Marvin Musquins perfekte Kurve in Super Slo-Moto

Red Bull KTM Star Marvin Musquin zeigt euch, wie man beim Rennen nochmal schnell die Kurve kriegt…
Marvin Musquin in der finalen Runde der AMA Supercross Series im Sam Boyd Stadium in Las Vegas, Nevada, USA, am 02. Mai 2015.
Das sieht nach Spaß aus © Garth Milan/Red Bull Content Pool
Von Eli Moore

Jeder Motocross Rennfahrer kennt das englische Sprichwort: "Jump for show, corner for dough" (Sprünge für die Show, Kurven, um etwas zu erreichen). Die meisten Rider fühlen sich wegen der aufregenden Jumps zum MotoX hingezogen – das Risiko, der Flug, die Herausforderung – aber es sind die Kurven, die bei dem Rennen über Gewinnen oder Verlieren entscheiden.

Außer, wenn der Rider den Bubba Scrub perfekt beherrscht, ist es fast unmöglich, bei den Sprüngen Zeit zu gewinnen. Die Kurven sind entscheidend, um sich einen Vorsprung zu erkämpfen.

Eintritt, Ausführung und Ausstieg spielen eine wichtige Rolle, wenn es um die Geschwindigkeit und das Rennen des Fahrers geht. Jedes Überholmanöver wird in den Kurven ausgeführt. Entweder man ist schneller oder kreativer, als sein Gegner.

© Garth Milan/Red Bull Content Pool

Nur wenige Rider auf dem Planeten haben so eine ausgezeichnete "Kurven-Fertigkeit", wie der Red Bull KTM Star Marvin Musquin, der zweifache MXGP Weltmeister und AMA Supercross Champion. Musquin ist ein großer und schlaksiger Fahrer mit einem - wie es viele nennen - "Euro-style" auf dem Motorrad. Er steht häufig auf und lehnt sich über die Vorderseite seines Bikes. Damit bewältigt er mühelos jede noch so rauen Abschnitte der Strecke. Er ist besonders stark auf matschigen und rutschigen Untergründen, wie in Washougal und Unadilla.

Viele amerikanischen Fahrer, besonders in der 250 Klasse, lehnen sich auf ihren Motorrädern extrem zurück und gehen sehr tief. Perfekt um schnell, geradeaus zu fahren, aber wenn es auf Bodenwellen anfangen zu ruckeln, kann das ganz schön in die Hose gehen.

Du siehst an Musquins Style, dass er mit seinem Bike problemlos über jede Unebenheiten fährt. Ab und zu springt er sogar drüber. Das machen normalerweise die Top-Pros, um Zeit und Energie zu sparen.

Musquin ist ein Rider der die Bedeutung der Grundsätze predigt - in die Angriffs-Position begeben, das innere Bein in der Nähe des Vorderrads ausstrecken, und nach vorne schauen zum Ende der Kurve. Das hörst du von jedem Motocross-Trainer und Champions, wie Marvin Musquin, halten sich daran.

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