Red Bull 111 Megawatt: Walker und Letti sind ready

Die weltbesten Rider machen sich auf den Weg zum Red Bull 111 Megawatt Hard Enduro 2015.
Red Bull 111 Megawatt 2014 © Lukasz Nazdraczew/Red Bull Content Pool
Von Adam Roszkowski

Zum zweiten Mal findet in diesem Jahr das Red Bull 111 Mega Watt statt - und zwar größer, härter und besser. Im letzten Jahr konnte die polnische Enduro Legende Taddy Blazusiak einen Heimsieg verzeichnen. Hinter ihm lagen seine KTM-Teamkollegen Jonny Walker und unser As im Ärmel Andreas "Letti" Lettenbichler. Wer wird die Strecke dieses Jahr bezwingen?

Taddy hat sich fest vorgenommen wieder ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen, doch sein größter Angreifer, Walker, war DER Abräumer 2015. Er gewann Hell's Gate, The Tough One, Red Bull Romaniacs und (irgendwie auch) den Red Bull Hare Scramble.

"Das Red Bull 111 Megawatt war für alle komplett neu, aber ein super cooler Event. Es war einfach auch ein anderes Format, eher ein drei Stunden langes Rennen über Stock und Stein, " erzählt Walker.

"Es war ja auch ein Heimspiel für Taddy und daher hat er alles daran gesetzt zu gewinnen und ich wollte ihn daran hindern. Wir fuhren beide die ganze Zeit konstant am Limit. Es gab eigentlich fast nur uns!"

"Am Ende hat mich Taddy geschlagen, aber nach so einer Schlacht ist es auch okay zu verlieren. Man hat ja vorher wirklich alles gegeben!"

Ein weiterer großer Erfolg, war die große Menge an Publikum.

"Ich habe noch nie soviel Zuschauer auf einem Hard Enduro Event gesehen," freut sich Walker. "Es war echt der Wahnsinn, wie viele Leute uns zugeschaut haben!"

"Draußen stand eine riesige Traube von Menschen, die darauf warteten hineingelassen zu werden. Das war klasse, ich freue mich tierisch auf dieses Jahr!"
 

Jonny Walker feiert den Sieg bei Hell's Gate Hard Enduro in Il Cuocco, Italien
Der erschöpfte Sieger Jonny Walker © Jonty Edmunds/Future 7 Media for Redbull.com

Auch Andreas Lettenbichler könnte in diesem Jahr zur Wunderwaffe werden. Beim Red Bull Hare Scramble war er ganz vorne mit dabei, er war Fünfter beim Hell's Gate, Vierter in England beim Touch One und Sechster bei den Red Bull Romaniacs.

Der symphatische Rosenheimer freut sich schon auf seine Rückkehr nach Kleszczow. "Dass ich den dritten Platz beim 11 Megawatt erreicht habe, war schon eine Riesensache. Ich wäre natürlich gerne noch näher an Teddy und Jonny dran gewesen, aber diese Jungs waren einfach zu schnell für mich. Die Strecke hat kaum sehr schwierige technische Parts, wo ich aufholen hätte können," so Letti.

"Ich fand das Rennen jetzt nicht so herausfordernd, wie zum Beispiel das Erzbergrodeo, aber durch das Format wurde es ziemlich anstrengend. Drei Stunden mit maximaler Power zu fahren, das muss man erstmal schaffen. Ich will auf jeden Fall dieses Jahr wieder unter die ersten Drei kommen!"
 

Wenn Lettenbichler und Walker ihre Form und ihren Kampfgeist halten, können wir ein superspannendes Rennen erwarten.

Das Red Bull 111 Megawatt findet am 5. und 6. September statt.

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