Die 14. Gumball 3000 Rally ist ohne erwähnenswerte Zwischenfälle zu Ende gegangen. Die sechs Etappen von New York bis Los Angeles waren trotzdem ein hartes Pflaster. Vor allem für das Storm Trooper Team mit den Freeski-Stars Elias Ambühl und Jon Olsson. Die beiden hatten mit dem Ausfall der Klimaanlage und anderen technischen Problemen zu kämpfen. Trotzdem erhielt Jon Olsson mit dem Audi R8 PPI Razor stellvertretend für das ganze Team den Best Driver Award.
In einem Rennboliden von der Ost- zur Westküste zu fahren ist auch heutzutage noch ein richtiges Abenteuer. Die Belastungen bei Gumball 3000 sind enorm – für Mensch und Auto. Diese musste auch Freeski-Star Elias Ambühl erleben. Die über 3000 Meilen der insgesamt sechs Rally-Etappen von New York nach Los Angeles durch 12 Staaten hat er heil überstanden.
Grosse Eindrücke – diverse Probleme
Ambühl und sein Team hatten mit dem Ausfall der Klimaanlage bei 45 Grad Aussentemperatur, defekten Spoilern, Reifenproblemen und obendrauf mit einer defekten Benzinpumpe des 800 PS starken Audi R8 PPI Razor zu kämpfen. Trotzdem ist für Ambühl klar: «Nächstes Jahr bin ich wieder dabei. Die Eindrücke sind enorm: Zehntausende jubelnde Fans beim Start in New York, die Niagara Falls, die Weiten und Landschaften – alles ist unvergesslich. Auch das gemeinsame Fahren mit den anderen Gumballern war cool. Für mich war es weniger eine Rally, sondern mehr ein grosser Roadtrip.» Auch schätzt er die ganze Organisation: «Die Veranstalter bieten den Teams extrem viel. Wir konnten zum Beispiel beim Indy 500 Rennen an vorderster Front zuschauen und sogar selber auf die Rennstrecke. Die Parties nach den Etappen und vor allem die Awardparty im Roosevelt Park in L.A. waren unglaublich.» Schlaf war denn auch ein rares Gut. Am härtesten war für ihn die Etappe von Kansas nach Santa Fe, wo er über 14 Stunden am Stück fahren musste.
Promis hatten das Nachsehen
Prominente Mitstreiter wie David Guetta, David Hasselhoff, Travis Pastrana und Tony Hawk liess das Storm Trooper Team aber trotzdem hinter sich. Teamchef Jon Olsson gab nämlich alles und holte sich einige Etappensiege, darunter keine einzige Busse. Dafür wurden er und das Team mit dem Best Driver Award ausgezeichnet.
Beflügelt vom Erfolg und dem guten Fahrfeeling mit dem Audi R8 steht für Ambühl etwas fest. «Der R8 fährt sich so gut, die Beschleunigung und der Grip dank des 4x4-Antriebs sind enorm. Meinen Ferrari möchte ich drum so rasch wie möglich gegen einen Audi R8 tauschen. Mit der Dachbox für das Skimaterial ist der sogar ein ideales Winterfahrzeug für mich.»
Zur Flickr-Gallery
Mehr Informationen unter www.gumball3000.com
www.eliasambuehl.com und im Facebook unter www.facebook.com/eliasambuhl
Kommentare
Einen Kommentar hinzufügen