Beachvolleyball
10 erstaunliche Fakten über Beachvolleyball
Das Berner Oberland wird wieder zum Mekka für Beachvolleyball-Fans. Frische jetzt dein Wissen auf.
#1 Geheimnisvolle Handzeichen
Was hat es mit den mysteriösen Handzeichen auf sich, die Beachvolleyball-Spieler/innen hinter dem Rücken anzeigen? Eigentlich simpel: In der Regel wird der eigene Aufschlag vom gegnerischen Team mit einem harten Schmetterball beantwortet, der geblockt werden soll. Mit den Fingerzeichen definieren die Spieler, welche Block-Taktik für den kommenden Spielzug verwendet wird.
#2 Gstaad Major
Das Gstaad Major ist der grösste und wichtigste Beachvolleyball - Anlass der Schweiz und wird seit 17 Jahren im Berner Oberland ausgetragen. Mit einem Preisgeld von total rund 600’000 US-Dollar ist das Gstaad Major eines der höchstdotierten Turniere der Welt.
#3 Einkommen der Profis
Obwohl die grossen Stars der Beachvolleyball-Szene mehrere hunderttausend oder gar Millionen von US-Dollars an Preis- und Sponsoringgeldern verdienen, kommt ein Beachvolleyball-Profi auf ein durchschnittliches Bruttoeinkommen von lediglich 1907 Euro pro Monat. Dies gemäss einer Studie des deutschen Bundesinstituts für Sportwissenschaft.
#4 Bikini
Die knappe Bekleidung der Beachvolleyball-Profis sorgt bei konservativen Gruppen und Landesregierungen immer wieder für rote Köpfe. Aus diesem Grund wurde 2012 die Kleidungsvorschrift für die Spielerinnen, aus Rücksicht auf religiöse Einschränkungen, geändert. Neuerdings dürfen neben den üblichen Bikinis auch Shorts getragen werden, die bis zu drei Zentimeter über die Knie reichen.
#5 Kein Bikini
Gewusst? In der europäischen Nudisten-Szene wurde Beachvolleyball ganz früh sehr beliebt. Besonders in den 60er-Jahren war ein Nudisten-Club ohne Beachvolleyball-Feld fast undenkbar. Und schon 1971 kam es im amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania zu einem der bisher grössten Nackt-Beachvolleyball-Turnier aller Zeiten. Rund 70 Nudisten-Teams nahmen teil.
#6 Schweizer Stars
Beachvolleyball gehört zu einer der beliebtesten Sportarten bei den Schweizer Zuschauern. Mit den Gebrüdern Martin und Paul Laciga, dem Duo Markus Egger und Sascha Heyer oder Patrick Heuscher und Stefan Kobel gab es auch immer wieder Schweizer Teams, die bei grossen Turnieren ganz vorne mit dabei waren. Heuscher und Kobel gewannen 2014 gar eine olympische Medaille. Bei den Frauen gehören die Red Bull Athletinnen Anouk Vergé-Dépré und Joana Heidrich zur Weltspitze.
#7 Geschichte
Das erste Beachvolleyball-Spiel soll 1915 in Hawaii stattgefunden haben. In den 20er-Jahren verbreiteten sich dann unterschiedliche Strand-Volleyball-Varianten an den kalifornischen und auch brasilianischen Stränden, bevor in Santa Monica der erste Club gegründet wurde. Aber: Erst 1996 war Beachvolleyball in Atlanta zum ersten Mal olympisch.
#8 Trendsportart
Besonders im deutschsprachigen Raum entwickelte sich Beachvolleyball in den vergangenen Jahren zu einem absoluten Publikumsmagneten. Beim Major-Turnier in Gstaad schauen jährlich rund 40’000 Zuschauer zu, in Hamburg waren es dieses Jahr 60’000 und im österreichischen Klagenfurt fanden sich gar schon 120’000 Zuschauer ein.
#9 Herz-Kreislauf-Training
Beim Beachvolleyball muss das Herz besonders viel arbeiten. Bei den jeweiligen Aktionen muss das Herz nämlich sehr schnell und nur für kurze Zeit, viel Blut in die Muskeln pumpen. Zudem wird auch die Rumpf- und Beinmuskulatur auf dem weichen Untergrund stark gefordert und die Kraftausdauer wird ebenfalls deutlich verbessert.
#10 Sand
Für die professionellen Beachvolleyball-Turniere werden rund 2500 Tonnen Sand benötigt, welche auf mehrere Felder verteilt werden. Ausserdem ist bei der Beschaffung zu beachten, dass die Sandkörner eine möglichst runde Form haben. So entsteht ein gutes Mischverhältnis zwischen feinen und gröberen Körnern – und die Humuskonzentration im Sand kann so möglichst gering gehalten werden.


