Paul Guschlbauer

Red Bull Dolomitenmann 2011: Aufgeschlagenes Knie, schlechte Landung – Paul Guschlbauer wird in der Paragleit-Wertung dennoch Zweiter. Hier sein Blog.

Hallo!

Der Red Bull Dolomitenmann ist schon eine spezielle Sache. Ich bin diesmal auf Rang 2 gelandet - obwohl ich einige Probleme im Rennen hatte.

Nach der Übergabe der Bergläufer geht es für uns Paragleiter etwa 100 Höhenmeter zu Fuß bergab. Da bin ich gleich gestürzt und habe mir das Knie aufgeschlagen. Ich war dadurch total aus dem Rhythmus. Bei der anschließenden Querung zum Start am Kuhbodentörl war ich körperlich dann ziemlich am Limit.

Der erste Start und der erste Flug waren okay, auch wenn ich hier ebenfalls mehr rausholen hätte können. Ich konnte ja aber nicht mit meinem eigenen Equipment fliegen, beim Red Bull Dolomitenmann darf man keine Prototypen oder Renn-Modelle fliegen, nur zugelassene Schirme. So gesehen muss ich schon zufrieden sein. Die erste Landung auf der Moosalm lief dann ebenfalls nicht optimal, ich bin ganz schön „reingekracht“!

Der zweite Laufabschnitt – immerhin 500 Höhenmeter bergauf - und der anschließende Start waren besser, auch wenn es mit meinem Rhythmus noch immer nicht perfekt geklappt hat. Die Landung in Leisach am dortigen Sportplatz war ebenfalls okay.

Es ist schon witzig – beim Red Bull Dolomitenmann findet man immer Punkte, die man verbessern kann – das perfekte Rennen gibt es hier anscheinend nicht.

Im Moment bin ich gerade am Achensee und teste Schirme für meinen Ausrüster.

Bis bald,
Paul


redbulldolomitenmann.com


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