Walkner Blog: "Es geht mir nicht schlecht."

Mentor Heinz Kinigadner analysiert das Ausscheiden von Matthias Walkner bei der Rallye Dakar.
Am Abend vor dem Sturz: Roadbook vorbereiten © Flavien Duhamel/Red Bull Content Pool
Von Eugen Waidhofer

Nach dem Aus: Sicher bin ich selber schuld, aber...


Die Operation im Krankenhaus von La Paz (Bolivien) ist gut verlaufen, es gibt keine Komplikationen und laut Schwester Eva "sind die Schmerzen erträglich". 72 Stunden wird es dauern, bis Matthias Walkner transportfähig ist und nach Österreich geflogen werden kann. Damit ist erstmals Zeit, den Sturz von Hias zu analysieren – und auch zu klären, warum es 9 Stunden gedauert hat, bis er überhaupt in Spital eingeliefert werden konnte.

Matthias Walkner meldet sich direkt aus dem Krankenhaus und erinnert sich an die dramatischen Momente auf Etappe 7:


Hallo an alle Fans,

Wir sind um sechs Uhr Früh Ortszeit Bolivien gestartet, als gerade die Sonne aufging. Im Staub und bei der noch tief stehenden Sonne habe ich die Kurve oder das Loch einfach nicht wahrgenommen. Jeder kennt das glaube ich, wenn im Winter die Scheibe beim Auto nicht sauber ist und es spiegelt. Sicher bin ich selber auch Schuld, es war aber seitens des Veranstalters auch nicht ganz ungefährlich genau zu dem Zeitpunkt zu starten. Beim Versuch das Loch noch zu überspringen bin ich direkt in den Gegenhand geknallt, beim Aufprall habe ich einen Schlag ins Kreuz und den Oberschenkel bekommen. Ich habe gehofft, dass ich meine Füße noch spüre, der Rücken schmerzte zwar stark, aber ich habe schnell wahrgenommen, dass der Oberschenkel gebrochen sein muss. Die rund drei Minuten bis der nachfahrende Paulo Goncalves kam und das Notfallsignal an meinem Motorrad auslöste, dauerten eine Ewigkeit. Ich war dann aber extrem froh, dass er stoppte und sich um mich gekümmert hat. Der Arzt meint, dass ich das Krankenhaus in wenigen Tagen verlassen kann. Ich fühle mich eigentlich momentan ganz gut und habe auch schon wieder begonnen den Fuß etwas zu bewegen. Es geht mir nicht schlecht.“

Danke für eure Unterstützung
Hias
 

Heinz Kinigadner mit einem KTM-Mechaniker © Flavien Duhamel/Red Bull Content Pool

Mentor Heinz Kinigadner aus dem Biwak in Salta (Argentinien) über die Verzögerungen in der Rettungskette und verpasste Möglichkeiten:


Warum das alles so lange gedauert hat, hat, wie uns der Veranstalter berichtete, den Hintergrund, dass leider auf der Etappe ein Zuschauer ums Leben gekommen ist und dadurch die Ärzte und Flieger in Uyuni, wo er mit dem Helikopter zur Erstversorgung gebracht wurde, blockiert waren und auch nicht richtig vorhersehbar war was passiert. Der Matthias konnte dann erst nach etwa neun Stunden Wartezeit ins Krankenhaus nach La Paz geflogen werden, wo er am späten Abend noch operiert wurde.  Ein turbulenter Tag gestern, wo auch der Matthias leider der Leidtragende war. Für mich war er eigentlich schon ungewöhnlich sicher unterwegs, ich habe mir aber dann gedacht OK, vielleicht hat er schon so ein gutes Auge und Gespür fürs Gelände. In der zweiten Woche wären eigentlich erst die Etappen mit schwierigerer Navigation gekommen, wo er dann seine Stärke hätte ausspielen können und wahrscheinlich noch eine gute Chance gehabt hätte.
 

