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Das irische Supertrio um Alex Trimble,Sam Halliday und Kevin Baird , alias Two Door Cinema Club ist bekannt für leichte, melodische Indie-Elektro-Songs und legt mit ‘Sleep Alone’ ein super Opening für ihr am 3. September erscheinendes Nachfolgeralbum 'Beacon'. Die australischen Dreampoper aus Melbourne Gypsy and the Cat, über Nacht bekannt geworden durch ihrer Handybetreiber-Werbespotuntermalung mit Erfolgshit 'Time to Wander' , melden sich mit dem Video zu ihrer Single ‘Sleep’ zurück.
 

  • Two Door Cinema Club: „Sleep Alone“

Erotik: 1 Stern
Alex Trimble ist irgendwie echt ein süßer Typ. Gut, das ist auch Geschmackssache. Aber Adonis sieht anders aus. Die Jungs sind einfach nicht so die Sexbomben.

Humor: 2 Sterne
Wenn Chipstüten, Hoodies und Blechdosen plötzlich zum Leben erwachen...

Action: 3 Sterne
Wie Aladin mit der Wunderlampe, flüchtet man hier wie auf einem fliegenden Teppich - in diesem Falle Bett - vor sich selbstständig gemachten Bandequipment und der Zimmereinrichtung.

Style: 3 Sterne
Es wird geschlafen... sieht zunächst aus wie ein nach innen verlegtes Ferienzeltlager. Ganz plötzlich findet man sich inmitten einer rasanten Verfolgungsjagd wieder. Man flüchtet vor den eigenen Geister, die einen verfolgen.

Special Effects: 4 Sterne
Gegenstände, die leben und fliegen, der Bild-Störungs-Rauscheffekt oder die Szene, in der Alex Trimble zum Pacman mutiert – in „Sleep Alone“ ist zahlreiches eingebaut. Es wurde auch viel an der Belichtung geschraubt, von normalem Morgenlicht über düster kühles „Twilight“ bis hin zu stockdusterer Nacht.

Resümee: 13 von 25 möglichen Sternen...
Die Jungs von Two Door Cinema Club wollen hier verdeutlichen, dass wir oft an die Dinge glauben, die wir denken zu sehen und vieles aus unsere Einbildung entspringt. Wenn Menschen alleine sind, fangen sie irgendwann an durchzudrehen. Wie sagt man so schön? Wir sind einfach gesellschaftsliebende Wesen. Eine gelungene visuelle Darstellung der Lyrics.

 

  • Gypsy and The Cat: „Sorry“


 

Erotik: 0 Sterne
Aus erotischer Sicht eine komplette Nullnummer.

Humor: 2 Sterne
Frage: „Okay, wo bin ich hier gelandet?“ Das Video beginnt mit einem echt mega-traurigen Typen, der wie ein Schluck Wasser - mit Geschenk in der Hand - vor dem Spiegel steht. Man möchte ihn am liebsten in den Arm nehmen! Im Kontrast dazu: eine Project x-Home-Sorry-Party der Irrenanstalt. Nur scheinen bei dieser ausgelassenen Feier nicht alle Spaß zu haben.

Action: 3 Sterne
Es wird gefeiert, gefressen und gesoffen. Alle sind eigentlich komplett am ausrasten.

Style: 3 Sterne
Ein ganz einfaches „Sorry“ wird hier gefeiert wie ein runder Geburtstag. Man sieht eine Verletzte mit Verband, zwischen all den sichtlich gestörten Menschen und einen sehr skeptisch dreinschauenden Mann, der am Ende von unserem Sorrymann das Geschenk überreicht bekommt.

Special Effects: 4 Sterne
Hier arbeitet man intensiv mit Kontrasten. Auf der einen Seite, die feierwütige Meute, auf der anderen die ruhigen, ja schon fast am Boden zerstört wirkenden Hauptakteure.

Resümee: 12 von 25 möglichen Sternen...
Wer kennt es nicht, wie schwer es ist, zu seinen Fehlern zu stehen? Wenn ein einfaches „Entschuldigung“ Überwindung kostet... und oft reicht steckt hinter diesen paar Buchstaben so viel mehr. Man möchte die Dinge wieder gut machen, doch meist ist das vergebens und man trägt dieses Gefühl der Reue ewig mit sich.


And the winner is: Ganz knapp, aber verdient… unsere Boys von Two Door Cinema Club mit „Sleep Alone“.


Der Autor Willy Iffland

 


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