Exklusiv: Die Red Bull X-Fighters Dokumentation

Die ultimativen 52 Minuten Bewegtbild über die prestigeträchtigste FMX-Serie der Welt
Von Oliver Schran

Die Red Bull X-Fighters haben sich im Laufe ihrer 14-jährigen Geschichte zur prestigeträchtigsten Freestyle-Motocross-Serie der Welt entwickelt. Seit 2001 haben 84 Fahrer bei insgesamt 50 Stopps die Limits des FMX laufend an die Grenze des Möglichen gebracht. Rund um den Globus waren hunderttausende Fans bei den bahnbrechenden Competitions mit dem einzigartigem K.-O.-Format live dabei.

Das Eventformat ist maßgebend für die Entwicklung des Sports geworden und die Tour zu gewinnen ist DAS ZIEL für die besten und härtesten Rider der Welt. Es geht den Fahrern dabei einerseits um das fette Preisgeld - Die Tour schüttet über die Saison 1 Mill. US Dollar an Preisgeldern aus - aber der sportliche Ruhm und die Ehre ein Tour-Champion zu sein, ist für alle Rider wichtiger als der Cash.
Bei so viel Action ist klar, dass nach 50 Events eine Doku her muss. Wann auch sonst?

Passend zum Jubiläum servieren wir euch für 2 Wochen exklusiv hier und auf Red Bull TV eine knappe Stunde Red Bull X-Fighters Geschichte frei Haus.

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Schaut euch die Doku auf eurem Ferseher im "Big-Format" an...
Eine Übersicht der unterstützten Endgeräte gibt es hier about.redbull.tv


Keine Zeit für 52 Minuten Bewegtbild?
Hier 9 Fakten, die ein richtiger Fan im Kopf haben muss:


Die ersten Sieger
Haudegen "Mad" Mike Jones (USA) war 2001 auf dem Höhepunkt seiner Karriere und zeigte den Jungs beim ersten Event in Valencia, wo der Hammer hängt. Edgar Torronteras (ESP), welcher sich hinter Jones platzierte konnte 2002 den ersten Event in Madrid für sich entscheiden. Im Gegensatz zu Jones ist der verrückte Spanier immer noch im Geschäft und zeigte 10 Jahre nach seinem Sieg beim Event in Dubai das E.T. es immer noch drauf hat.

Der Beste der Besten
Nate "The Destroyer" Adams (USA) ist nicht nur der erste Fahrer, welcher Travis Pastrana in einer FMX Competition bezwang, er hält auch den Rekord für die meisten Red Bull X-Fighters Championships. Die sympathische Legende gewann die Tour 2009 und 2010. Kein Fahrer hat bis Dato 2 Gesamtsiege auf dem Konto, aber es gibt Einige die in 2015 gleich ziehen könnten.

Nate Adams fliegt ´09 durch die Nacht in London
Nate Adams fliegt ´09 durch die Nacht in London © Predrag Vuckovic / Red Bull Content Pool


Die TP Statistik
All-Time Hero Travis Pastrana (USA) gewann 4 der 5 Events, an denen er teilnahm – eine Siegesquote von 80 Prozent! Somit hält die 199 nicht nur etliche Guinness Buch Rekorde, sondern setzt mit dieser Statistik auch eine Benchmark in der X-Fighters Geschichte. Der einzige kleinere Makel auf seiner sonst reinen Weste: der dritte Platz in Mexico City 2006.

50 Events rund um den Globus
Bei den 50 Events waren die Red Bull X-Fighters auf sechs Kontinenten zu Gast: Europa, Asien, Nordamerika, Südamerika, Australien und Afrika.

Der Exportschlager
Von 2002 bis 2005 gab es jeweils nur einen Stopp in Madrid. 2005 zerpflügten die Rider zum ersten mal die Stierkampfarena in Mexico City, als das Konzept von Madrid 1 zu 1 übernommen wurde. Die World Tour feierte 2007 mit Stopps in Madrid, Slane Castle und in Mexico City ihre Premiere und besuchte seither die unglaublichsten Orte auf dem Planeten.

Levi Sherwood macht fette Tricks mit Links
Levi Sherwood macht fette Tricks mit Links © Andreas Langreiter / Red Bull Content Pool


Sherwood ist der King

Kein anderer Fahrer hat so viele der 50 Events gewonnen wie Levi Sherwood. Seine bisher 8 Karrieresiege verhalfen dem Neuseeländer 2012 zum World-Tour-Titel und 2014 zu Gesamtplatz zwei. Als 17-Jähriger holte er sich im Jahr 2009 in Mexico City seinen ersten Eventsieg bei den Red Bull X-Fighters. Damit hält er bis heute zudem den Rekord als jüngster Sieger eines Tourstopps.

Die Stierkampfarena - der Klassiker
Sechzehn Länder der Welt fungierten bereits als Austragungsort der Tour. Mit 13 Stopps in Madrid ist Las Ventas aber die X-Fighters Location schlechthin. Für die Fahrer ist es der "Grand Slam" in der Mitte der Saison, wo die härtesten Tricks des Jahres im Fließband abgefeuert werden. Als Location Nummer zwei folgt Mexico City mit 8 Stopps. Somit bleibt die Tour ihren Ursprüngen treu, da die meisten Events bis heute in Stierkampfarenen über die Bühne gingen.

Red Bull X-Fighter Mat Rebeaud in Madrid 2014
Mat Rebeaud @Madrid 2014 © Flo Hagena/Red Bull Content Pool


Torres - El gran torrero

Kein anderer Fahrer hat einen derart bleibenden Eindruck in puncto Talent, Können, konsistente Leistung und Standhaftigkeit hinterlassen wie Dany Torres (ESP). Der Spanier gewann die World Tour 2011 und kann am meisten Starts (41), sowie die zweitgrößte Anzahl an Eventsiegen (7) vorweisen. In allen 8 Jahren der World Tour stand Torres auf dem Podium und schaffte es in 6 der 8 Jahre mindestens einmal auf Platz eins. In den letzten fünf Jahren war der Spanier immer unter den Top 3 der Gesamtwertung zu finden.


Finale Zahlen

Vierundachtzig Athleten aus 21 Ländern waren bei den 50 Events am Start. Mit 22 Teilnehmern stehen die USA ganz oben auf der Liste, gefolgt von Australien mit 11 und Frankreich mit 9 Ridern. Brasilien, Deutschland und Spanien schickten jeweils 4 Starter ins Rennen. Jeweils drei Teilnehmer stammten bisher aus Tschechien, Italien und Japan. Weitere Statistiken findet Ihr hier.

Dany Torres zeigt den Paris Hilton Flip in Mexico
Dany Torres zeigt den Paris Hilton Flip in Mexico © Sebastian Marko / Red Bull Content Pool

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