor seinem Citroën-Teamkollegen Mads Østberg und dem Hyundai von Thierry Neuville. Die Volkswagen von Jari-Matti Latvala und Sébastien Ogier komplettierten die besten Fünf.

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