Was bisher geschah... die Infos findest du hier:


Prolog  .  Etappe 1  .  Etappe 2  .  Etappe 3  .  Ettappe 4  .  Etappe 5  .  Etappe 6  .  Etappe 7


Die härteste Rallye der Welt als "short summary": 12 Stages, fast 9.000 Kilometer, längste Etappe mit 931 Kilometer, höchster Punkt bei 4.600 Meter, ein rennfreier Tag am 10. Jänner und das Grande Finale am 16. Jänner in der argentinischen Stadt Rosario.

Matthias Walkner: Sturz und Aus auf Etappe 7 © www.marcinkin.pl

 
Etappe 7: Das bittere Aus


Die siebente Etappe bei der Rallye Dakar hat für Matthias Walkner nur wenige Minuten gedauert. Dann der Crash... Oberschenkel gebrochen und leider das Aus. Der Sturz ist nach 15 Kilometer passiert. Honda-Fahrer Paulo Goncalves stoppte und half Walkner als erster. Der Portugiese war es auch, der den Sturz des KTM-Piloten signalisierte. Hias ist mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Uyuni gebracht worden und wird, sobald er transportfähig ist, nach Österreich geflogen.

Alles Gute Matthias und danke für die Show!

Fans auf Facebook

 
Etappe 6: Gefangen in der Staubwolke


Das wird ja immer besser! Bei der gestrigen Etappe hat Matthias Walkner Platz 3 und damit seinen ersten Stockerl-Platz bei der Dakar 2016 gefeiert. Heute – bei der längsten Stage der Rallye – ist er auf Platz 2 gefahren. Dabei ist Hias derzeit gar nicht 100% fit, fühlt sich ganz leicht fiebrig. Aber eine verdorbene Paella, so wie im Vorjahr, wird den Salzburger in diesem Jahr nicht aus dem Rennen werfen. Dafür sorgt sein eigener Speiseplan. Unser Testurteil: Haube gibt's keine, aber Hauptsache es hilft... Hier der Voice-Blog von Matthias über seine Ernährung und seine Gesundheit:

Ziemlich verrückt ist der Speiseplan, ziemlich crazy ist auch Matthias Walkner selbst, der mit einem Kunststück während einer Highspeed-Passage für massive Klicks im Internet gesorgt hat:

Was Matthias Walkner darüber hinaus über die Etappe #6 zu sagen hat, erfährst du in seinem Recap direkt nach dem Zieleinlauf:


Grias eich,

es lief noch nicht ganz perfekt, da Antoine Meo und Stefan Svitko, die unmittelbar vor mir gestartet sind, sich gleich zu Beginn verfahren haben. Als ich zu den Beiden aufgeschlossen habe, waren sie zwar schon wieder auf dem richtigen Weg, ich musste aber bis Kilometer 160 in ihrer Staubwolke fahren. Nach einem weiteren kleinen Fehler konnte ich dann überholen, ab da war es dann ziemlich cool und ich fand einen guten Rhythmus. Bis zum Schluss, speziell die letzten 50 bis 80 Kilometer, waren wegen der langen Etappe sehr anstrengend, auch wegen der extremen Höhe in der wir wieder unterwegs waren. Letztendlich aber ein weiterer sehr guter Tag für mich, ganz egal ob ich jetzt zweiter oder fünfter bin.“  

Bis morgen.
Hias

 
Etappe 5: Aufholjagd – check! Ich bin happy!


Groß angekündigt und großartig umgesetzt:
Matthias Walkner hat bei der fünften Etappe seine Aufholjagd gestartet und liegt nur mehr 2 Minuten und 40 Sekunden (wurde von der Rennleitung nachträglich noch korrigiert) hinter dem Führenden. Und da ist noch Luft nach oben! Denn bei der Navigation hat auf dem Weg nach Uyuni in Bolivien hat noch nicht alles gepasst. Das meldet Hias direkt aus dem Biwak:


Hallo an alle daheim!

