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Ein kaputter Reißverschluss - und die daraus resultierende Disqualifikation - kostete Gregor Schlierenzauer den Sieg beim zweiten Skifliegen am Kulm. Beim ersten Wettbewerb kam er auf Platz 7. Wir trafen Schlieri nach dem Fliegen zum Interview.

Beim ersten Fliegen Pech mit dem Wind, dann der Materialfehler im zweiten Wettbewerb – war heute einfach nicht dein Tag?
Nicht unbedingt und dennoch überwiegt das Positive. Das Fliegen ist und bleibt einfach nur geil, die Kulisse war wieder ein Traum, vielen Dank an dieser Stelle an alle Daumendrücker. Schade dass aus einem Wochenende nur ein Flugtag geworden ist und saublöd, dass ausgerechnet hier und heute der Reisverschluss nicht hält, aber was soll‘s. Ich habe den Anzug nicht absichtlich kaputt gemacht, das Reglement schreibt eine Disqualifikation vor, das Leben geht weiter.

Hättest du den Anzug tauschen können?

Nein, dazu ist das Zeitfenster zu gering. Viele Hände haben mitgeholfen den Anzug dicht zu bekommen, mehr war in dieser Situation leider nicht möglich.

Das Kulmwochenende hat dir einiges an Emotion abverlangt, morgen folgt gleich das nächste Highlight beim den YOG in Innsbruck – warum bist du dort dabei?
Ja, ich freue mich volle aufs Dabeisein in Innsbruck und will damit auch ein Zeichen setzen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass der Sport viel Zeit und Geld kostet. Darum braucht gerade der Nachwuchs Rückenstärkung, denn eine Karriere im Spitzensport ist nur mit der Hilfe von starken Partnern wie Procter & Gamble möglich. Die Botschafterrolle taugt mir, ich schaue sicher beim Rodeln vorbei und werde den Aktiven die Daumen drücken. Den Österreichern und meiner Cousine klarerweise an festesten.
 

Mehr zu Gregor unter neu.schlieri.at/blog
Alle Ergbnisse zum Skifliegen 2012 am Kulm


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