Robert luchst Walker Sea-to-Sky-Krone ab

Sea to Sky Rookie Taylor Robert hat sich den Sieg am Strand der Türkei gesichert.
© Future7Media
Von Robert Lynn

Taylor Robert ist der erste Fahrer in vier Jahren, der Jonny Walker beim Red Bull Sea-to-Sky Beach-Rennen in Kemer besiegen konnte. Nach 15 Minuten Plus 1 Runde verwies er den Seriensieger auf Rang zwei.

Am Vormittag mussten sich aus den 206 eingeschriebenen Teilnehmern zum Red Bull Sea to Sky deren 50 Piloten für das Main-Event qualifizieren. Walker, der sich im Sand zuhause fühlt, führte dabei die Zeitenlisten an. Von der Pole aus sicherte er sich auch den Holeshot und setzte sich vom Feld ab. Nach einem Sturz fiel er dann wieder zurück.

Der Südafrikaner Wade Young beim Red Bull Sea to Sky in Antalia, Kemer, Türkei, auf seiner KTM
Wade Young übernahm früh die Führung © Future7Media

Wade Young übernahm die Rennführung und hatte Robert im Schlepptau, Walker musste sich erst wieder nach vorn kämpfen. Gegen Rennhalbzeit lagen Robert und Walker wieder gleichauf, ehe Walker erneut zu Boden musste und den Anschluss verlor. Robert konnte nun ohne Druck seine eigene Pace fahren und den Lauf gewinnen. Walker kämpfte sich wieder noch an Young vorbei und wurde Zweiter.

Eine solide Fahrt von Alfredo Gomez brachte ihm den vierten Platz ein. Strand-Rennen waren noch nie ein Pflaster für Graham Jarvis, doch konnte er sich in die Top Ten kämpfen.

2014 wurde das Rennen komplett umgekrempelt: Die Fahrtrichtung wurde umgedreht. Außerdem wurden weitere Hindernisse eingebaut. Wie wurden diese Änderungen aber von den Fahrern aufgenommen?

Taylor Robert: „Das war eine coole Erfahrung. Es war ein Strandrennen, aber mit einer Trials-Sektion drin. Es hat eine Weile gedauert, ehe ich mich daran gewöhnt hatte, aber es hat sehr viel Spaß gemacht. An den ganzen Urlaubern in ihren Sonnenliegen vorbei ein Rennen zu fahren war ziemlich Crazy!“

An den ganzen Urlaubern in ihren Sonnenliegen vorbei ein Rennen zu fahren war ziemlich Crazy

Graham Jarvis: „Ich bin kein Sandfahrer, aber die Hindernisse haben es interessant gemacht. Es ging nicht einfach überall nur Vollgas. Es waren teilweise sehr technische Abschnitte dabei.“

Dougie Lampkin: „Die großen Sprünge haben mir einen Spaß gemacht. Ich bin ein Trial-Fahrer, darum bin ich es nicht gewöhnt mit einem Motorrad im vierten Gang zu springen – das war mir ein wenig zu schnell. Ich bin nur froh, dass es vorbei ist und ich wieder in den Bergen fahren kann!“

Der britische Red Bull KTM Pilot Jonny Walker beim Red Bull Sea to Sky in Antalia, Kemer, Türkei
Walker ist die Strand-Krone los © Future7Media

Jonny Walker: „Bei den Strandrennen habe ich immer Spaß, aber dieses Jahr war es noch viel anstrengender. Es ist immer leicht, einen Fehler zu machen. Der Sand ist so weich, dass dir immer vorn alles wegrutscht. Je schneller du fährst, desto besser wird es, aber du hast auch das größere Risiko von Stürzen!“

Andreas Lettenbichler: „Ich denke ein paar Änderungen waren etwas zu verrückt. An manchen Abschnitten war es langsam, aber in anderen musstest du Vollgas fahren, um das Hindernis zu überwinden. Ich habe auch die umgekehrte Rennrichtung nicht gemocht – Ich denke, dass der Flow einfach weg ist. Aber es ist immer gut, wenn man mal was anderes macht und kreativ ist.“

Am zweiten Tag zum Red Bull Seat o Sky werden die Piloten tief ins Landesinnere von Kemer zum Forest-Race geschickt.

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