Schräg, schräger, Red Bull Vogelfrei

300 Besitzer kultiger Simson-Vögel verwandelten Zwickau in ein Moped-Mekka.
Von Mia Fabris

Aus allen Ecken Deutschlands kamen die Teilnehmer mit ihren liebevoll restaurierten Zweirädern zum Red Bull Vogelfrei angeflogen, um sich bei hochsommerlichen Temperaturen den sechs kniffligen Wertungsprüfungen bei der schrägsten Ausfahrt der Nation zu stellen. In kreativen Kostümen, wie die der Konsolen-Helden Mario und Luigi, lautem Gehupe und unter jeder Menge Motorenlärm ging es über 70 Kilometer vom Zwickauer Kornmarkt zum Sachsenring und zurück.

Mit dabei: die Motorsport-Profis Sandro Cortese, Jonas Folger und Florian Alt. Sie fuhren sich schon mal für ihr Moto2-Rennen warm, das am kommenden Wochenende auf dem Sachsenring stattfindet. Und auch Enduro-Ass Eddi Hübner aus Lunzenau war begeistert: „Ein fröhlicher Tross mit 300 Simson-Mopeds, vielen bunten Kostüme und kreativen Ideen – das macht Red Bull Vogelfrei zu einem wirklich besonderen Event.“


Auf dem Rundkurs war das Fahrtempo allerdings sekundär: Am Ende stand Lukas Müller aus Chemnitz ganz oben auf dem Siegertreppchen. Er meisterte die Prüfungen an den sechs Wertungsprüfungen mit Geschick und kam der Durchschnittsgeschwindigkeit aller Vogelbesitzer mit 18,36 km/h am nächsten.

Er kehrt am kommenden Wochenende zur MotoGP auf den Sachsenring zurück. Auf dem Red Bull Rooftop erlebt der 19-Jährige das Rennen hautnah und bekommt exklusive Einblicke bei einer Führung durch die Boxengasse. In der Kategorie Kreativität konnte Clemens Gosch mit einer begeisternden Performance überzeugen. Der Schwalbe-Besitzer aus Elsteraue fährt Ende des Jahre zu einem exklusiven Überraschungs-Musik-Event von Red Bull.
 

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