Dominik's Details
Info Dominik
Im Februar 2009 verließ Dominik Landertinger seinen Heimatort Hochfilzen als Biathlon-Talent und kam als Weltmeister im Massenstart nach Hause. Spätestens seit diesem Erfolg prophezeien ihm Experten im Weltcup (inklusive Biathlon-Gott Ole Einar Bjørndalen) eine große Zukunft. Landertinger, sagen viele, sei eine Maschine in der Loipe. Und wer ihn einmal live auf Langlaufskiern erlebt hat, wird dem zustimmen. Der Shooting-Star im österreichischen Nationalteam wollte als Kind eigentlich Skispringer werden und hat als Jugendlicher Maschinenbautechniker gelernt. Aber weil er sehr bald sehr gute Anlagen zum Spitzen-Biathleten gezeigt hat, wurde der Karriereplan noch einmal über den Haufen geworfen.
Landertinger liebt Massenstart-Bewerbe: „Mir taugt der Kampf Mann gegen Mann”, sagt er. Auf der Loipe kann er seine körperlichen Vorteile voll ausspielen. Bekannt ist der Hochfilzener vor allem für seine schnellen Schlussrunden. In seiner Freizeit sammelt der Wahltiroler (seine Eltern zogen von Braunau nach Hochfilzen als Landertinger vier Jahre alt war) Uhren und er hat ein Faible für schnelle Autos, wie er selbst zugibt.
Auch das Wort Gesamtweltcup geistert bereits in Landertingers Kopf herum. Nicht als Träumerei, sondern als konkrete Vorstellung: „Innerhalb der nächsten drei Jahre möchte ich in der Titelentscheidung mitmischen.“ In Landertingers Trophäenschrank hängen neben seinen Uhren bereits WM-Gold (Massenstart 2009) und WM-Silber (Staffel 2009) sowie eine Olympia-Silbermedaille (Staffel 2010). Fortsetzung folgt.