Red Bull Uncorked erfindet den Snowpark neu

Technische Features vor Tricks: Das Credo im neuen Projekt von Mark McMorris und Sebastien Toutant.
Von Travis Persaud / Astrid Heinz

Im Slopestyle-Snowboard-Business gehören sie zu den Besten: Mark McMorris und Sebastien Toutant. Mit einem unglaublichen Repertoire an Tricks landen sie auf den Podiums der größten Bewerbe in diesem Sport. Aber: Nur weil sie die wildesten Tricks in den Schnee setzen, heißt das noch lange nicht, dass sie darin die Zukunft des Snowboardens sehen.

Bewaffnet mit Papier und Bleistift (und etwas Hilfe von Craig McMorris) haben sie ihre Vorstellungen eines Snowparks skizziert und mehr noch: Auf dem Grouse Mountain (Kanada) haben sie eine Reihe von Features präsentiert und gezeigt was passiert, wenn du dich auf technische Features, anstelle von technischen Tricks fokusierst.

Das Resultat:

„Die Grundidee waren lustige Features, bei denen du kreativ sein kannst oder simple Tricks“, so Sebastien Toutant. „Darum geht es beim Snowboarden. Es muss nicht jeden Tag ein noch wilderer Trick sein.“

Und Marc McMorris ergänzt: „Wir müssen den Leuten zeigen, wie viel Spaß Snowboarden macht, um sie für diesen Sport zu begeistern. Weil das, was wir abseits der Bewerbe machen, ist für andere nicht realistisch.“

Für Red Bull Uncorked waren Seb und die McMorris-Brüder Marc und Craig in bester Gesellschaft: Der Japaner Yuki Kadono, der Australier Scotty James, die Kanadier Mike Ciccarelli und Tyler Nicholson waren mit von der Partie.

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