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Die besten Tipps für Call of Duty: Modern Warfare 2
Seid euren Freunden einen Schritt voraus! Wir haben 10 Tipps für euch, die jeder Einsteiger lesen sollte, bevor er sich zum ersten Mal in den Multiplayer-Modus von Modern Warfare 2 wagt.
Jedes Call of Duty ist das meistverkaufte Videospiel seines Erscheinungsjahres. Ein Highlight ist vor allem der Multiplayer-Modus. Für viele Spieler ist dieser jedes Mal ein Highlight. Für manche sogar fast das einzige, was sie spielen.
Es ist schwer dem schnellen, zackigen Gameplay eines Call of Duties zu widerstehen. Auch für Gelegenheitsspieler ist es optimal. Man springt in ein Match, hat ein paar Runden Spaß und geht wieder. In Modern Warfare 2 ist das nicht anders. Damit ihr gut auf eure ersten Runden vorbereitet seid, haben wir ein paar Tipps für euch!
Wer sich gerne Videos von professionellen Spielern ansieht, um mehr über einen Titel zu lernen, der kann sich die Inhalte von Red Bull-Athlet Liam "Jukeyz" James ansehen. Er analysiert immer das aktuelle Meta-Game.
01
So funktioniert das neuen Unlock-System
Wer neue Waffen und Aufsätze freischalten möchte, muss eventuell etwas im Voraus planen. Viele Schießeisen werden immer noch dadurch frei gespielt, dass man einfach im Level aufsteigt. Auch zahlreiche Aufsätze, wie Visiere, Griffe und Läufe erhaltet ihr, indem ihr, wenn die respektive Waffe im Rang steigt.
Neu ist allerdings der Waffenbaum. Diesen könnt ihr in der Waffenauswahl aufrufen. Dieser zeigt euch an, wie ihr bestimmte, andere Gegenstände freischaltet, indem ihr diese Waffe hochstuft. Wichtig ist hier zu verstehen, dass man auf diese Weise auch Items aus anderen Kategorien freischalten könnt. So schält man im Baum des Sturmgewehrs M4 zum Beispiel die Submachine Gun FSS Huricane frei.
02
Sperrt die Ohren auf
Seit dem Reboot des ersten Modern Warfare werden Gegner nicht länger auf der Minimap angezeigt, wenn sie eine Waffe abfeuern. Darum ist es umso wichtiger, dass ihr hinhört. Das Sounddesign von Modern Warfare 2 ist unglaublich gut. Es ist zum Beispiel sehr einfach, gegnerische Schritte zu hören. Aber gerade mit Kopfhörern ist es obendrein ein Leichtes, die Distanz und Richtung von Geräuschquellen einzuschätzen.
Zusätzlich geben euch die Charaktere eurer Teamkameraden permanent Audio-Feedback. Egal ob sie nachladen oder einen Gegner gesehen haben - hört auf die Zurufe, um einen besseren Überblick über die Lage zu verschaffen.
Natürlich ist es noch besser, wenn ihr euch im Voice-Chat mit eurem Team verständigen könnt. Aber nicht jeder hat die Muße, mit fremden Spielern zu sprechen oder eine Gruppe von Freunden zur Hand. In der Red Bull Dokumentation FURIA: Road to Legends könnt ihr aber einmal erleben, wie wichtig die eigenen Kameraden auf dem virtuellen Schlachtfeld sind.
39 Min
FURIA: Road to Legends
Das brasilianische Counter Strike: Global Offensive Team Furia begeistert die Esport-Welt. Begleite die Spieler auf ihrem Weg zum Legend Status.
03
Bestimmt, welche Modi ihr spielen wollt
Jeder Spieler hat seine Lieblings-Modi. Manche wollen primär Team Deathmatch spielen. Andere entscheiden sich für taktische Varianten wie Suchen & Zerstören. Was leicht zu übersehen ist, ist die Möglichkeit, eure “Schnelles Spiel”-Option nach euren Wünschen anzupassen.
Markiert ihr diese Playlist und drückt den entsprechenden Knopf, könnt ihr die Spielmodi, die ihr innerhalb des schnellen Spiels erhalten wollt, auswählen. Wenn ihr in einer Party unterwegs seid, wird hier die Auswahl des Gruppenführers angewandt.
04
Entscheidet euch zwischen Kill- und Scorestreak
Solltet ihr euch dazu entscheiden, Spielmodi zu spielen, welche weniger darauf ausgelegt sind Abschüsse zu sammeln, sondern Ziele, wie das Halten von Punkten, zu erfüllen, ist es sinnvoll eure Abschuss- zu einer Punkteserie umzustellen. Dies könnt ihr mit einem einfachen Tastendruck innerhalb des Bildschirms, in dem ihr einstellen könnt, welche Streaks ihr dabei habt. Links unten erkennt ihr den Button, um diesen Wechsel auszuführen. Punkteserien sind in den meisten Modi leichter zu erfüllen als reine Abschuss-Combos.