Die erste Marathonetappe haben wir jetzt hinter uns. Gestern war es eigentlich ziemlich einfach zum Navigieren und es ging relativ viel nur geradeaus. Ich habe etwas spekuliert und wollte die Reifen schonen, da wir diese ja an den beiden Tagen nicht wechseln durften. Es war aber immer relativ kalt, und das wirkte sich offensichtlich positiv auf den Verschleiß aus. Bei langen Vollgaspassagen besteht aber die größte Gefahr, wenn das Mousse im inneren des Reifens zu heiß wird und sich auflöst.
 

Unglaublich viele Leute, die in 10er-Reihen neben der Strecke stehen und eine Freude dabei haben, dass wir ein Rennen durch ihr Dorf fahren.


Heute bin ich dann so schnell gefahren wie es ging. Ich habe gleich einen guten Rhythmus gefunden. Dann sind mir zwei, drei kleine Missgeschicke bei der Navigation passiert. Ich habe zwar relativ schnell wieder auf den richtigen Weg zurückgefunden, aber bei den Umwegen sicher rund drei Minuten an Zeit verloren. Der vierte Platz ist für morgen eine super Ausgangssituation, ich bin ziemlich happy mit dem Tag heute und es darf ruhig so weitergehen.

Die Höhe auf den letzten beiden Etappen war schon ziemlich extrem, es fällt einem schwer sich voll zu konzentrieren und man ist leicht benommen im Kopf. Dafür waren die letzten 20 Kilometer heute ein Wahnsinn. Unglaublich viele Leute, die in 10er-Reihen neben der Strecke stehen und eine Freude dabei haben, dass wir ein Rennen durch ihr Dorf fahren. Sehr beeindruckend, wie glücklich die Leute hier sind, obwohl sie so wenig haben. Schön, das als Österreich erleben zu dürfen.“  

Ich melde mich morgen wieder.
Hias


Nach zwei Tagen ohne Hilfe von außen, folgt morgen die längste Wertungsprüfung der diesjährigen Dakar – gezeitet werden 542 Kilometer!

 
Etappe 4: Ab sofort Vollgas – aber mit Hirn


Der Rückstand ist noch nicht beeindruckend, aber er ist spürbar.
Nach Etappe #4 liegt Matthias Walkner 7 Minuten und 8 Sekunden hinter dem Führenden. Gestern war es noch weniger als 2 Minuten. "Ich habe heute mehr Zeit verloren als geplant", gibt sich Hias nach der ersten Marathon-Etappe etwas zerknirscht. Gleichzeitig ist der KTM-Rider froh, überhaupt noch im Rennen zu sein – nach einer tierischen Schrecksekunde bei 160 km/h. Wir haben den Salzburger für eine erste Strategiebesprechung am Telefon erreicht:


Servus Matthias, wie geht es dir?
Körperlich geht es mir gut. Ich fühle mich fit, die Verletzungen nach meinem Sturz werden immer besser.

Heute ist es erstmal auf über 3.000 Meter gegangen. Hat sich dein Höhentraining ausgezahlt?
Ich muss zugeben, dass ich die Höhe trotzdem gespürt habe. Mir war ein bisschen schwindlig. Aber mit dem Training werde ich mich schnell daran gewöhnen. Morgen sollte das kein Problem mehr sein.

Du hast heute mehr Zeit verloren als geplant. Warum?
Es war schwierig, die richtige Balance zwischen Vollgas und vernünftiger Taktik zu finden. Wenn man versucht, dosiert zu fahren, ist es schwer einzuschätzen, auf welcher Position man liegt und wie viel Zeit man liegen lässt. Es ist halt so: Wer eine ganze Etappe lang nur mit 97% fährt, verliert zwar wenig, aber stetig.

