Sie fahren die Maxi-Rally der Welt im MINI

X-raid’s Dakar Team hat viele Talente und den amtierenden Meister Nasser Al-Attiyah an Bord.
Von Tim Sturtridge

Nur noch weniger als zwei Monate, dann startet das härteste Rennen im wunderschönen Buenos Aires. Die Rallye Dakar ist der ultimative Ausdauertest im Motorsport. Gemeistert haben ihn bei den letzten vier Ausgaben auch die Renn-MINIs vom X-raid Team - und wenn wir sagen "gemeistert",  meinen wir auch Meister! Die ersten zwei Siege gingen auf das Konto von Monsieur Dakar, Stéphane Peterhansel, der jetzt für das Team Peugeot Total fährt, den letzten Sieg konnte Desert-Superstar Nasser Al-Attiyah verbuchen. Der Wüstenprinz aus Quatar kehrt zusammen mit elf weiteren Fahrern 2016 zurück nach Patagonien, um sich abermals mit Hilfe der in Deutschland gebauten MINI-Maschine den Titel zu holen.
Wir präsentieren euch das Dakar-Dutzend!

Nasser Al-Attiyah (QAT)

Der Amtierende Dakar Champion Nasser Al-Attiyah
Der Amtierende Dakar Champion Nasser Al-Attiyah © X-raid

Die erfolgreiche Partnerschaft zwischen Nasser, seinem Partner Mathieu Baumel und ihrem getreuen X-Raid Mobil, brachte ihm in diesem Jahr auf allen der sechs Etappen Bestzeiten. Am Ende der legendären zweiwöchigen Rallye hatten Nasser und Baumel sogar 35 Minuten Vorlauf zum Zweitplatzierten. Der Siegeszug des erfolgreichen Dreiergespanns hörte auch nach der Dakar nicht auf und das Team räumte beim FIA Cross-Country Rallye World Cup ebenfalls den Sieg ab. Ausdauer ist eine von Nasser`s größten Stärken und sein Ziel in Dakar ist klar: Er will der erste Fahrer in der (südamerikanischen) Geschichte der Rallye werden, der dreimal hintereinander gewinnt!

Nani Romi (E)

Dakar Rallye Fahrer Nani Roma
Nani Roma gewinnt auf zwei und vier Reifen © X-raid

Nani Roma ist einer dieser speziellen Art von Fahrern, die das Rennen bereits in mehreren Kategorien für sich entscheiden konnten. 2004 fuhr der Spanier auf einer KTM LC4 660R an die Spitze, zehn Jahre später gewann er auf vier Reifen für das X-Raid Team. 2016 steigt Roma zum ersten Mal in Dakar mit seinem neuen Co-Piloten und Landsmann Alex Haro in den Wagen. Beweisen konnte sich das Team bereits einmal bei der Baja Aragón in ihrem Heimatland.

Orly Terranova (ARG)

Dakar Rallye Teilnehmer Orly Terranova
Orly Terranova ist der Publikumsliebling © X-raid

Wenn sich der Dakar-Convoy am 4. Januar in Buenos Aires in Bewegung setzt, wird ein Großteil der Menge wohl nur Augen und klatschende Hände für den Argentinier Orly Terranova und seinen Beifahrer Ronnie Graue haben. Terranova konnte bisher einige fünfte Plätze bei der Dakar verbuchen und lässt so die Argentinier hoffen, dass vielleicht diesmal endlich ein Local auf dem Podium stehen könnte.

Mikko Hirvonen (FIN)

Dakar Rallye Teilnehmer Mikko Hirvonen
Mikko Hirvonen hat die WRC gegen Dakar getauscht © X-raid

Ein WRC-Siegerpodest ohne Mikko Hirvonen kann man sich eigentlich gar nicht mehr vorstellen, trotzdem ist der Finne relaxed, wenn man ihn nach seinen Zielen bei der Rallye Dakar fragt: "Mir ist wichtig durchs Ziel zu kommen, ohne irgendwo festgehangen zu haben!". Während Hirvonen das erste Mal bei der Dakar dabei ist, hat er an seiner Seite einen erfahrenen Mann mit goldener Vergangenheit: Michel Périn war Co-Pilot als Nani Roma 2014 seinen dritten Sieg einfuhr.

