Lass Dich mitziehen: Das ist Snowboard-Car-Action!

Wer dieses Video sieht, will es unbedingt nachmachen. Unbedingt! Sofort!
The Snowboard Car: Wer braucht schon Berge?
The Snowboard Car: Wer braucht schon Berge? © Radquartier
Von Sissi Pärsch

Robin Specht macht Sachen. Er hat im Alter von 20 Jahren Deutschlands größte Extremsporthalle (2000 qm!) namens Radquartier gegründet, hat die wohl abgehobenste Rad-Sportart der Welt erfunden – das Trampbiken – und zieht jetzt auch im Winter kräftig an. Hier sein frisches Video, das beweist, dass es zum Freeriden keinen Berg braucht!

Robin – wie legal ist das denn bitte?
Lustigerweise kann ich das gar nicht so genau sagen. Ich habe einen befreundeten Polizisten, der gleichzeitig ein Top-Snowboarder ist, und den habe ich vorab gefragt. Eine bessere Rückversicherung könnte es nicht geben, dachte ich mir. Er meinte, dass ich da nicht groß gegen irgendwas verstoße. Vielleicht ein, zwei Gesetze, aber nicht wirklich schlimm. Ganz legal ist es wahrscheinlich nicht. Aber der Förster was easy...

Ihr habt den Förster gefragt?
Ähm, nein. Aber er kam am Ende des Tages aus dem Wald. Ich filmte gerade noch mit der Drohne. Er klopfte mir auf die Schulter und meinte „coole Sache, die ihr hier macht.“ Dann habe ich ihm ein paar Aufnahmen gezeigt und er fand’s super. Das ist natürlich perfekt, wenn jemand sich mitfreut und erkennt, dass wir nichts kaputt machen. Immerhin sind wir auf seinen Feldern gefahren, aber er ist zum ganzen Team und hat Hallo gesagt.

Ein Feld, ein Board, ein Auto: Yes!
Ein Feld, ein Board, ein Auto: Yes! © Thomas Wirth / Radquartier

Wie kamt Ihr auf die Idee?
Wie weiß ich nicht mehr genau, aber wann: Es war abends um 19 Uhr und um 4 Uhr in der Früh stand das Team von mit zehn Leuten. Globe Flight haben mir die neuesten Drohnen geschickt, meine Freundin Katja war als Snowboarderin dabei und Julian Bachmann vom Nitro-Team. Sie sind beide sehr gute Wakeboarder, ich glaube das hat geholfen.

Après-Snowboarden auf dem Feld.
Après-Snowboarden auf dem Feld. © Benjamin Sieber / Radquartier

Ist es denn ein schwerer ähm Sport?
Nein, null. Aber wir wussten null, ob es wirklich funktionieren würde. Katja hing hinten dran und rief gleich schneller, schneller, weil es so Spaß machte. Nach der ersten Fahrt war klar: da können wir alles an Tricks machen, was wir wollen.

Auf was muss man achten?
Das Wichtigste ist eine vorausschauende Location-Planung. Es sollten natürlich keine Bäume oder Pfosten am Wegesrand stehen... Dazu ein gutes Zugpferd, am Besten mit Allrad – und das war’s. Hammergeil!

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