Rennsiegerin Alisha Palmowski aus Großbritannien und Campos Racing feiert mit ihrer Trophäe beim F1 Academy Race 1 in Montreal, Quebec, Mai 2026. (Foto von Sona Maleterova/Getty Images)
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F1-Academy: Das ist Red Bull Racing-Pilotin Alisha Palmowski

Die F1-Academy-Pilotin Alisha Palmowski entwickelt sich nach einer atemberaubenden Meisterleistung bei nassem Wetter in Montreal schnell zu einem der hellsten Jungstars des Motorsports.
Autor: Astrid Carr
5 min readPublished on
Mit dem Support von Red Bull Racing und ihrem rasanten Aufstieg in der Juniorenriege entwickelt sich Alisha Palmowski zu einem der aufregendsten Talente im weiblichen Motorsport. Aber wer genau ist der britische Teenager und wie wurde aus einem "normalen Mädchen aus Manchester" eine der wichtigsten Persönlichkeiten im Rennsport?
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Palmowskis glänzender Moment in Montreal

Alisha Palmowski feiert ihren Sieg in Rennen 3 für Campos Racing im Parc Fermé während der F1 Academy Round 2 auf dem Circuit Gilles Villeneuve in Montreal. (Foto von Sona Maleterova/Getty Images)

Alisha Palmowski - jubelt nach ihrem Sieg in Montreal

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Montreal, Mai 2026: Auf dem aufgeweichten und rutschigen Circuit Gilles-Villeneuve lieferte F1 Academy-Pilotin Palmowski die Art von Leistung ab, die die Sichtweise des Fahrerlagers auf eine junge Motorsportlerin sofort verändert.

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Palmowski startete von der Pole Position aus in das Rennen und kontrollierte dieses bei tückischen nassen Bedingungen von der Startampel bis zur Zielflagge. Sie baute ihre Führung Runde für Runde weiter aus, während andere Fahrerinnen nur darum kämpften, ihre Autos auf der Straße zu halten. Als die Zielflagge fiel, hatte Palmowski das Rennen mit einem rekordverdächtigen Vorsprung von 10,9 Sekunden gewonnen und damit die Bestmarke übertroffen, die sie selbst an diesem Wochenende aufgestellt hatte.
Montreal war nicht ihr erster Sieg in dieser Saison, aber es fühlte sich wie eine Sternstunde an. Rennen bei nassem Wetter gelten seit langem als einer der deutlichsten Indikatoren für das Talent von jungen Fahrer:innen, und Palmowski fühlte sich hier pudelwohl. Fans in den sozialen Medien verglichen ihre unerbittliche Geschwindigkeit mit Max Verstappen und nannten sie scherzhaft "Alisha Palstappen".
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Wer ist das aufstrebende Red Bull Racing-Talent?

Alisha Palmowski von Campos Racing (21) bereitet sich während der F1 Academy auf dem Shanghai International Circuit 2026 in Shanghai, China, auf die Fahrt vor. (Foto von Sona Maleterova/Getty Images)

Alisha Palmowski ist eine der besten Fahrerinnen der F1 Academy

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Palmowski fährt im Rahmen des Red Bull Racing-Programms in der F1 Academy und ist eine der aussichtsreichsten Kandidatinnen in der Fahrerinnen-Pipeline. Die von Susie Wolff geleitete Rennserie für Frauen wurde entwickelt, um ebendiesen den Weg in die höheren Ebenen des Motorsports zu ebnen, indem jungen Fahrerinnen eine bessere Sichtbarkeit, Finanzierung und Entwicklungsmöglichkeiten geboten werden. Palmowski hat diesen Weg schnell eingeschlagen.
Die 19-Jährige fährt für Campos Racing unter den Farben von Red Bull und hat in den letzten Jahren eine steile Karriere hingelegt. Bevor sie in die Formel 1 einstieg, machte sie sich einen Namen im Kartsport und im GT-Nachwuchsrennsport und wurde schließlich mit drei Siegen und 11 Podiumsplätzen Vizemeisterin der GB4-Meisterschaft 2024.
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Wie ist Palmowski auf den Motorsport gekommen?

Alisha Palmowski auf der Strecke während F1 Academy Round 2, Rennen 3 auf dem Circuit Gilles Villeneuve am 20. Mai 2026 in Montreal, Quebec. (Foto von Sona Maleterova/Getty Images)

Palmowskis Leistung brachte ihr den Sieg in Montreal

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Palmowski wuchs in Glossop, in der Nähe von Manchester in Großbritannien, in einer Familie auf, in der der Motorsport immer im Hintergrund präsent war. Ihr Urgroßvater, Mario Palmowski, fuhr BriSCA F1 Stock Cars, während ihr Vater und ihr Großvater beide den Rennsport liebten und im Autohandel tätig waren.
"Ich habe das Gefühl, dass ich den Rennsport seit meiner Geburt im Blut habe", erzählt sie Goodwood Road & Racing. "Ich habe die Verbindung zum Rennsport von meinem Urgroßvater. Das ist der Ursprung von allem für mich."
Aber anders als viele moderne Rennfahrer:innen kam Palmowski nicht mit einem großen finanziellen Rückhalt oder einem familiären Rennimperium im Rücken an. In Interviews hat sie sich immer wieder als "ein ganz normales Mädchen aus Manchester" bezeichnet.
Pole-Position-Qualifikantin Alisha Palmowski feiert nach dem Qualifying auf dem Circuit Gilles Villeneuve, Mai 2026, Montreal, Quebec. (Foto von Sona Maleterova/Getty Images)

