So solltest du niemals mit Freunden FIFA spielen!

Willst du deine Freunde behalten? Dann vermeide diese Dinge beim FIFA-Zocken am besten...
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Von Christian Knoth

Kennt ihr das? Egal wie glücklich, hässlich und unspektakulär das Tor auch war - euer FIFA 17-Gegner springt auf das Sofa, ballt die Siegerfaust und brüllt die halbe Bude zusammen.

„Traaaaauuuuumtoooor!!!“ schallt es durch das Zimmer. Man darf gar nicht aussprechen, wie sehr der Hass auf euren Freund in diesem Moment ist. Fakt ist: Kaum ein Spiel bringt Gamer so auf die Palme wie FIFA. Schuld daran sind zum einen Spielfehler. Zum anderen sind es die Gegner und die verschiedenen Methoden der Provokation, die sie nutzen, um euch zur Weißglut zu bringen.

Wenn ihr euch also das nächste mal mit eurem Kumpel trefft, um ein paar Runden FIFA zu zocken, dann seid doch bitte fairer als Kollege „Traumtor“! Hier sind fünf Dinge, die ihr nie tun solltet, wenn ihr eure Freunde nicht zu Feinden machen wollt.

1. Nach dem Torerfolg übertrieben Jubeln

Nach dem Befreiungsschrei und dem Sprung aufs Sofa folgt der Ingame-Jubel. Einige Jubel sind besonders provokant. Der Schlimmste - und da sind sich wohl fast alle FIFA-Spieler einig - ist allerdings der Dab. Der Dab-Jubel mag zwar beim ersten Mal ganz cool gewesen sein, aber mittlerweile haben wir ihn alle ein paar mal zu oft gesehen. Lasst das Dabben sein, jubelt am besten gar nicht, sondern überspringt die Sequenz. BITTE!


2. Zeitspiel

Jeder hasst Zeitspiel! Egal ob im echten Fußball oder auf dem virtuellen Rasen: Zeitspiel mag zwar ein taktisch probates Mittel sein, aber Freunde macht ihr euch so bestimmt nicht. Wenn ihr FIFA gegen eure Kollegen spielt, ist das etwas anderes als im Champions League Finale die letzten drei Minuten an der Eckfahne zu verbringen. Lasst das Zeitspiel einfach sein!


3. Wiederholungen laufen lassen!

Nur ein winzig kleiner Bruchteil der FIFA-Tore sind schön genug, um sie nochmals in der Wiederholung zu genießen. Ansonsten dienen Replays - wie schon das Jubeln - zur reinsten Provokation. Als wäre das Glückstor nicht schon Strafe genug, darf man es sich noch zwei bis drei mal aus verschiedensten Perspektiven anschauen. Drückt die Wiederholungssequenz also einfach weg und konzentriert euch auf euer Spiel.


4. Spielerwechsel zum falschen Zeitpunkt

Anders als bei Online-Spielen können lokal beide Spieler unbegrenzt das Spiel pausieren - und das nicht nur, wenn sie gerade im Ballbesitz sind. Stellt euch vor, ihr spielt gerade eine wunderschöne Passstafette und es öffnet sich eine Lücke für den Stürmer. Genau in dem Moment, in dem ihr den Angreifer mit einem Zuckerpass füttern wollt, pausiert euer Kumpel das Spiel. „Ich wollte mal eben wechseln“, wird dann gerne als Ausrede genutzt. Sprecht euch also am besten ab, wann jemand wechseln darf, ansonsten steigt der FIFA-Frust mal wieder ins Unermessliche!


5. Park the Bus

Jeder hat diesen einen Freund, der bei einer 1:0-Führung auf eine Fünferkette umstellt und die taktische Einstellung „Abwehrriegel“ wählt. Seid doch mal ehrlich: Was soll das? Man beißt sich die Zähne aus, wird wütend und kurz vor Schluss kommt der Konter zum 0:2. Wie auch das Zeitspiel, ist eine extrem defensive Einstellung ein nicht verwerfliches taktisches Mittel. Aber wo bleibt der Spielspaß?


Wenn ihr euren Kumpel tatsächlich nerven und frustrieren wollt, dann greift nicht auf diese Mittel zurück. Macht es wie ein Mann und spielt einfach so gut, dass er keine Torchancen bekommt und ihr ihm drei, vier, fünf Tore reinhämmert! Denn nichts ist frustrierender als sang- und klanglos unterzugehen!

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