Thomas Morgenstern ist wieder gelandet - diesmal in der Heimat. Der Gold-Adler wurde standesgemäß von einem Red Bull-Team am Flughafen Salzburg empfangen. Der 24jährige hat sich in Oslo zum erfolgreichsten Springer der Nordischen WM-Geschichte gekürt. Pause gibt es für ihn trotzdem nicht. Am 11. März geht's schon mit dem Weltcup weiter.
Dass Thomas Morgenstern nun der erfolgreichste Springer der WM-Geschichte ist, macht ihn mächtig stolz, wie er im Gespräch mit der "Kleinen Zeitung" verraten hat: "Es ist schwer, das in Worte zu fassen, aber es ist unglaublich toll." Dem vierten Gold, das ihm Teamkollege Gregor Schlierenzauer um 0,3 Punkte vor der Nase wegschnappte, trauert Morgenstern nur noch bedingt nach: "Das Schlechteste, was mir hier in Oslo passiert ist, ist eine Silbermedaille. Was soll ich mich da groß beschweren?"
Nach dem WM-Trubel flog der Kärntner am Sonntag in die Heimat, am 11. März steht aber in Lahti bereits das nächste Weltcupspringen an. Der Saisonausklang geht dann traditionell mit dem Schifliegen in Planica über die Bühne. Anschließend wartet noch in Zakopane das Abschiedsspringen für Adam Malysz, ehe es für den Gesamtweltcupsieger in Seeboden einen großen Empfang gibt. "Darauf freue ich mich besonders. Da kann ich allen, die mir immer so fest die Daumen drücken, Danke sagen."
Die Vorbereitung auf die nächste Saison lässt auch nicht allzu lange auf sich warten. Sein Ziel: "Dass ich nicht stehen bleibe, sondern mich weiterentwickle. Ich werde wieder das Bestmögliche aus mir herausholen."
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