Kilian Fischhuber (AUT) - Foto © Simon Fröhlich

Boulder-Ass Kilian Fischhuber überzeugte beim Weltcup in Wien mit Platz drei. Auch Anna Stöhr mischte in der Elite mit. Hier die Infos.

Der vierte Boulder-Weltcup in Wien ist Geschichte. Den knapp 3.000 Zusehern wurde am Wochenende Bouldern der Extraklasse geboten. Der momentan dominierende Kletterer Rustam Gelmanov (RUS) sicherte sich bei den Herren mit vier Top-Wertungen im Finale den Titel. Bei den Damen setzte sich die Japanerin Akiyo Noguchi durch. Aus österreichischer Sicht äußerst erfreulich ist der dritte Platz von „Evergreen“ Kilian Fischhuber, der sich im Finale steigerte und nur knapp an der Silber-Medaille vorbeischrammte.

Fischhuber stark. Bei den Herren dauerte es bis zu Boulder drei, ehe sich die Favoriten herauskristallisierten. Der Weltcupführende Gelmanov (RUS) „flashte“ diese Aufgabe als Einziger und setzte sich mit dieser Wertung endgültig ab. Kilian Fischhuber, der seinerseits kurz davor Boulder zwei „flashte“, sicherte mit einer weiteren Top-Wertung seinen Platz am Stockerl. Platz drei konnte ihm am letzten Boulder noch der Vorjahressieger Dmitrii Sharafutdinov entreißen.

„Mit Platz drei bin ich voll zufrieden. Die Entscheidung ist aus meiner Sicht gleich am ersten Boulder gefallen. Hier habe ich im Gegensatz zu Rustam einen anderen Weg versucht. Im Finale können eben Kleinigkeiten bereits über die Platzierung entscheiden. Wien in immer ein geiler Wettkampf und ich komme immer wieder gerne hierher“, meinte Kilian Fischhuber.

Stöhr in der Weltelite. Das Damen-Finale startete sehr ausgeglichen. Gleich den ersten Boulder lösten fünf der sechs Finalistinnen im ersten Versuch. Lange Zeit sah es aus, als ob Alex Puccio (USA), die Erstplatzierte aus dem Halbfinale, auf einen weiteren Weltcupsieg zusteuerte, doch sie hatte mit Boulder drei und vier ihre Probleme. Schließlich wurde es ein Zweikampf zwischen Mina Markovic (SLO) und Akiyo Noguchi (JPN).

Die Slowenin gewann die Qualifikation und zeigte im Finale, warum sie momentan zu den Besten der Welt gehört. Doch die Japanerin erlaubte sich im gesamten Wettkampf keinen Fehler und krönte sich zurecht zur Siegerin in Wien.Titelverteidigerin Anna Stöhr startete sehr gut in den Wettkampf, „flashte“ sogar Boulder zwei, musste sich jedoch bei Boulder drei und vier mit einer Bonuswertung zufrieden geben. Platz fünf ist für die Tirolerin dennoch durchaus ein Erfolg.

Hier das erste Highlight-Video des Events:

    

Weitere Infos:

www.boulder-worldcup.com
 


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