Francis International Airport im Bruno Kreisky Park © Matthias Heschl /Red Bull Content Pool

Der zweiter Tag der Red Bull Brandwagen FM4 Frequency Warm Up Tour brachte den Indie-Tross nach Wien in den Bruno Kreisky Park. Davor wechstelten Francis International Airport allerdings am Red Bull Ring den fahrbaren Untersatz...

Früh aufstehen hieß es gestern für Österreichs Indie-Pop Hoffnung Francis International Airport. Nach ihrem gelungenen Tour-Start im Strandbad Faak ging es direkt zum Red Bull Ring in Spielberg, wo Motorsport-Action am Vormittags-Programm stand. Sichtlich aufgeregt erreichte die Band nach einer wunderschönen Fahrt den Red Bull Ring, wo das KTM X-Bow-Erlebnis bereits auf die Musiker wartete. Der Supersportwagen aus Österreich ließ die Kinnladen der Rocker gleich zu Beginn runterklappen. Nach einer kurzen Einschulung ging es auch schon auf die Rennstrecke. Francis International Airport sind ja bekannterweise für ihre Harmonien und musikalisches Fingerspitzengefühl bekannt. Anders präsentierten sie sich jedoch in den folgenden 60 Minuten. Die Jungs legten Runde für Runde zu und entdeckten sichtlich ihre bis jetzt schlummernde Motorsport-Begeisterung. Danach ging es direkt in die Red Bull Ring Kart-Bahn, um diesen einzigartigen Tour- Vormittag mit einem abschließenden Wettrennen zu krönen.

Dann galt es aber keine Zeit mehr zu verlieren. Der Red Bull Brandwagen sammelte den Tour-Tross ein und machte sich schnellstmöglich auf den Weg in die Bundeshauptstadt, um die eigentliche Mission zu erfüllen: Wien auf das FM4 Frequency Festival 2011 einzustimmen. Als Verstärkung haben sich Francis International Airport für den zweiten Tag der FM4 Frequency Warm Up Tour die wohl alternativste „Indie-Gang“ der Stadt ausgesucht: Destroy Munich. Punktgenau um 18.30 Uhr fing die siebenköpfige Band mit ihrem Set an und zusehends verdichtete sich auch das Publikum vor der Red Bull Brandwagen Stage. Die Band spielte ein solides Konzert und erinnerte gesanglich an The Cure. Der Indie-Rock Anteil ihrer Live-Darbietung machte daraus aber ein sehr eigenständiges Gesamtkonstrukt, das zu überschwänglicher Resonanz seitens des Publikums führte.

Nach rund 45 Minuten verabschiedeten sich die Multi-Instrumentalisten von Destroy Munich und kündigten im gleichen Atemzug ihre Freunde von Francis International Airport an. Diese machten ihr Heimspiel zum Heimsieg. Schließlich hatten sie am Vormittag genug Mut und Energie gedankt. So spielten sie sich mit einer Leichtigkeit und Begeisterung durch ihr Set, das an ganz Große ihres Genres erinnerte. Auch wurde die sehr beachtliche Fanbase in Wien sichtbar und meldete sich nach jedem Song lautstark zu Wort. Francis International Airport haben mit ihrem gestrigen Konzert am Red Bull Brandwagen bewiesen warum sie zu den derzeit heißesten Rock-Acts des Landes gehören. Nach rund 60 Minuten Sound-Erlebnis verließen sie sichtlich erschöpft aber glücklich die Red Bull Brandwagen Stage im Bruno Kreisky Park.


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