Coulthard_DTM © Red Bull Photofiles

David Coulthard bastelt an einem Highspeed-Comeback. Der ehemalige Formel1-Racer saß in einem Cockpit der DTM zur Probe.

Dreizehn Siege fuhr David Coulthard im Laufe seiner Formel-1-Karriere ins Ziel. Seit seinem Ausstieg aus der Königsklasse des Motorsports im Jahr 2008 ist es ein wenig ruhiger um den lebenslustigsten aller Highlander geworden. Ihm selbst, der Red Bull Racing noch immer als Berater zur Seite steht, möglicherweise zu ruhig. Deshalb traf sich der Schotte aus Twynholm am vergangenen Wochenende mit seinem ehemaligen McLaren-Teamkollegen Mika Hakkinen und mit Lewis Hamilton an der DTM-Mercedes-Teststrecke des historischen Brooklands Race Tracks in Surrey.

Vielleicht war es Mattias Eckströms DTM-Sieg in Peking, vielleicht war es auch ein Gespräch mit Hakkinen: Jedenfalls zieht Coulthard nun ernsthaft in Erwägung, sich wieder hinters Lenkrad eines Rennwagens zu schwingen: „Ich habe das vergangene rennfreie Jahr eingelegt, um zu sehen, ob mir der ganze Zirkus und die Geschwindigkeit abgehen. Nun, zwölf Monate später muss ich sagen, dass meine Motivation, wieder Rennen zu fahren, schön langsam anfängt Blasen zu schlagen. Ich habe das Rennfahren eben im Blut.“

In der DTM hat der 38-jährige Familienvater jetzt eine Disziplin gefunden, die ihm zu konvenieren scheint. Auch der DTM-Mercedes von Landsmann Paul die Resta hat es ihm angetan: „Die Autos sind recht schwer zu fahren, aber sie sind großartig und schauen auch geil aus. In der Formel 1 haben wir zwar Doppelinfusoren, aber diese Geschoße scheinen gleich 15 Diffusoren eingebaut zu haben, so wie die abziehen. Das technologische Level ist extrem hoch.“

Auch DTM-Renndirektor Hans Werner Aufrecht würde sich nach eigenen Aussagen über einen Einstieg von DC in die DTM freuen.
 


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