Die Ideallinie von Dean Wilson in Unadilla

Wir verraten dir, wie die Pros die perfekte Linie auf einem AMA Motocross Track aussuchen.
Dean Wilson fliegt über Dirt in Unadilla
Dean Wilson fliegt über Dirt in Unadilla © Garth Milan/Red Bull Content Pool
Von Aaron Hansel

Unadilla ist einer der ältesten und geschichtsträchtigen Tracks im AMA Motocross. Dank dem steinigen Untergrund und der riesigen Spurrillen, ist es außerdem eine der ungewöhnlichsten Strecken. Wir wollten von Red Bull KTM Fahrer Dean Wilson wissen, wie die Rider mit den außergewöhnlichen und anspruchsvollen Merkmalen des Tracks umgehen.

Die Battle in Unadilla
Die Battle in Unadilla © Garth Milan/Red Bull Content Pool

Die Steine
Das erste, was dir bei Unadilla in den Sinn kommt, sind die Steine. Es ist ein extrem steiniger Track! Aus diesem Grund ist der Start besonders wichtig. Natürlich sind die Starts bei jeder Strecke der Schlüssel zum Erfolg. Aber wenn man in Unadilla einen guten Start hinlegt, kann man viel Dreck und Steine vermeiden. Es ist echt tödlich und nicht sehr angenehm. Viele Jungs tragen Handschutz, aber ich nicht. Ich habe es einmal ausprobiert, aber bin so schlecht gefahren, dass ich sie anschließend nie mehr benutzte.

 

Unadilla lädt ein, im Schlamm stecken zu bleiben
Unadilla lädt ein, im Schlamm stecken zu bleiben © Garth Milan/Red Bull Content Pool

Die Erde
Sie ist schwarz und leuchtet an einigen Stellen. Sie ist sehr hart und man hat meistens auf dem Untergrund einen guten Halt. Aber die Rider graben ihre Reifen so tief ein, dass dort immer irgendwelche fetten Spurrillen sind. Letztes Jahr war es so, als würde man auf einem Schwebebalken fahren! Ich würde schon sagen, dass Unadilla die Strecke mit den meisten Spurrillen im Rennkalender ist. Ich mag das an der Strecke. Es macht die Auswahl der Ideallinie umso wichtiger. Es ist definitiv ein sehr technischer Track.

Die Auswahl der richtigen Lines ist entscheident
Die Auswahl der richtigen Lines ist entscheident © Garth Milan/Red Bull Content Pool

Der Aufbau
Ich benutze auf jeder Strecke die gleichen Reifen, auch für Unadilla wechsele ich sie nicht. Ich mache auch keine großen Veränderungen an meiner Federung, obwohl einige Landungen sehr hart sind, so dass man sein Bike nicht zu weich einstellen sollte. Wir der Sky Shot zum Beispiel. Ich liebe diesen Sprung. Man kann riesige Whips machen und die Zuschauer dort sind großartig. Aber man fliegt so hoch, das die Landung ziemlich brutal ist. Man möchte nicht in jeder Runde so hart aufkommen, also muss deine Federung alles abfangen. Was die Motoren angeht, so habe ich noch nie etwas für Unadilla verändert. Auf einigen Geraden kann man schon richtig schnell werden. Man will also einen Motor, der dem Stand hält.

Wie gut ist die Federung?
Wie gut ist die Federung? © Garth Milan/Red Bull Content Pool
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