Sebastian in Berlin © Stev Bonhagen / Red Bull Photofiles

Nach seinem Showrun in Berlin und dem Race of Champions Nations Cup bloggt Sebastian über einen durch und durch perfekten Samstag.

Hi!

Was für ein unglaublicher Samstag. Ich habe mir ja schon vorher gedacht, dass es genial werden würde, aber wie immer war die Realität noch besser als die Vorstellung. Wir haben Berlin gerockt und Berlin hat uns gerockt. Einfach nur der Wahnsinn. Alleine das so viele Leute gekommen sind, obwohl es wirklich bitterkalt war, hat uns gezeigt, wie viel Unterstützung wir haben und das die Fans das anerkennen, was wir die ganze Saison über geleistet haben.

Für mich ist gestern einfach ein Traum in Erfüllung gegangen. Wie oft hat man schon die Chance, in einem Formel 1 Wagen auf das Brandenburger Tor zuzufahren und dort auch noch ein Autogramm in Form von Gummiabrieb zu hinterlassen? Es gab so Sekunden in denen ich mich kneifen lassen wollte, weil alles so unwirklich gewirkt hat. Wahrscheinlich werde ich es erst realisieren wenn ich die Fotos sehe. Das war wirklich einfach nur irre.

Ich hab mich auch gefreut, dass Smudo in seinem Concept Car und Chris Pfeiffer mit seinem Motorrad mit dabei waren. Die beiden haben die Zuschauer bestens unterhalten und hatten vor allem auch extrem viel Spaß. Außerdem habe ich es wirklich genossen an den Fans vorbeizulaufen, Autogramme zu schreiben und ihnen zu danken. Denn jeder einzelne von ihnen hat Anteil an meinem Erfolg.

Eigentlich war es in Berlin ja so toll, dass ich gar nicht mehr weg wollte, aber es stand am Abend ja schon das nächste Highlight an, der Nations Cup beim Race of Champions mit Michael Schumacher. Und am Ende war es gut, dass wir nach Düsseldorf zurückgefahren sind, denn immerhin konnten wir nicht nur unseren Titel verteidigen, sondern auch noch zu Hause vor allen heimischen Fans in der ESPRIT arena.

Zugegeben, dass Rennen war schon eine knappe Sache, aber am Ende konnte sich Michael gegen die Engländer durchsetzen und den vierten Sieg unserer Nation in Folge einfahren. Wenn man bedenkt, dass es das erste Mal war, dass das Race of Champions in Deutschland war, kann man sich vorstellen, wie die Zuseher waren: Einfach nur weltklasse. Es hat einfach wirklich Spaß gemacht gegen so tolle Kollegen anzutreten und es war natürlich noch schöner, dann am Ende zusammen mit Michael am Podium zu stehen.

Heute geht es gleich weiter mit der Einzelwertung, ich melde mich bald wieder!

Alles Gute,

Sebastian

www.sebastianvettel.de
www.redbullracing.com


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