Adam Malysz (POL)

Dakar Rallye Teilnehmer Adam Malysz
Olympiasieger im Skisprung Adam Malysz © X-raid

Adam Malysz, der polnische Adler, bekam seinen Spitznamen bevor er den zweiten Teil seiner sportlichen Karriere begann - da waren es noch zwei Ski und eine Schanze, anstelle von vier Reifen und bebendem Untergrund. Mittlerweile ist der Pole zum fünften Mal mit seinem ebenfalls polnischen Co-Fahrer Xavier Panseri bei der Dakar dabei und fährt das erste Mal im Mini.

Nazareno Lopez (ARG)

Nazareno Lopez war sichtlich froh als er vor zehn Monaten als Rookie die Ziellinie bei der Dakar durchfuhr. Für die nächste Rallye hat er nun den Toyota gegen den Mini eingetauscht und hofft mit seinem Beifahrer, dem Uruguayo Sergio Lafuente auf eine gute Platzierung.

Kuba Przygonski (POL)

Dakar Rallye Teilnehmer Kuba Przygonski
Kuba Przygonski hat seine Dakar Stripes verdient © X-raid

Kuba Przygonsky ist ein weiterer Motorrad-Fahrer, der sein Bike geparkt hat und nun im Auto weiterfährt. Die Erfahrung, die der Pole bei seinen fünf vorherigen Rallyes auf zwei Reifen gemacht hat, wird ihm jedoch sehr zu Gute kommen. Unterstützung bekommt er von seinem Beifahrer Andrei Rudnitski aus Weißrussland.

Harry Hunt (GB)

Dakar Ralle Teilnehmer Harry Hunt
Dakar ist der Höhepunkt für Harry Hunt © X-raid

Einer der jüngsten Fahrer in Dakar kommt aus Großbritannien, ist 27 Jahre und heißt Harry Hunt. "Für mich ist die Dakar der Höhepunkt in der Karriere eines Rallyefahrers", erzählt Hunt. "Schon als Kind wollte ich mit dabei sein. Hier geht es nicht nur um Können, sondern auch um Ausdauer!". Der Deutsche und zweimalige Dakar Gewinner Andreas Schulz steht bzw. sitzt Hunt in Südamerika zur Seite.

Guo Meiling (CN)

Nicht nur Männer können der Rallye "Herr" werden. Die Chinesin Guo Meiling ist eine der wenigen Frauen, die sich dem harten Rennen stellen. Meiling hat viel Erfahrung in der chinesischen Cross-Country Klasse gesammelt und ist nun zum ersten Mal mit Co-Driver Min Liao bei der Dakar mit dabei.

Boris Garafulic (CHI)

Dakar Rallye Teilnehmer Boris Garafulic
Boris Garafulic will die Top 10 erreichen © X-raid

Der Chilene Boris Garafulic gab seinen Landsleuten bisher genug Grund am Wegesrand zu stehen und sich die Seele aus dem Leib zu cheeren: Zum vierten Mal ist er dabei und kam dreimal auf den 11. und einmal auf dem 12. Platz. In diesem Jahr läuft die Route nicht durch Chile. Kann es Garafulic ohne Heimatbonus unter die ersten Zehn schaffen? Der Portugiese Filipe Palmeiro wird ihm auf der Shotgun-Position dabei helfen.

Stephan Schott (GER)

Seitdem die Dakar in Südamerika stattfindet, waren Stephan Schott und Holm Schmidt mit am Start und gelangten auch immer durchs Ziel. Das schaffte außer ihnen nur noch ein weiteres Team und ist alleine schon eine respektable Leistung bei einer Rallye, die wettermäßig jedes Jahr neue Extreme aufstellt.

Erik van Loon (NED)

Dakar Rallye Teilnehmer Erik van Loon
Van Loon fährt zum zweiten Mal Mini bei der Dakar © X-raid

Der Holländer Erik van Look war einer der ersten Fahrer, die hinter das Steuer des nagelneuen Minis durften. Begeistert rief er nach seiner Viertplatzierung aus: "Das ist das effizienteste und verlässlichste Auto des Rennens!" Gemeinsam mit Landsmann Wouter Rosegaar kann er nun zeigen, ob Effizienz und Verlässlichkeit ihn 2016 auf das Podium befördern können.

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