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Unser Formel 1-Experte Karl Wendlinger über die Chancen von Sebastian Vettel und Mark Webber beim Grand Prix von Monza und über die Legende Jochen Rindt.

Die Strecke: Monza ist eine Highspeed-Strecke durch und durch mit Spitzengeschwindigkeiten von bis 350 km/h und einem Volllastanteil jenseits von 70 Prozent. Dementsprechend wichtig ist es auch, ein schnelles Auto zu haben. Die Teams bringen möglichst flache Flügel an, was dem Fahrer dann zusammen mit einer guten Bremsstabilität klare Vorteile bringt. Die gesamte Strecke ist sehr schnell. Man wechselt ab zwischen hoher Geschwindigkeit und starkem Runterbremsen. Da heißt es: Volle Konzentration in jeder Sekunde.

Die Chancen von Seb & Mark: Für den RB6 ist Monza sicher eine der ungünstigen Strecken, da das Auto nicht den Topspeed anderer Teams erreicht. Ich denke, dass Mark und Sebastian hart kämpfen müssen. Für mich persönlich zählen in diesem Rennen aus diesem Grund die McLaren zu den Favoriten.

Die Chancen Sebastien Buemi & Jaime Alguersuari: Die Toro Rossos tun sich meist immer etwas schwerer, aber ich habe gehört, das man im Team mit der Aerodynamik des Autos sehr zufrieden ist. Außerdem ist der V10-Ferrari-Motor wirklich gut und ich könnte mir vorstellen, dass es die beiden zu einer Überraschung bringen können und im Qualifying sogar in die Top 10 fahren können. Was man nicht vergessen darf: Sebastian Vettel hat 2008 in Monza in einem Toro Rosso sein erstes F1-Rennen gewonnen – wer weiß, vielleicht können Sebastien Buemi oder Jaime Alguersuari die Tradition weiter führen?

Legenden: Obwohl ich etwas zu jung bin, um ihn jemals fahren gesehen zu haben, sollte man Jochen Rindt nicht unerwähnt lassen. Dieser große österreichische Rennfahrer hat für eine wahre Formel1-Hysterie in Österreich gesorgt und hätte sicher noch große Dinge erreichen können, wenn er nicht vor 40 Jahren in Monza verunglückt wäre.

www.redbullracing.com

www.scuderiatororosso.com


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