AirPower11 ©Susanne Böcksteiner

Susanne Böcksteiner ist Red Bull Mobile Reporterin bei der AIRPOWER11. Sie wirft  für redbull.at, sport10.at und die SportWoche einen Blick hinter die Kulissen in Zeltweg.

Hallo!

Tag 1 auf einer der größten Airshows Europas. Fazit: Ein ziemliches Ohrensausen und jede Menge atemberaubender Eindrücke.
Bereits zur Eröffnung um 9 Uhr strömten tausende Menschen auf das Gelände. Ich mittendrin, gespannt auf das, was ich heute erleben würde. Erstes Highlight: der Flug des Bede BD 5J Microjets der Flying Bulls, mit nur 3,8 m Länge der kleinste Jet der Welt, berühmt durch den James Bond Film „Octopussy“. Gefolgt von der F16 und der Cobra geflogen von Sigi „Blacky“ Schwarz.

Nach einem ausführlichen Rundgang, der im Pilotenzelt endete, kümmerten wir uns erstmal um unser leibliches Wohl und aßen dort mit einigen Soldaten des Bundesheeres zu Mittag. No-Go am Mittagstisch: das Wort „Storch“ erwähnen!!
 
Absolutes Highlight des Tages: Meet & Greet mit Hannes Arch! Trotz Ausfall des Red Bull Air Race dieses Jahr ist Hannes viel unterwegs auf Flugshows und anderen Veranstaltungen, wo er sein Können als Pilot unter Beweis stellt. Die Scalaria am Wolfgangsee und die Red Bull Xalps sind die nächsten Termine. Ob es nächstes Jahr wieder ein Red Bull Air Race geben wird? Aus Sicherheitsgründen wird derzeit an stabileren Monocoques gearbeitet. Vermutlich erst wenn die Entwicklung abgeschlossen ist, können wir wieder mit Hannes beim Red Bull Air Race mitfiebern.
 
Hannes kommt immer wieder in gefährliche, vielleicht sogar lebensbedrohliche Situationen, die er aber in diesen Augenblicken gar nicht als solche wahrnimmt. „Oft denke ich mir erst abends im Bett: Das hätte auch anders ausgehen können!“. Sein Lieblingsflugzeug ist natürlich seine Edge 540, in der er manchmal Belastungen bis zu 12G aushalten muss! Das erfordert 2 bis 3 Jahre Training. Ich wollte noch wissen, was er von den vereinzelten Meldungen der AirPower11-Gegner hält, die behaupten, die Veranstaltung sei Geldverschwendung. Er findet wie ich, dass es immer wieder Leute geben wird, die irgendetwas auszusetzen haben. Die Piloten müssten die Flugstunden sowieso absolvieren. Außerdem sprechen rund 140.000 Besucher schon am ersten Tag für sich. Das Wort „Storch“ habe ich diesmal lieber nicht erwähnt!
 
Auch die Führung durch die Flying Bulls Area war sehr beeindruckend. Frederic Handelmann, Pilot auf der DC-6, erklärte mir ausführlich „seinen“ Flieger. 350 Stunden ist er bereits mit der DC-6 geflogen. Hans Huemer, Head of Operations Skydive-Team, zeigte mir noch die anderen Flieger der Flying Bulls und erklärte mir die technischen Details.
 
Und jetzt muss ich los, es geht zum Crew-Grillen mit dem Team. Es war ein wirklich spannender Tag!

Susanne ist für Red Bull MOBILE, sport10.at, die SportWoche und redbull.at in Zeltweg im Einsatz und wirft einen Blick hinter die Kulissen der Airpower11.

 


Kommentare

    Einen Kommentar hinzufügen

    * Alle Felder müssen ausgefüllt werden
    Maximal 2000 Zeichen: :
    Gib den Code ein und klicke dann auf "Kommentar posten".

    Artikel Details