Was bedeutet das für morgen?
Ich habe dem Heinz Kinigadner zwar versprochen, mein Pulver nicht in der ersten Woche zu verschießen. Aber die Devise muss ab sofort lauten, das Tempo jetzt auf 100 Prozent zu erhöhen und dabei keine Fehler zu machen. Kurz gesagt: Vollgas – aber mit Hirn!

Angeblich musst du dich glücklich schätzen, überhaupt noch im Rennen zu sein.
Stimmt. Ich hatte heute unheimlich Glück. Auf einer langen Geraden sind mir bei 160 km/h zwei Lamas vor das Motorrad gelaufen. Da habe ich mir schon gedacht: Bitte nicht! Das war echt knapp.


Die Dakar ist nicht nur ein Härtefall für jeden Teilnehmer, sondern auch Abwechslung pur. Wir haben ein Fotoalbum der vergangenen zwei Tage zusammengestellt, das dir zeigt, was die Rallye alles zu bieten hat:

 
Etappe 3: Hias, wie geht's dir nach dem Crash?


1 Minuten und 47 Sekunden Rückstand auf den Führenden Joan Barreda nach der dritten Etappe. Passt das? Für Matthias Walkner schon. Denn Hias will nicht die erste Woche gewinnen, sondern die Rallye Dakar 2016. Deshalb ist der Salzburger derzeit noch mit Bremskraftverstärker unterwegs. Sein Motto: 95% Leistung in Woche 1, Vollgas in Woche 2. Hias' Resümee nach drei Tagen: "Es läuft alles nach Plan!" Ausgenommen der Sturz am Montag...

Ausgerechnet bei der abgesagten Etappe #1 hat Matthias für einen Alarm bei seinen Fans gesorgt. Während des Unwetters ist er gestürzt. Auslöser war die Gischt eines vorbeifahrenden Lkw. Wie schaut es zwei Tage später aus?

Die Verletzung ist eigentlich ok. Mit Schmerztabletten geht es so einigermaßen. Nur Gehen und Sitzen ist ziemlich blöd.


Und wie geht's weiter?

"Heute durften wir ja noch eine ziemlich einfache und verkürzte Etappe fahren, mit einer Verbindungsetappe am Morgen mit 134 Kilometer und einer Wertungsstrecke über 190 Kilometer. Am Mittwoch geht es dann allerdings los mit der ersten Marathon Etappe. Das heißt es sind keine Mechaniker erlaubt. 629 Kilometer insgesamt, davon 429 Kilometer als Special Section. Das sind die Tage, die wirklich zählen. Darum wollte ich heute Kräfte sparen."


Den aktuellen Zwischenstand der Rallye Dakar 2016 findest du hier.

Das sind die Tage, die wirklich zählen © Facebook/www.marcinkin.pl


Etappe 2: Zeit zum Sliden – Spaß muss sein


Nach der unwetterbedingten Absage der ersten Etappe und dem Sturz von Matthias stand heute endlich das Fahren im Mittelpunkt.
Um 12.17 Uhr unserer Zeit ist Matthias ins Rennen gegangen und hat 10 Plätze gut machen können. Es wäre noch mehr drinnen gewesen, aber die Strategie von Hias schaut anders aus. Wie? Das erklärt uns der KTM-Rider direkt aus dem Biwak in Termas de Río Hondo:
 

Hallo an alle daheim!

Das war heute eine ziemlich lustige Stage. Sie wurde zwar verkürzt, es waren dann "nur" mehr rund 350 Kilometer auf Zeit. Vom Charakter war es eher wie eine WRC-Piste, ziemlich eben, viel Schotter und schnell zum Fahren – geile Slides und eine relativ hohe Durchschnittsgeschwindigkeit waren das Ergebnis. Navigation war heute eigentlich nicht vorhanden, da alle Straßen gesperrt waren, da hat sich heute keiner verfahren. Bei Kilometer 320 habe ich dann etwas Tempo rausgenommen, um morgen nicht von ganz vorne starten zu müssen. Wir liegen alle ziemlich eng beisammen. Ich glaube, das passt im Moment ganz gut. Wenn es dann schwieriger wird, werde ich versuchen Zeit gut zu machen. In der ersten Woche lautet meine Devise aber dranbleiben, in der zweiten Woche kann ich dann hoffentlich angreifen. Alles in allem ein cooler Tag heute.

