Mehr Würze für 2017 mit diesen 5 Vorsätzen

Neues Jahr, neue Abenteuer! Lass dich hier und jetzt inspirieren!
Abenteuer beginnen im Kopf
Abenteuer beginnen im Kopf © Marcos Ferro/Red Bull Content Pool
Von Mike Cianciulli / Astrid Heinz

Die Feiertage sind vorbei, das große Essen und Trinken hat ein Ende und bei dem einen oder anderen macht sich nun die große Leere breit. Um sie zu füllen, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder teilst du dir weiterhin das Fitnessstudio mit den Massen, oder aber du verlässt deine Komfortzone, um einmal etwas wirklich Großes zu erleben. Wie heißt es schön? Man lebt nur einmal!

Solo-Fallschirmsprung

Wir sehen uns in diesem Jahr!
Wir sehen uns in diesem Jahr! © Samo Vidic/Red Bull Content Pool

Du hast vielleicht schon einen Tandemsprung absolviert und sehnst dich jetzt nach mehr? Dann trau dich!

„Ein Tandemsprung ist eine tolle Sache, um einmal ohne Verantwortung reinzuschnuppern“, sagt Experte Jeff Provenzano. „All jenen, die danach mehr wollen, empfehle ich, es einmal in einem Windtunnel zu probieren. Das ist sicher und kontrolliert und macht außerdem Spaß. Je mehr man hier übt, umso leichter tut man sich später.“

Heliski/Heliboard

Neue Lines von oben entdecken
Neue Lines von oben entdecken © Red Bull Content Pool

Am Lift anstehen ist sowas von 2016! Warum nicht mal die unberührte Wildnis entdecken? Stell es dir einfach vor: Weites Land, Powder und Lines, die nur darauf warten, von dir entdeckt zu werden.

„Mit dem Heli komme ich überall hin, wo man Skifahren kann“, sagt Jeff Hoke von den „Chugach Powder Guides" in Alaska. Ich war auf Entdeckungsreise von den Chugach-Mountains bis zum Golf von Alaska, Talkeetna und Tordrillo. Dort liegen viele der besten Skigebiete der Welt. Ich bin süchtig danach, neues Terrain zu erkunden und für mich ist es eine Lebensaufgabe.“

Du weißt nicht, wo du anfangen sollst? Check diese fünf Skilodges – vielleicht beginnt dein großes Abenteuer hier!

Fordere einen Wasserfall heraus

Rafa Ortiz nimmt die Herausforderung an
Rafa Ortiz nimmt die Herausforderung an © John Rathwell/Red Bull Content Pool

Wir haben Weltrekord-Kajaker Rafa Ortiz gefragt, wie du deine nächsten Ausfahrten spektakulärer gestalten kannst.

„Wasserfälle sind eigentlich gar nicht so schwer. Einige sind sogar richtig sicher. Man muss das Wasser beobachten, die Geschwindigkeit und auf die Felsen achten. Wir werfen vorher Stöcke und kreieren dann geistig eine Line. Je mehr Wasser, umso mehr Sauerstoff. Meine goldene Regel lautet, sich von Wasserfällen mit wenig Volumen fernzuhalten.“

Rafa Ortiz bei der Besichtigung
Rafa Ortiz bei der Besichtigung © Alfredo Martinez/Red Bull Content Pool

„Ist der Wasserfall schön vertikal, dann bist du etwas schneller, als das Wasser. Wenn du zu langsam bist, wirst du über die Bars gehen. Der Winkel muss passen, weil dann geht alles sehr schnell. Dein Körper muss so weit wie möglich vorne sein. Nach dem letzten Stroke wirfst du das Paddel weg und hältst dich am Boot fest. Du kannst das Paddel auch halten, bei mir ist es immer unter dem linken Arm, den rechten Arm nütze ich als Schild. Halte das Paddel nur nicht vors Gesicht, da kannst du Zähne verlieren.“

„Wenn du am Wasser aufsetzt, ist das nicht ohne. Kann sein, dass du dann Sterne siehst. Es kann auch sein, dass du dann noch für zehn Sekunden unter Wasser bist. Aber wenn du danach auftauchst und das erste Mal nach Luft schnappst … das ist der beste Teil. Du bist voller Adrenalin.“

Plane eine Erstbesteigung

Stefan Glowacz und Chris Sharma
Stefan Glowacz und Chris Sharma © Klaus Fengler/Red Bull Content Pool

„Hier ist für mich die Grenze zwischen Sport und Kunst“, sagt Legende Chris Sharma über den Unterschied zwischen „normalem“ Klettern und Erstbesteigungen. „Diese unglaublichen Lines in der Natur zu finden, ist eine große Motivation, mir das anzutun.“

Aber: Wie geht man sowas an?

Sasha DiGiulian bei einem Erstversuch in Brasilien
Sasha DiGiulian bei einem Erstversuch in Brasilien © Christian Pondella/Red Bull Content Pool

„Um erfolgreich zu sein, braucht es mentale Fokusierung, körperliche Ausdauer, Stärke und auch Glück“, so die Weltmeisterin Sasha DiGiulian. „Es geht nicht nur darum, die Line zu finden. Du musst die Bolts anbringen und auch etwas ‚aufräumen’. Loose Steine, Gewächse und andere Dinge, die gefährlich werden können, müssen weg. Dafür braucht es ein ganzes Team. Aber es ist einmalig etwas zu tun, von dem niemand gedacht hätte, dass es möglich ist. Ich fühle mich unglaublich stark, wenn ich eine neue Route geschafft habe. Diese Erfahrung ist eine mentale Reise und ein körperlicher Kampf.“

Werde Kapitän auf einem Segelboot

Unterwegs rund um Tahiti
Unterwegs rund um Tahiti © Tim McKenna/Red Bull Content Pool

„Das ist ein ganz eigener Lebensstil und ich habe dadurch die Liebe zum Ozean und zur Natur entdeckt“, sagt die Seglerin Alexandra Maloney. „Ich habe außerdem Respekt gelernt. Gegenüber dem Meer und der Kraft, die es hat.“

Du träumst jetzt vom Wind in deinem Haar und dem Salzwasser, das deine sonnengebräunte Haut küsst? Nun, Kapitän wird man leider nicht über Nacht. Dafür braucht es eine Lizenz.

Kapitän wird man leider nicht über Nacht
Kapitän wird man leider nicht über Nacht © Tim McKenna/Red Bull Content Pool

Wetterkenntnisse, das Lesen der Navigationskarten, Segel setzen, ankern … all diese Dinge kann man in der Theorie nicht wirklich lernen. Dafür braucht es Übung und Erfahrung.

„Blaues, kristallklares Wasser, Boardshorts und feine Passatwinde“, schwärmt Jimmy Spithill über das Segeln rund um die Bermudas. „Du kannst direkt in den Ozean reinschauen. Das ist grandios.“

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