Mystische 1000 PS – der Aston Martin Valkyrie

8 Fakten, die du über den ultimativen Sportwagen von Red Bull Racing und Aston Martin wissen musst!
Von Eugen Waidhofer

Was ist 1000 PS stark, 400 km/h schnell und hört auf den mystischen Namen Valkyrie? Es ist der neue ultimative Sportwagen, der von Aston Martin und Red Bull Racing entwickelt wird. Wir verraten dir 8 Fakten, die du über diesen Traum auf vier Rädern wissen musst.

1) Ein V12-Motor für den Valkyrie

Für massiven Vortrieb sorgt ein V12-Saugmotor mit sechs bis sieben Litern Hubraum. Die Leistung im Valkyrie – der Name stammt übrigens von weiblichen Geisterwesen in der nordischen Mythologie – liegt bei rund 1000 PS, zusätzlich soll ein KERS-ähnliches System bei Bedarf (warum auch immer) rund 80 weitere PS liefern können.

2) Ein Leichtgewicht als Muskelprotz

Die Frage nach Vergleichen mit dem Ferrari LaFerrari und dem McLaren P1 beantwortet Adrian Newey so: „Der Hauptunterschied liegt darin, dass diese Autos ungefähr eineinhalb Mal so viel wiegen.“ Das angepeilte Leistungsgewicht liegt bei einem PS pro Kilogramm Gewicht. Der Valkyrie soll weniger als 1.000 Kilogramm wiegen und rund 1000 PS bieten.

Aston Martin Valkyrie Red Bull Racing
Der Aston Martin Valkyrie neben dem RB12 © Aston Martin


3) Der Rennwagen ist eine Seltenheit

Der Aston Martin Valkyrie ist streng limitiert. Exakt 150 Stück wird es von dem Straßenboliden geben. Außerdem sollen 25 zusätzliche Rennversionen ohne Straßenzulassung folgen.

4) Der Valkyrie wird kein Schnäppchen

Die Käufer müssen auch über entsprechend Kleingeld verfügen. Aston Martin hat verraten, dass das Auto rund 3 Millionen Euro kosten wird. In diesem Preis sind nicht einmal Seitenspiegel inklusive – die gibt es nämlich nicht... Die Sicht nach hinten übernehmen Kameras und Bildschirme. Mit dem Sparen kannst du dir aber noch Zeit lassen, denn alle 150 Exemplare sind schon reserviert.

 


5) Teilen geht gar nicht

Der Innenraum des Hyper-Aston wird perfekt auf den Fahrer zugeschnitten und individualisiert. Das heißt: der Fahrersitz wird fest verschraubt, lediglich Lenkrad und Pedalerie lassen sich in Position bringen.

6) Es ist Adrian Neweys erstes Straßenauto

Mit dem Valkyrie tritt Adrian Newey in die Fußspuren des legendären Designers Gordon Murray. Er hat Formel 1-Autos für McLaren und später das McLaren F1 Straßenauto entworfen. Mit diesem Auto wurde übrigens sogar Le Mans gewonnen.

 

Aston Martin Valkyrie Red Bull Racing
Der Aston Martin Valyrie hat ein aggressives Style © Aston Martin
Das ist Adrian Neweys erstes Straßenauto © Aston Martin

7) Wir müssen uns noch gedulden

Der Prototyp wird gegen Ende dieses Jahres 2017 getestet. Die ersten glücklichen Käufer werden vermutlich erstm 2019 in den neuen ultimativen Sportwagen einsteigen können.

8) Würstel und Püree waren die Inspiration

Klingt komisch, ist es aber gar nicht. Die Idee zur Zusammenarbeit ist bei einem Teller Würstel mit Püree entstanden, als Adrian Newey gemeinsam mit dem Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner und Aston Martin-CEO Dr. Andy Palmer ein Pub am Land besucht hat.

 

Dieselbe DNA wie der Red Bull X1 © Aston Martin


Der AM-RB 001 hat übrigens dieselbe DNA wie das Auto, das Adrian Newey für Gran Turismo entworfen hat

Für das Videospiel Gran Turismo 5 hat Adrian Newey den Red Bull X1 entworfen und der AM-RB 001 teilt sich optisch ein paar Details, verrät der Designer. „Auf eine Weise ist es die Evolution eines Formel 1-Autos in ein Videospiel und jetzt in den AM-RB 001“, so Adrian Newey. „Irgendwie ist er ein X1-Cover.“

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