Red Bull Air Race San Diego 2009

Ein Drittel der Red Bull Air Race World Championship 2009 ist vorbei, und die ersten drei der Gesamtwertung sind nur durch drei Punkte getrennt: Nach San Diego (USA) und vor Windsor (CAN) heben sich im Kampf um den Titel drei Piloten von der Konkurrenz ab.

 

Ein Fall für drei

"Ein wirklich schönes Gefühl … Ich bin überglücklich", strahlte Nicolas Ivanoff nach dem zweiten Red Bull Air Race der Saison in San Diego vom Siegespodest. Nach Platz drei in Abu Dhabi feierte der 41–jährige Franzose - nach Perth 2007 - erst den zweiten Sieg seiner Karriere. In der Gesamtwertung liegt Ivanoff nun mit 21 Punkten auf Platz zwei, einen Punkt vor Paul Bonhomme (GBR) und nur noch zwei Punkte hinter Hannes Arch (AUT). Obwohl noch vier Rennen ausständig sind, zeichnet sich bereits jetzt ein packender Dreikampf um den Titel ab: Nigel Lamb (GBR) und Matt Hall (AUS) auf den Rängen vier und fünf haben auf die Top-Drei bereits sechs Punkte Rückstand.

Der erste Verlierer …

... nach einem Red Bull Air Race heißt nicht selten - und für seinen Geschmack freilich viel zu oft - Paul Bonhomme, der mit Platz zwei in San Diego seinen Rückstand auf den Gesamtführenden Arch auf drei Punkte verkürzen konnte. "Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass das Ergebnis für mich nicht gut ist, obwohl ich mit dem zweiten Platz nicht zufrieden bin. Ich habe es satt, immer nur Zweiter zu sein", gestand der 44-jährige Vizeweltmeister von 2007 und 2008, der auch beim Saisonauftakt in Abu Dhabi Zweiter wurde.

Ein glücklicher Dritter

Schnellster in allen Trainings, Sieger im Qualifying und die beste Zwischenzeit im Finale: Weltmeister Hannes Arch war in San Diego am besten Weg zu seinem zweiten Saisonsieg, doch nach einer Kollision mit einem 20 Kilo schweren Pelikan musste sich der 41-jährige Österreicher mit Platz drei zufrieden geben. "Es hat einen unglaublichen Kracher gemacht. Durch den Crash bin ich total vom Kurs abgekommen und kassierte beim nächsten Gate zwei Strafsekunden. Dann habe ich alle Funktionen gecheckt und bin weitergeflogen. Ich bin froh, dass mir nichts passiert ist", so ein erleichterter Hannes Arch nach seiner Landung.

Nächster Stopp: Windsor

Rookie Pete McLeod, mit 25 Jahren der jüngste Red Bull Air Race-Pilot aller Zeiten, fiebert dem nächsten Rennen wohl ganz besonders entgegen, bietet sich ihm doch die Chance vielleicht vor heimischem Publikum endlich seine ersten WM-Punkte zu holen: Am 13. und 14. Juni werden Hannes Arch und Co in Windsor, einer Automobilstadt direkt an der Grenze zu den Vereinigten Staaten, erstmals kanadischen Luftraum erobern.

 


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