Killian Fischhuber

Heute startet das Boulderfestival Blocmaster in Innsbruck. Erstmals wird dabei der Boulder-Weltcup ausgetragen. Grund genug um den Lokalmatador und fünfmaligen Gesamtweltcupsieger Killian Fischhuber zum Interview zu bitten.

Wie sind die bisherigen Bewerbe in dieser Saison für dich verlaufen?
Ich habe den ersten Weltcup in China ausgelassen. Bei den Turnieren in Slowenien und Wien bin ich Zweiter und Dritter geworden – damit bin ich zufrieden. Aber nach fünf Siegen und zwei zweiten Plätzen im Gesamtweltcup habe ich mein Hauptaugenmerk in diesem Jahr auf die WM im September in Paris gerichtet.

Der Boulder Weltcup gastiert erstmals in deiner Wahlheimatstadt Innsbruck. Was erwartest du dir?
Das wird sicher ein Highlight der Saison. Die Organisation ist professionell wie bei keinem anderen Weltcup und das Ambiente könnte nicht besser sein. Das Publikum ist großteils fachkundig und klettert selbst. Zusammen mit Laufpublikum aus dem Zentrum der Altstadt kann man sicher mit vielen Besuchern rechnen. Mein Ziel ist es, an die Leistungen der letzten Weltcups anzuschließen. Dafür ist ein Finaleinzug nötig und das ist bekanntlich sehr schwer! Ein Podest wäre ein tolles Ergebnis.

Als fünfmaliger Gesamtweltcupsieger bist du ein Routinier der Szene. Was muss ein Boulderer mitbringen, um bei einem Weltcupbewerb vorne dabei sein zu können?
Man sollte vielseitig sein. Es bringt nichts, sich auf einen Stil zu spezialisieren. Bouldern ist dafür viel zu komplex. Oft braucht man aber einfach nur Glück.

Wen muss man für den Sieg in Innsbruck auf der Rechnung haben?
Der Russe Rustam Gelmanov ist heuer in bestechender Form. Aber auch der Innsbrucker Jakob Schubert hat in diesem Jahr schon einen Weltcup gewonnen. Und den Franzosen Guillome Mondet sollte man immer im Auge behalten.

Und bei den Damen?
Bei den Damen liefern sich schon seit Jahren Akiyo Noguchi (JPN) und Anna Stöhr (AUT) ein heißes Duell um den Gesamtweltcup. Alex Puccio aus Amerika ist für mich auch ein heißer Tipp.

Wäre an diesem Wochenende nicht der Boulder-Weltcup in Innsbruck, wärst du am Lifeball?
Nein, eher würde man mich wohl irgendwo beim Felsklettern antreffen...


Homepage des Blocmaster Boulder-Festivals

 


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