1000 Helden bezwingen das Red Bull Alpenbrevet

Die Töffli-Alpenrundfahrt im Tessin hat es auf sich: 124 km lang und krass steile Pässe.
Das Wetter meinte es gut mit den Teilnehmern! © Jean-Christophe Dupasquier
Von Jana Grubenmann

«Die Tour de France ist ein Kinderspiel dagegen» sagte Marc, einer der Teilnehmer nachdem er den ersten Pass hinter sich hatte! Wer je auf einem Töffli bergauf treten musste, weiss, wovon er spricht: Es ist kein leichtes Unterfangen!

Hut ab, vor den 1000 gestarteten Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Die Route führte von Lugano aus über steile Pässe, über den Alto Malcantone ins italienische Luino, weiter über den Idemini Pass zurück in die Schweiz und schlussendlich über den Monte Ceneri nach Lugano.

Auf dem ersten Pass bei Arosio waren die ersten Zweitakthelden nach kilometerlangem in die Pedale treten bachnass geschwitzt und staunten nicht schlecht: «Was? Wir haben erst 19 Kilometer hinter uns? Jetzt ist klar, warum dieser Event derart berüchtigt ist!»

Und trotz den berüchtigten Strapazen war auch die siebte Austragung des Red Bull Alpenbrevet innert wenigen Minuten ausverkauft. Die hartgesottenen Töffli-Fans kamen aus der ganzen Schweiz. Einige Töffli-Gangs waren sogar aus Deutschland, dem Fürstentum Liechtenstein, Österreich, Frankreich, Italien und Holland angereist.

Unter den Töffli-Helden war auch Freeski-Profi Elias Ambühl. Er konnte sich an den kunstvoll gestalteten Töfflis und kreativen Kostümen nicht satt sehen: «Eine Gruppe war sogar als Tetris-Steine verkleidet – und das bei dieser Hitze! Ich habe total grossen Respekt für deren Style und Ausdauer».

Am Start war auch Enduro-Fahrer Jonny Walker. Der Engländer sass zum ersten Mal und nach heute nicht zum letzten Mal auf einem Töffli. «Ehrlich gesagt tut mir der Hintern höllisch weh, aber es war einfach zu genial! Ich habe schon mit meinen Freunden abgemacht: Nächstes Mal sind wir alle zusammen am Start!«

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