05
Bleibt am Rand der Map
Gerade zu Beginn, wenn ihr noch nicht wisst, wie die einzelnen Karten aufgebaut sind, wo die Hotspots sind und welche Bereiche ihr eventuell meiden solltet, ist es am einfachsten, euch am Rand der Map entlang zu bewegen.Natürlich machen manche Spielmodi diese Taktik etwas schwerere, sollte euer aktueller Modus dies aber erlauben, sorgt ihr auf diese Weise dafür, dass ihr euch um eine Flanke weniger Sorgen machen müsst, von der ihr angegriffen werden könnt.
Oft ist es so auch relativ einfach, Gegnern in den Rücken zu fallen. Viele Spieler schwärmen in die Mitte der Map, wo sie in einen Haufen Gegner rennen. Mit geschicktem Movement kommt ihr besonders am Anfang sehr gut an der Kartenkante von A nach B.
Älterer Call of Duty-Titel, wie Black Ops 3, haben diese Fortbewegung noch einmal spannender gestaltet. Hier war es möglich Walljumps und Kletter-Manöver zu kombinieren. So, dass es fast an Freerunning erinnerte. Das Video Adrenaline Spike zeigt eine Symbiose aus dem Shooter Valorant, und eben jener Extremsportart.
2 Min
Adrenaline Spike
VALORANT und Freerunning wird eins, wenn Krystian Kowalewski die Fähigkeiten von Jett unter Beweis stellt und durch die Straßen von Berlin rennt.
06
Schaut euch die komplette Minimap an
Damit ihr überhaupt einen besseren Überblick darüber bekommt, wie die Map aufgebaut ist, könnt ihr eine komplette Ansicht der Minimap öffnen. Diese ist etwas versteckt. Ruft dafür erst das Scoreboard auf. Von hier könnt ihr auf die Gesamtansicht der Karte wechseln.
07
Achtet auf die Spawns
Wenn ihr die Minimap im Auge behaltet, ist es oft möglich zu erahnen, wo die Gegner spawnen werden. Generell priorisiert das Spiel Stellen, an denen die Menge an feindlichen Einheiten gering ist. Dies könnt ihr zu eurem Vorteil nutzen. Gerade wenn ihr euch am Rand der Map entlang schleicht, ist es so oft möglich den Feinden in den Rücken zu fallen.
08
Testet Waffen im Schießstand
Ihr seid euch nicht sicher, in welche Waffe ihr Zeit investieren wollt, damit ihr über ihren Waffenbaum andere Wummen freischaltet? Testet sie doch einfach im Schießstand. Innerhalb der Waffenauswahl könnt ihr euch sofort in das Trainingsgelände begeben.
Achtet hier darauf, wie gut ihr mit dem Rückstoß der Waffe zurechtkommt. Aber vor allem solltet ihr einmal auf die drei Dummies feuern, die auf unterschiedlicher Reichweite platziert sind. Auf diese Weise bekommt ihr ein Gefühl dafür, wie viel Schaden ihr auf der jeweiligen Distanz verursacht. Probiert auch einmal aus, wie sich die Waffe anfühlt, wenn ihr sie während der Bewegung abfeuert.
09
Macht euer Bild klarer
In einem Mehrspieler-Titel ist es wichtig, dass ihr eure Gegner zügig erkennt. Die Standardeinstellungen von Modern Warfare 2 bieten allerdings einige optische Filter, die das Bild etwas cineastischer machen, aber dafür Klarheit opfern.
Zum Glück könnt ihr diese innerhalb der Grafik-Settings deaktivieren. Schaltet hier die folgenden Optionen aus:
- Welt-Bewegungsunschärfe
- Waffen-Bewegungsunschärfe
- Tiefenschärfe
Zusätzlich schraubt ihr die folgenden beiden Optionen so weit nach unten, wie es geht. Setzt sie auf “Minimal (50%)”:
- Kamerabewegung Egoperspektive
- Kamerabewegung der externen Ansicht
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Sprintet nicht permanent
Es kann leicht passieren, dass ihr ungeduldig werdet und anfangt viel zu sprinten. Besonders wenn man oft abgeschossen wird und wieder schnell zurück in die Action möchte. Setzt euren Sprint aber mit Bedacht ein. Wenn ihr rennt, braucht ihr länger, um mit eurer Waffe feuern zu können. Gegner, die um Ecken kommen, sind dadurch oft in einem großen Vorteil.
Wenn ihr euch also einer Ecke, oder einer anderen verwinkelten Struktur nähert, solltet ihr unbedingt langsam machen und eventuell schon einmal eure Waffe anlegen. Generell kann Sprinten gefährlich werden. Der Perk “Jäger” erlaubt es Spielern, Fußspuren von Gegnern zu sehen, welche über die Map rennen. Wenn ihr langsam geht, oder in der Hocke seid, reduziert ihr auch die Lautstärke eurer Schritte.
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