Die harte Arbeit zahlt sich für Palmowski aus

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Quotation
Ich habe das Gefühl, dass ich den Rennsport seit meiner Geburt im Blut habe.
Alisha Palmowski
Der ausschlaggebende Moment kam 2015 während eines Schulferienausflugs mit ihren Großeltern. Palmowski fuhr zum ersten Mal Indoor-Kart - obwohl sie damals nicht einmal wusste, was ein Go-Kart ist. "Sobald ich im Kart saß, wusste ich, dass ich mich zu Hause fühlte. Das war es, was ich tun wollte", erinnert sie sich weiter.
Von da an war die Leidenschaft nicht mehr zu bremsen. Sie nahm an lokalen Kartmeisterschaften teil, bevor sie in die Daniel Ricciardo Series einstieg, in der sie 2020 und 2021 zweimal den zweiten Platz in der britischen Meisterschaft belegte.
Alisha Palmowski aus Großbritannien spielt Hockey während dem F1 Grand Prix von Kanada auf dem Circuit Gilles-Villeneuve, Mai 2026 in Montreal, Quebec. (Foto von Sona Maleterova/Getty Images)

Palmowski grüßt Fans in Montreal

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Einer der größten Wendepunkte kam 2022, als Palmowski das prestigeträchtige Ginetta Junior Scholarship gewann und damit nach dem Briten Jamie Chadwick erst die zweite Fahrerin war, die diesen Preis erhielt. Dieses Stipendium öffnete ihr die Tür zum Automobilsport. "Der Gewinn des Stipendiums ist der Höhepunkt meiner Karriere und wird es immer bleiben, egal was ich später erreichen werde, denn ohne das Stipendium würde ich jetzt nicht in diesem Auto sitzen", hielt sie in einem Interview mit Silverstone fest.
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Wer ist Alisha Palmowski abseits der Rennstrecke?

Die Hockeyspielerin Emma Maltais und die F1 Academy-Fahrerin Alisha Palmowski spielen Hockey vor dem F1 Grand Prix von Kanada in Montreal, Quebec, 2026. (Foto: Mark Thompson/Getty Images)

Fit bleiben ist Palmowskis wichtigste Aktivität abseits der Rennstrecke

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Alisha Palmowski nimmt an der Red Bull Pit Stop Challenge 2026 in Shanghai, China, teil, hält eine Red Bull-Dose und spricht während der Veranstaltung

Interviews und öffentliche Auftritte gehören zum Job...

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Abseits der Rennstrecke zeigt sich Palmowski als lebenslustig und bodenständig, aber auch fleißig und selbstdiszipliniert. In ihren sozialen Medien - du findest sie auf Instagram und Facebook - sieht man, wie sie Rennwochenenden mit Schnappschüssen aus dem normalen Teenagerleben mischt: Fitnessstudio, Reisetage, Kaffeestopps, Familienmomente und Auszeiten mit Freund:innen.
Fitness ist ein wichtiger Schwerpunkt. Wie die meisten modernen Nachwuchsfahrer:innen verbringt Palmowski einen Großteil ihrer Zeit mit Training, vor allem für die Nackenstärke und die Ausdauer, die für Einsitzerrennen erforderlich sind. Aber sie hat auch darüber gesprochen, dass sie nach den intensiven Rennwochenenden ruhige Momente abseits der Rennstrecke ebenso genießt.
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Wie sieht die Zukunft aus?

Alisha Palmowski bereitet sich während der F1 Academy auf dem Shanghai International Circuit am 15. März 2026 in Shanghai, China, auf das Fahren vor. (Foto: Mark Thompson/Getty Images)

Das Cockpit ist für Alisha Palmowski eine zweite Heimat.

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Was die Zukunft angeht, hat Palmowski nie einen Hehl aus ihrem Ehrgeiz gemacht. "Jeder junge Fahrer wird sagen, dass er gerne in der Formel 1 fahren würde, genau wie ich, und das ist das Endziel", sagte sie in Goodwood. "Ich würde gerne Meisterin werden. Ich glaube, dass das möglich ist."
Kurzfristig liegt ihr Fokus jedoch auf dem Gewinnen von Rennen, der Entwicklung von Beständigkeit und dem Kampf um den Titel in der F1 Academy. Nach Montreal sieht es so aus, als sei sie stärker denn je. Bei nassen Bedingungen zu dominieren, mit dem Druck von der Pole Position aus umzugehen und rekordverdächtige Vorsprünge zu erzielen, sind genau die Art von Indikatoren, die die Formel-1-Teams bemerken.