Music

At Home Session: Cid Rim

© [unknown]
Der Produzent und Multiinstrumentalist aus Wien zeigt uns seine Kreativ-Werkstatt.
Autor: They Shoot Musicveröffentlicht am
Music · 1 Min
Placeholder Video_DO NOT UNPUBLISH
Cid Rim heißt mit bürgerlichen Namen Clemens Bacher und wohnt im 8. Wiener Gemeindebezirk Josefstadt, einem „Fleckerl, das nie wirklich hip und cool war und sich so hält wie es ist“, so Bacher.
Der Sound-Tüftler liebt die experimentelle Musik, die Elektronik ist sein Spielfeld. Cid Rim kombiniert Genres wie Jazz, Hip-Hop oder Funk zu einem verspielten Gesamtkunstwerk das begeistert, was vor allem seine stetig wachsende Fanbase beweist.
Auch den internationalen Durchbruch hat er längst auf seiner To-do-Liste abgehakt: Bacher steht beim legendären UK-Label Lucky Me unter Vertrag und arbeitet mittlerweile mit Größen wie dem Blur- und Gorillaz-Mastermind Damon Albarn zusammen. Auch hierzulande war Cid Rim kürzlich in aller Munde: beim Red Bull Music Academy Bass Camp.
At Home Session mit Cid Rim
At Home Session mit Cid Rim
Cid Rim über seine Lieblingssongs
- Dieser Sound hat mich zum ersten Mal sprachlos gemacht ....
Vielleicht nicht der Erste, aber definitiv einer von denen, die mir immer noch den Atem rauben: „Freeway“ von Squarepusher. Die Kombination aus elektronischer Produktion und Fusion-Virtuosität ist immer noch unerreicht.
- Wegen dieses Tracks wollte ich auch Musik machen....
Ein Track von einem Freund, der auf einem Programm namens „Buzz" seine erste Nummer gemacht hat. Mein erster Gedanke beim Hören war: „Das geht?!?!". Der zweite Gedanke: „Ich will das auch."
- Dieser Song ist verantwortlich für meinen besten Moshpit-Moment...
Irgendwas von „Unearth". In der Szene Wien. Vor ca. 4 Jahren. Circle of Death. Ich war sicher drei bis vier volle Umdrehungen im Circle. Danke Jovan, dass du mir gezeigt hast, wie´s geht.
- Mein Lieblingskaraokesong ist...
Ich schätz jeder 90er-Deutschraptrack.
- Mein absoluter Chill-Out-Song ist ...
Der Taxler, mit dem ich gestern viel zu spät nach Hause gefahren bin, hat in seinem Mercedes klassische Musik auf Radio Stephansdom gehört. Nach einem kurzen Gespräch über Klavierkonzerte kam relativ schnell heraus, dass er klassische Musik bei der Arbeit hört, weil ihn diese Musik am wenigsten stresst und aufregt und am ehesten beruhigt. Es gehe ihm weniger um die Musikalität, sondern mehr um Lautstärke und Aufdringlichkeit, die diese Musik vermissen lässt. Er gab mir noch den Tipp, ich solle mir doch auf YouTube diese Channels reinziehen, wo man die ganze Zeit nur Entspannungsmusik hören kann. Sein letztes Zitat vor dem Aussteigen: „Zum Einschlafen und so."
- Dieser Song bringt mich zum Weinen ...
Diese 80er-Nummer, die immer dann kommt, wenn in einem Sportfilm der Underdog das Unmögliche möglich macht und in allerletzter Sekunde den Favoriten schlägt. Diese allerletzte Sekunde ist dann so arg in Zeitlupe verlangsamt, dass sich während dem Sprung in die Endzone diese Nummer zur Gänze ausgeht.
- Von diesem Song habe ich am meisten gelernt ...
„Alle meine Entchen", schätz ich. War das Erste, was ich auf dem Klavier spielen konnte. Die Kausalkette von Draufdrücken- >Tonkommtraus->Killlllller ist schon immer noch sehr beeindruckend muss ich sagen.