Albert Pusch © Albert Pusch

Albert Pusch ist unser Red Bull Air Race-Reporter in der Lausitz. Im Interview spricht der "Social Media-Freak" über Blogs, Reisen und was er über Hannes Arch denkt.

Wie hast du vom Reporter-Casting erfahren?

Albert: Ich glaube, dass ich die Anzeige von der Red Bull Fanpage in meinem Newsstream auf Facebook gesehen und gedacht habe: Hell Yeah! – das will ich machen!

Hast du schon mal als Journalist gearbeitet?
Ja, ich habe schon einige Artikel veröffentlicht, auch offline. Für meine Blogs bin ich immer am Schreiben, und sobald ich etwas Abgedrehtes mache, gibt es ein Video auf YouTube. Außerdem habe ich während des Studiums schon regelmäßig für unser Marketing-Magazin geschrieben. Meist stehe ich jetzt aber auf der Unternehmensseite und versuche sie in die Medien zu bekommen. Aber auch von der PR-Seite berichte ich fleißig über Social Media, Marketing, Messen und Events.

Was, meinst du, hat dazu geführt, dass man dich ausgesucht hat?

Vielleicht lag es daran, dass ich mehrere Blogs habe, einer davon zum Thema Social Media, einen über meine Reiseabenteuer und zwei kleine andere. Die Mischung aus Social Media-Freak und Reise-Blogger ist, hoffe ich, das Interessante gewesen. Durch die Reisen kenne ich viele interessante Menschen und vernetze mich immer weiter. Außerdem habe ich eine Zeitlang für eine Online-Community gearbeitet, ich bin also immer mittendrin im Geschehen im Netz.

Was macht für dich die Faszination Red Bull Air Race aus?
Viele sprechen immer von der Formel 1 der Lüfte, für mich ist es mehr die Formel 1 in 3D. Die Power, die G-Kräfte und die Beherrschung der Piloten über diese wahnsinnigen Maschinen, dieser Mix ist so explosiv, dass mir beim Zuschauen oft der Atem wegbleibt. Wer Matt Halls Flug in Windsor gesehen hat, der weiß, wovon ich spreche – es ist eben immer hart am Limit.

Du bist auf Twitter und Facebook – wirst du deine Freunde und Verfolger auch mit exklusiven Red Bull Air Race-Informationen versorgen?
Ja, ich habe vor, die Texte und Bilder direkt von der Rennstrecke über mein Handy auf Twitter zu schicken und von dort kommen sie automatisch auf Facebook und ins StudiVZ. Meine Freunde und Follower habe ich schon vorgewarnt. Meine Kamera ist dabei und hoffentlich kann ich das eine oder andere Video drehen, schnell schneiden und online stellen. Das wird sicher ein volles Programm. Auch das Schreiben soll nicht zu kurz kommen, aber Schlaf habe ich für die Tage in der Lausitz ohnehin nicht eingeplant.

Welchen der Piloten würdest du gerne persönlich treffen?

Gehen auch zwei? Dann am Liebsten Matthias Dolderer und Hannes Arch.

Wieso gerade diese Piloten?

Dolderer kommt ja aus dem Ländle, hat seine eigene Flugschule hier unten und saß schon mit 14 Jahren alleine im Cockpit. Es würde mich mal interessieren, ob er je daran gedacht hat, etwas anderes zu tun, als zu fliegen. Und Arch ist für mich ein Phänomen, weil er buchstäblich Nerven aus Drahtseilen hat. Nicht nur, dass er mit Bonhomme um den Titel kämpft, er ist ja auch ausgebildeter Bergführer und springt mal eben vom Matterhorn – wie wird man so?

Würdest du auch in ihre Flugzeuge einsteigen und eine Runde mitfliegen?
Genau das hat mich ein Freund am Wochenende auch gefragt, der mit mir nach Hamburg geflogen ist. Kurz vor der Landung musste das Flugzeug durchstarten und mir stand der Angstschweiß auf der Stirn. Mir macht zwar schon der Gedanke an den Linienflug Stuttgart-Dresden zu schaffen, aber ich glaube, ich würde es dennoch versuchen. Berichten wäre danach vermutlich nicht mehr drin.

Wie wirst du dich auf deinen Einsatz in der Lausitz vorbereiten?
Es gibt drei Dinge, die mir wichtig sind. Ich möchte, dass meine Technik funktioniert, dass ich genug Ahnung habe von dem, was ich da erzähle; und dann möchte ich möglichst viele Menschen mitfiebern lassen, auch wenn sie das Red Bull Air Race bisher nicht verfolgt haben. Um das alles zu schaffen, habe ich noch ein paar Änderungen am Rechner vorgenommen, mir ein Video nach dem anderen auf der Red Bull Air Race-Seite angeschaut, die Ankündigung zum Rennen auf den Profilen gemacht und meinen Blog gestartet und kommentiert. Als ersten Aufhänger für die „Red Bull Air Race“-Story habe ich heute noch ein Interview mit einer befreundeten Flugbegleiterin aus Abu Dhabi geführt, das gibt’s dann morgen auf meinem Blog – sozusagen der erste Start in die Lüfte.

Was tust du, wenn du nicht die Red Bull Air Race-Boxengasse unsicher machst?

Mit einem Freund schreibe ich für unseren Blog, und ich berate die eine oder andere PR- oder Marketing-Abteilung. Momentan schreibe ich an meiner Diplomarbeit zu meinem Lieblingsthema „Social Media Marketing und PR“ und bin im letzten Semester an der Hochschule Pforzheim, wo ich Marketing-Kommunikation studiert habe. Freizeit ist daher etwas knapp, aber wenn, dann bin ich meistens draußen. Ende Juni bin ich den Halbmarathon in München mitgelaufen, jetzt trainiere ich für den ersten Großen. Und wenn Zeit und Geld da ist, schnappe ich meinen Rucksack und düse um die Welt. Auf 3000er kraxeln, surfen auf Bali oder eine Wüstenwanderung, dafür lasse ich gerne alles stehen und liegen. Und natürlich schreibe ich auch über alles, was ich erlebe.

Was wünscht du dir für deine Zukunft?

Der liebe Gott hat mich mit reichlich Energie und Leidenschaft ausgestattet, das möchte ich gerne nutzen. Mein Ziel ist es, ein abenteuerliches Leben zu leben, gerne auf mehreren Kontinenten und in unterschiedlichsten Kulturen. Außerdem möchte ich schreiben, sprechen und viele Menschen treffen. Das ist mir bisher gelungen und so soll es weitergehen. Smoke On!


Auf Twitter kannst du Alberts Red Bull Air Race-Wochenende hautnah miterleben

Mehr informationen rund ums Red Bull Air Race:

www.redbullairrace.com


Kommentare

    Einen Kommentar hinzufügen

    * Alle Felder müssen ausgefüllt werden
    Maximal 2000 Zeichen: :
    Gib den Code ein und klicke dann auf "Kommentar posten".

    Artikel Details