12 Fragen an Mat Rebeaud

Mat is back: Endlich wieder eine Saison ohne Verletzung für Mat Rebeaud.
Mat Rebeaud © Jason Halayko/Red Bull Content Pool
Von Stefan Michel

Bitte nenne drei Begriffe, die deine letzte Saison zusammenfassen!
Spass, Reisen, Comeback.

Welchen Moment in der vergangenen Saison wirst du nie mehr vergessen?
Der coolste Moment war die Qualifikation der Red Bull X-Fighters in Japan, wo ich Vierter wurde und das Finale als Fünfter beendete. Das war ein super Comeback nach meinen Verletzungen.

Welche Ziele hast du dir zu Beginn der Saison gesetzt?
Das erste war an einem Stück zu bleiben, das zweite wieder ein gutes Niveau zu erreichen.

Was ist aus deinen Zielen geworden?
Es war eine super Saison. Das einzige Negative war, dass ich keinen Podestplatz in einem Event der Red Bull X-Fighters erreichte. Aber ich war nah dran, mein Niveau ist gut und so ist der Podestplatz halt mein Ziel für nächste Saison.

Mat Rebeaud - Action © Sebastian Marko / Swatch / Red Bull Content Pool

Dein grösster Fehler der letzten Saison?
Das war bei freestyle.ch. Da habe ich einen neuen Trick probiert, den 540 Indian Air und bin gestürzt. Trotz Sturz bin ich noch Vierter geworden – der hat mich ein richtig gutes Resultat gekostet.

Deine beste Aktion der letzten Saison?
Das ist dieser 540 Indie, den ich entwickelt habe. Zwar hat er im Wettkampf noch nicht geklappt, aber im Training habe ich ihn gelandet, Videos gepostet und so ist es mein Trick, den mir niemand mehr nehmen kann.

Was hast du in den letzten Monaten gelernt?
Ich habe zwei Red Bull Under My Wings gemacht, eintägige Camps für junge Fahrer bis 16 Jahre. Da habe ich viel darüber gelernt, wie man mit Jugendlichen arbeitet und wie man sie motiviert. Ich werde weitere solche Camps geben und denke, das ist eine gute Sache für meine Zukunft.

Worin bist du noch immer nicht so gut wie du sein willst?
Es gibt viel, in dem ich besser werden will. Das Positive ist aber, dass mein Niveau jetzt wieder gut ist. Jetzt arbeite ich an meinem Selbstbewusstsein. Wenn ich noch mehr an mich glaube, werde ich noch erfolgreicher werden.

Mat Rebeaud - Action © Flo Hagena / Red Bull Content Pool

Hast du dich in der vergangenen Saison mal selber überrascht?
An den Red Bull X-Fighters in Madrid: Da hatte ich im Training einen Sturz, habe mich danach nicht sehr gut gefühlt. Trotzdem bin ich im Wettkampf gut gefahren und wurde Achter.

Womit hast du dich in dieser Saison belohnt – oder kommt die grosse Belohnung erst noch?
Ich habe mir ein Motorboot gekauft, mit dem ich auf dem Neuenburgersee wakeboarden und wakesurfen kann.

Worauf freust du dich jetzt am meisten?
Ich freue mich, in ein paar Wochen nach Kalifornien in die Wärme zu gehen und mich auf die neue Saison vorzubereiten. Hier ist es kalt, und kaum habe ich angefangen zu trainieren, ist es schon wieder dunkel.

Welche Ziele hast du dir für die nächste Saison gesetzt?
Das Coole ist, dass ich immer noch liebe, was ich mache. Meine Ziele bleiben die gleichen: Ich will Spass haben, ganz bleiben, meine Maschine mit einem guten Gefühl fahren und wenn das gelingt, dann werden die guten Resultate folgen.

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