Danke fürs Daumendrücken!
Hias

 
Etappe 1: Der Regen-Gott stoppt Matthias und die Rallye


Um Punkt 8.00 Uhr argentinischer Ortszeit hätte die erste Etappe bei der Rallye Dakar 2016 starten sollen:
632 Kilometer von Rosario nach Villa Carlos Paz. Aber: keine Chance! Heftige Regenfälle und Gewitter machten es unmöglich. Um 10.22 Uhr hat Rennleiter Etienne Lavigne die Absage bekannt gegeben. Matthias Walkner hat Verständnis für die Entscheidung und hat dann einen Crash. Heinz Kinigadner kann aber Entwarnung geben.


Hallo an alle daheim!

El Niño treibt sein Unwesen! Die Stage heute wurde wegen heftiger Regenfälle abgesagt! Der Helikopter konnte nicht fliegen, was die Organisatoren schlussendlich zur Absage zwang. Safety First!!!

Ich melde mich morgen.
Hias

Matthias beim Tanken – vor der Absage © KTM Images
Heftige Unwetter haben Etappe #1 weggespült

Kurze Zeit später, bei der neutralisieren Fahrt nach Villa Carlos Paz, zeigt sich, wie gefährlich die Umstände tatsächlich sind. Matthias kommt in die Gischt eines vorbeifahrenden Lkw und stürzt. Heinz Kinigadner beschreibt in diesem Audio-Blog den gefährlichen Moment, kann zum Glück aber auch Entwarnung geben:

  
Prolog: Endlich wieder Rallye-Rhythmus


Der Startschuss ist gefallen:
Exakt um 16.09 Ortszeit hat für Matthias Walkner die Rallye Dakar 2016 begonnen – mit einem Prolog über 11 Wertungskilometer in Buenos Aires. Hier die ersten Fotos aus Argentinien und ein erstes Hallo von Hias (Startnummer 14) aus Südamerika.

Nicht so lustige Verbindungsetappe © KTM Images

Hallo Leute,

heute wurde beim Prolog in Buenos Aires die Startreihenfolge von morgen rausgefahren. Für mich geht's als 15. in die erste Etappe! Von Rosario/Buenos Aires nach Villa Carlos Paz: gleich Mal satte 632 Kilometer, wovon 227 Kilometer gezeitet werden.

Die ersten Kilometer waren eigentlich ganz cool, endlich wieder ein bisschen in den Rally-Rhythmus kommen. Wir hatten zwar eine ziemlich lange nicht so lustige Verbindungsetappe, die vielen Zuschauer am Streckenrand machten es aber kurzweiliger. Es freut mich, dass es jetzt endlich losgegangen ist. Die etwas mehr als zehn Kilometer beim Prolog habe ich dossiert und versucht keine Fehler zu machen. Meine Position und der Rückstand von 17 Sekunden auf Joan Barreda sind, glaube ich, eine ziemlich gute Ausgangssituation für morgen, wenn es richtig losgeht.“

Bis Morgen.
Hias

Anreise und Aufwärmen

Blogeintrag des Tages: Matthias Walkners Chaos-Theorie

Überflieger des Tages: Carlos Sainz und das KTM Racing Team

Foto des Tages: Toby Price – The lonesome Rider

Toby Price vs Sanddüne © Amanda West/ FourOhFour/Red Bull Content Pool

Info des Tages: Das Sentinel-Sicherheitssystem

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