„Ich bin schon ehrgeizig” - Markus Blessing

Kontrolle, Geduld und Sonnencreme: Markus Blessing hat das Zeug für eine vielversprechende Karriere.
Von Eric Mirbach

Seit kurzem ist er auf Element und Nike SB sowie im Unterhosenversorgungsprogramm von Lousy Livin' – trotzdem hat seinen Namen noch nicht jeder im deutschen Skateboard-Zirkus auf dem Zettel. Der 21-jährige Markus Blessing ist ein aufstrebender junger Mann und dieses Checkout ist erst der Anfang einer vielversprechenden Karriere. Denn er bringt alles mit, was man braucht – außer Schienbeinschonern.

Hi Markus. Erzähl uns ein bisschen von dir!
Ich bin Markus Blessing, komme aus Ulm und bin 21 Jahre alt. Ich skate jetzt seit ungefähr 10 Jahren.

Du bist gerade auf Tour, richtig?
Genau, ich bin gerade mit Michael Mackrodt in Bukarest, um für einen kleinen Edit zu filmen. Im Oktober geht die Uni los, ich habe also noch ein bisschen Zeit zu überbrücken.

Ich muss den Sommer über noch meine Bauern-Bräune loswerden.

Wie hast du angefangen zu skaten? Gibt’s da eine Anekdote dazu?
Naja, eigentlich recht unspektakulär. Ein Kumpel hat ein neues Board bekommen, ich hab mich draufgestellt und sofort meine Mum angehauen, dass ich auch eins brauche.

Markus Blessing
Markus Blessing © Stefan Eigner

Du hast mit Felix Löchel an diesem Edit gearbeitet und mit Stefan Eigner und Daniel Wagner Fotos geschossen. Ganz schön gute Crew: Wie hast du die Jungs kennengelernt?
Felix habe ich über Sandro Trovato kennengelernt, als ich vor ein paar Jahren in Stuttgart skaten war. Als Stefan dann nach Ulm gezogen ist, haben wir angefangen zusammen zu arbeiten. Und Daniel kennt ja eh jeder. Für den Part zu filmen war locker, ich kenne die drei ja ganz gut, Felix hatte immer Ideen für Spots und eine Menge organisiert. Bester Mann!

Markus Blessing, Frontside Bluntslide
Markus Blessing, Frontside Bluntslide © Daniel Wagner

Wie hast du die letzte Zeit erlebt, du bist viel filmen gegangen und Fotos machen – hat sich Skateboardfahren für dich verändert?
Ja das stimmt, ich war jetzt wirklich viel unterwegs. Aber das Skaten hat sich für mich dadurch trotzdem nicht wirklich verändert, wobei es natürlich superfett ist, neue Städte und Länder zu erkunden.

Hast du Ziele, die du mit deinem Skaten verfolgst? Bist du ehrgeizig?
Ich würde schon sagen, dass ich ehrgeizig bin. Ich denke, das muss man heutzutage auch sein, wenn man was reißen will. Mein Ziel ist es, noch eine Weile dabei zu bleiben und viel von der Welt zu sehen.

Skateboarding in drei Worten?
Kontrolle, Schienbeinschoner, Geduld.

Markus Blessing, Crooked Grind
Markus Blessing, Crooked Grind © Stefan Eigner

Was bringt der Sommer für dich?
Ich denke, dass ich nach der Bright noch ein paar Tage in Berlin bleibe. Außerdem ist im September etwas mit Nike geplant – ich will meine freie Zeit auf jeden Fall gut nutzen. Und ich muss diesen Sommer meine Bauernbräune loswerden... (lacht)

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Markus Blessing, Backside Nosebluntslide
Markus Blessing, Backside Nosebluntslide © Daniel Wagner
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