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Vorgestellt: Konstantin Komarek | Stürmer

Konstantin Komarek (li) im Zweikampf

Erst am vergangenen Dienstag hat Konstantin Komarek mit seinem Doppelpack gegen Innsbruck seine ersten Tore mit den Red Bulls angeschrieben. Und er will mehr, auch wenn es mit der Mannschaft im Moment nur schleppend vorangeht. „Warum es nicht so richtig läuft, ist nur schwer zu erklären, aber ich bin sicher, dass wir diese Phase bald hinter uns lassen werden“, meint der gebürtige Wiener, der bereits mit 15 Jahren nach Schweden gegangen ist, nachdem er schon in der österreichischen Nationalliga gespielt hatte. „Ich sah im Ausland bessere Möglichkeiten, mich zu entwickeln. In Luleå haben sie mich gleich nach dem ersten Try-out-Training genommen, zwei Jahre später bekam ich einen Vertrag für die Kampfmannschaft.“ Den Segen der Eltern hatte er auch, wenn er die Schule beenden würde. Und so belegte der jetzt 20-jährige in Wien einen Schwedisch-Crashkurs und lernte den Rest in Luleå, wo er heuer im Frühjahr schließlich auch die Matura erfolgreich bestand.

Auch sportlich hat Konstantin Komarek dort seinen Weg gemacht. Nach zwei Jahren in der U18-Liga ging es schon in die Elitserien, in der der selbstbewusste Stürmer 64 Spiele mit 3 Toren und 3 Assists absolvierte und er war natürlich auch im österreichischen U18- und U20-Nationalteam ein Aktivposten. In Salzburg hatte er lange mit einer Gehirnerschütterung aus dem März zu kämpfen, kam aber zuletzt immer besser ins Spiel. Bei seinen Zukunftsplänen bleibt er realistisch: „NHL klingt gut, aber da gehört auch viel Glück dazu. Aber in Schweden oder Russland möchte ich trotzdem irgendwann spielen.“ Bis es soweit ist, möchte der Profi aber in Salzburg seine Entwicklung vorantreiben und hat dabei die volle Unterstützung seiner schwedischen Freundin Emilia, die mit ihm in Salzburg lebt und nun ihrerseits einen Deutschkurs besucht.
 

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