Über alle Elemente der Hip Hop Kultur hinweg, egal ob bei den MCs, DJs, Writern oder Breakern, gibt es einige Gemeinsamkeiten wenn es um den Hip Hop Style bei Klamotten geht. Sei kreativ, sei einzigartig, und schau dabei gut aus.
Beim Red Bull BC One Camp Austria habt ihr die Möglichkeit den Hip Hop Market auszuchecken. Die Aussteller haben dabei für jeden etwas dabei. Hier findet ihr 7 Fashion-Facts die man wissen sollte, und dazu passend welcher Stand für euch der richtige sein dürfte.
1. Am Anfang waren Kangol, Adidas und die Rock Steady Crew
Als DJ Kool Herc und Grandmaster Flash zum ersten Mal die Decks gestürmt haben und Breaking Legenden wie Crazy Legs und Frosty Freeze ihre ersten Steps und Freezes gekickt haben, waren die angesagtesten Looks von Adidas Streifen, verspiegelten Sonnebrillen und Kangol Hüten geprägt. Ein klassischer Style der sich bis heute hält.
"Wir sind mit Breaking in den Straßen unserer Nachbarschaft aufgewachsen. Es gab ständig Jams mit allen möglichen Leuten. Aber die Puerto Ricaner hatten den krassesten Style. Die sind einfach mit ihrem Karton angekommen, mit Handschuhen und den Adidas Suits. Sie hatten T-Shirts mit ihren Namen und Graffiti auf dem Rücken. Diese Jungs waren Legenden für uns. So dope", erinnert sich Billy Danze von M.O.P.
Wenn euch dieser Style gefällt solltet ihr definitiv beim Clothing Market des Red Bull BC One Camp in Wien den Stand von From the Soul besuchen. Das Innsbrucker Label ist bekannt für eine starke Auswahl an Vintage Styles.
B-Girl Kastet rockt Kangol und Adidas beim Red Bull BC One World Final 2018
© Little Shao/Red Bull Content Pool
2. Die Geburt der Sneaker Kultur
Bobbito Garcia, einer der DJs der Rock Steady Crew, schrieb Geschichte als er begann die Sneaker Kultur in der Szene zu dokumentieren. Seinen ersten Artikel für das Hip Hop Magazin "The Source" verfasste er im Jahr 1991. Er ist außerdem einer der einflussreichsten Radio DJs in der Geschichte des Hip Hop. In der "Stretch und Bobbito Show" wurden zahlreiche spätere Superstars vorgestellt, lange bevor sie bekannt wurden.
Die Liebe zum perfekten Schuh ist zwar in der ganzen Szene verbreitet aber die Tänzer zelebrieren Schuhe ganz besonders. Welcher Schuh ist der beste für welchen Style und sieht dabei noch gut aus? Eine Sinnfrage die nur von der Frage nach dem Sinn des Lebens getoppt werden kann.
"Das erste Paar Schuhe das mich wirklich begeistert hat? Ich würde sagen, das waren die Super Pro-Keds von 1975. Da habe ich aufgehört Skippies zu tragen und angefangen ein Modell zu tragen, über das die Leute auch gesprochen haben." sagt Bobbito Garcia.
Für Sneaker Liebhaber gibt es dieses Jahr erstmalig einen Stand von Hypeconvention beim Clothing Market. Die perfekte Anlaufstelle für eure Tanzschuhe.
3. Der Einfluss der Popper und Locker
In den Siebziger Jahren hatten die Popper und Locker massiven Einfluss auf die Fashion Welt. Ihre kombinierten Einflüsse aus Disco, Hip Hop, Streetart und den Comic-Charakteren, die den Tanz geprägt haben, resultierten in starken Styles voller Persönlichkeit - laut und mit viel Farbe. Von gestreiften Socken über bunte Satin-Shirts und Blusen, bis hin zu riesigen Ketten und Accessoires wurde alles in den Style gepackt.
Wenn wir über Accessoires reden, ist Urban Artists Wear eure Anlaufstelle beim Clothing Market. Handgenähte Unikate (vor allem Taschen) als Sahnehäubchen für jeden Style.
4. Waacking und Voguing
Die Entstehung dieser beiden Street Dance Genres - Voguing entstand aus dem Harlem Ballroom und Waacking in den LGBT Clubs von LA - veränderte nicht nur die Zukunft des Clubbings, sondern brachte uns einige der aufregendsten und provokantesten Looks der Geschichte. Plateaus, Netze, Perücken, Leder, Lack und Latex. Es gibt kein zu viel für die Waacker und Voguer. Nicht nur in ihren Battles geht es um heiße Posen, den perfekten Walk und spektakuläre Death Drops, auch ihre Outfits folgen der gleichen Philosophie.
5. Tribal Gear
In den frühen 2000ern war Tribal Gear überall in der Breaking Szene und stand für ein Schwenk zurück zur Old School. B-Girl Jeskilz erklärt: "Ich habe im Jahr 2000 angefangen zu tanzen. Zu der Zeit hat niemand wirklich viel Wert auf den B-Girl oder B-Boy Look gelegt. Die meisten haben einfach die paar Marken getragen, die in der Szene vertreten waren, und Tribal Gear war der Big Player."
Vergleichbar mit Tribal Gear in den 2000ern sind esteem und The Legits zwei Labels aus der Szene für die Szene. In B-Boy & B-Girl Kreisen sind die stylischen Outfits längst bekannt und natürlich beim Clothing Market vertreten.
6. Die eigene Marke
Dadurch, dass der Hype für Powermoves und Tricks im Breaking zwischen 2010 bis 2015 immer mehr zunahm, wechselten die meisten Tänzer zu sportlichen Outfits, die sie weniger in der Bewegung einschränkten. Immer mehr B-Boys und B-Girls trugen Sponsorlogos und die Optik näherte sich dem sportlichen Aspekt des Tanzes an.
Als Gegenbewegung zu diesem Verfall des Styles in der Szene starteten zahlreiche Tänzer ihre eigenen Modelabels, um den Style zurück in den Tanz zu bringen. Diese Labels, die wir oben schon erwähnt haben, könnt ihr beim Clothing Market im Rahmen des Red Bull BC One Camp Austria bewundern. Zum ersten Mal könnt ihr auch die neue Red Bull BC One Collection direkt vor Ort kaufen.
7. Mehr ist mehr
Anstatt Trends zu folgen, geht es im Hip Hop immer noch darum individuell und kreativ zu sein. Egal ob man Kangol, Adidas oder Szenelabels trägt, Gucci bevorzugt oder ganz auf Marken pfeift: das Outfit ist ein Statement - der heutige Tänzer will definitiv gesehen werden und in Erinnerung bleiben.
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