Willkommen zurück, Rallycross!

Die weltgrößten Rowdies des Motorsports sind zurück: diese fünf Dinge haben wir im Winter vermisst.
Von Greg Stuart

Die FIA Rallycross-Weltmeisterschaft findet dieses Wochenende in Montalegre in Portugal statt.

Es ist lange her, dass Rallye-Weltmeister 2003, Petter Solberg, den ersten Weltmeistertitel im RX, letztes Jahr, gewann.
Mit frischem Anstrich und neuer Fahreraufstellung, ist das Rennen nun endlich wieder zurück.

WRC Legende Walter Röhrl kämpft im unteren Video gegen Mattias Ekström und seinen Audi S1 EKS RX Quattro.

Hier sind die fünf Dinge, die RedBull.com an Rallycross vermisst hat.

Die Autos

Die Top-Level Supercar Maschinen bei der RX Weltmeisterschaft und bei der Red Bull Global Rallycross Meisterschaft in den Staaten, muss man sich unbedingt anschauen … und anhören! Wenn zwei von diesen 600bhp Monstern auf der Startmarkierung hochtourig laufen und die Auspuffe knattern, ist der Lärm unglaublich. Wenn dann auch noch die Handbremsen gelöst werden und die Autos vorwärts schießen, beschleunigen sie von 0-60m/ph in 1.9 Sekunden – das ist schneller als bei einem modernen F1-Auto!

 

Fünf Dinge, die RedBull.com am Rallycross vermisst hat: Autos
Rallycross 600bhp Supercars sind Supermaschinen © Tony Welam Bildproduktion/Red Bull Content Pool

Kontakte

Heutzutage neigt der Top-Motorsport dazu, etwas affektiert zu sein. Aber Rallycross - so wird gemunkelt - ist ein Kontaktsport, zusammenprallen und anstoßen ist Teil der Strategie des Fahrers. Dies, plus die Tatsache, dass die Autos über Sprünge fahren und sich die meiste Zeit auf der Seite befinden, macht Rallycross zu dem perfekten Mix aus Stockcar, Rallye, Tourenwagen und Motocross!

Die Fahrer

Als Ford der Rallye Weltmeisterschaft Ende 2012 den Rücken zudrehte, war die weitere Motorsport Zukunft von Petter Solbergs ungewiss. Einer der wenigen Momente im Leben des Norwegers, in denen er nicht gelächelt hat. Aber Solberg liebt seine Rallycross-Auferstehung und die Möglichkeit mit anderen spannenden Talenten aus dem RX Zeit zu verbringen: zweifacher DTM Meister Mattias Ekström hat sein eigenes Team und gewann letztes Jahr. Die jüngeren Stars wie Timmy Hansen, Andreas Bakkerud und Anton Marklund werden diese Saison wohl bald Schlagzeilen machen. Und man darf auch nicht ein paar spannende Rider außer acht lassen, die 2015 im Besitz einer Wildcard sind.

Fünf Dinge, die RedBull.com am Rallycross vermisst hat: Fahrer
Ekström und Solberg sind die ältere RX-Generation © EKS/McKlein

Joker Runde

Die Joker Runde ist eine extra lange Runde der Rennstrecke, die jeder Rider einmal während des Rennens fahren muss – und was die Teamstrategie angeht, kann es wirklich Sand ins Getriebe streuen. Manche Fahrer wollen es früh hinter sich bringen, um mit dem Rennen fortzufahren. Andere Fahrer geben Vollgas und drehen erst ganz am Schluss ihre Joker Runde. So bleibt das Rennen unberechenbar und belohnt den Fahrer, der einen kühlen Kopf bewahrt. Vielleicht sollte sich die F1 auf dem Nürburgring eine Scheibe davon abschneiden und die Rider einmal durch die Nordschleife jagen - nur eine Idee.

Fünf Dinge, die RedBull.com am Rallycross vermisst habt: Joker Runde
Die Joker Runde spielt eine wichtige Rolle © EKS/McKlein

Die Fans

Rallycross-Fans sind ein furchtloser Haufen. Zu der Erkenntnis kamen wir in Höljes vor einigen Jahren, als wir dort ein Wochenende mit ihnen verbrachten. Wenn man auf den Zeltplatz des Rallycross Events geht, erlebt man grillende Fans, die laute Rave Musik hören und einem ganz sicher einen lauwarmen Grog in die Hand drücken. Sie lieben natürlich auch die Rennen. Umso schiefer und wilder, desto besser.

Fünf Dinge, die RedBull.com am Rallycross vermisst hat: Kontakt
Rallycross erfordert Ellbogentechnik © EKS/McKlein
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