Huettenrallye 2012_Reporterin

Heute war bei der Red Bull Hüttenrallye Finaltag der Herren – und Sophie Frenzel war als Red Bull Mobile Reporterin mittendrin in der Action. In ihrem Blog berichtet die Innsbruckerin vom Riders Dinner, ihren halsbrecherischen Startversuchen und das unglaubliche Tempo auf der Strecke.

So, da bin ich wieder. Voll gespickt mit neuen Emotionen, Eindrücken und einzigartigen Momenten. Was alles passiert ist? Erzähl ich euch. Also gestern sind alle für das Rennen qualifizieren Teilnehmer, die Fixstarter und das gesamte Team auf die Rodelhütte gebracht worden, wo wir alle tagsüber verbrannten Kilokalorien wieder schön auf die Hüften geschaufelt haben, um später dann Aug‘ in Aug‘ mit dem Gegner todesmutig die Rodelbahn runterzudonnern. Ein großartiger Abschluss für einen aufregenden Tag.

Aber der heutige Tag war und ist nicht minder spannend. Gleich in der Früh ging es mit dem Snowboard auf den Berg, Richtung Starthütte. Dort durfte ich gleich mal probieren was ein „Le Mans-Start“ bedeutet. Zwar nur mit einem Gegner, aber es reichte um mit fast Hals und Bein zu brechen, denn dieser junge Mann war der italienische Speedskifahrer Ivan Origone, der auf seinen zwei Brettern eine Geschwindigkeit von bis zu 250 Stundenkilometer schafft. Da kann man ja nur verlieren, daher bleibe ich lieber bei meiner Devise: mit Ruhe und Gemütlichkeit. Balu hatte meiner Meinung nach nämlich immer schon Recht.

Trotzdem was es sehr spannend einmal sehen zu können, wie sich die Rider den Berg runterschmeißen, sobald Major Norbert Alber mit seiner Flinte den Startschuss gab. Ab dann hieß es Tempo, Tempo, Tempo - da darf man nicht einmal niesen und dabei die Augen als Reflex zukneifen sonst könnte man verpassen, wie der Pulk an einem vorbeibrettert. Selbst fürs Zwinkern sind sie meist zu schnell. Und der schnellste von allen bei der diesjährigen Hüttenrallye war der Tiroler Christoph Wahrstötter, der die Strecke bravourös gemeistert hat. Er kann sich jetzt über einen nagelneuen Suzuki Swift freuen, dessen Schüssel ihm vom Vorjahressieger Daron Rahlves überreicht wurde. Der Zielraum tobte und freute sich über den rot-weiß-roten Erfolg. Aber auch die anderen Nationen waren in dem bunten Ski Cross-Zirkus vertreten. Sogar ein Flying Kangaroo aus Australien schaffte es in die vordersten Reihen. Ein nervenaufreibendes Rennen.

So und ich muss mich jetzt schleunigst aufrüscherln gehen, denn heute Abend steigt noch die Afterparty mit allen Ridern. In diesem Sinne danke ich noch mal Red Bull MOBILE, dass ihr mir so ein großartiges Wochenende ermöglicht habt. Schade, dass es bald schon wieder vorbei ist. In diesem Sinne: A downhill a day keeps your sorrow away.

Rock on and all the very best.
Eure Sophie

null(c) Samo Vidic
  
 

Sophie ist für Red Bull MOBILE, sport10.at, die SportWoche und redbull.at in St. Anton im Einsatz und wirft einen Blick hinter die Kulissen der Red Bull Hüttenrallye.

 


Kommentare

    Einen Kommentar hinzufügen

    * Alle Felder müssen ausgefüllt werden
    Maximal 2000 Zeichen: :
    Gib den Code ein und klicke dann auf "Kommentar posten".

    Artikel Details