Gaming
Die Formel-1-Saison 2021 ist in vollem Gange und der Kampf um die Weltmeisterschaft spannender als in den Jahren zuvor. Mittlerweile rollt mit F1 2021 auch das offizielle Game zur Königsklasse am Start und dürfte dank spannender Neuerungen viele neue Fans anziehen. Wir liefern euch im Guide die besten Tipps und Tricks für den perfekten Start in die Rennsimulation.
Kann der legendäre RB7 von Red Bull Racing den ultimativen britischen Stau überwinden? Finden wir's raus.
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Die richtigen Einstellungen vornehmen
F1 2021 spielt sich dank überarbeitetem Fahrverhalten sogar noch realistischer als sein Vorgänger. Umso wichtiger ist es, das Game perfekt auf eure Bedürfnisse einzustellen. Bevor ihr euch auf die Strecke wagt, solltet ihr den Spieleinstellungen einen Besuch abstatten und Fahrhilfen sowie Steuerung anpassen.
Fahrhilfen
Hier stehen verschiedene Unterstützungen wie ABC oder TCR zur Wahl, die das Verhalten der F1-Boliden auf der Piste deutlich zugänglicher machen. Mit dem Brems- oder Lenkassistenten wartet das Game allerdings auch mit Systemen auf, die direkt ins Spiel eingreifen und eure Rennwagen automatisch abbremsen oder einlenken lassen. Während sich die Fahrhilfen vor allem für Einsteiger eignen, um ein Gefühl für das Fahrverhalten zu bekommen, solltet ihr – um möglichst schnell zu sein – alle Hilfestellungen deaktivieren.
Neu in F1 2021 sind die Optionen ERS- und DRS-Hilfe: Damit werden das Energierückgewinnungssystem ERS und das Drag Reduction System DRS automatisch aktiviert – ihr müsst beim Fahren also nicht mehr auf DRS-Zonen und ähnliches achten. Das geht beim DRS auch voll in Ordnung, den Einsatz des ERS solltet ihr hingegen selbst steuern, da die Automatische Verwendung nicht unbedingt gut funktioniert.
Ist F1 2021 euer erstes F1-Game, startet mit aktiviertem ABS, TCR und automatischem Getriebe und deaktiviert nach etwas Training einzelne Fahrhilfen, um besser zu werden.
Steuerung anpassen
F1 2021 gibt euch, abhängig vom gewählten Eingabegerät wie Controller oder Lenkrad, umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten an die Hand. Auch hier empfiehlt es sich, sich mit den Optionen auseinanderzusetzen. Auf Wunsch könnt ihr jede einzelne Taste neu belegen und im Unterpunkt "Vibration & Force Feedback" sollten gerade Lenkradnutzer verschiedene Einstellungen ausprobieren, um den bevorzugten Spielstil zu finden.
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Nutzt die OSD-Anpassung
Wieder mit von der Partie ist die Möglichkeit, das OSD (On-Screen-Display) völlig frei anzupassen. Damit könnt ihr jegliche Einblendungen auf dem Bildschirm verschieben. Sogar einen virtuellen Rückspiegel könnt (und solltet) ihr hinzuschalten.
Manche Spieler bevorzugen es, die Informationen über Position und Bestzeit oben links zu haben und die Streckenkarte in der rechten oberen Bildschirmecke zu platzieren. Findet die Einstellungen, die euch am besten gefallen.
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Startet mit der Formel 2
Auch wenn die F2-Rennwagen der Saison 2020 nicht unbedingt einfacher zu handhaben sind, sind die der perfekte Einstieg in die F1-Klasse, denn hier sind die Wagen aller Teams gleichschnell und die Rennen kürzer. Zudem müsst ihr euch aufgrund der Regularien keine Gedanken über Boxenstrategien und ähnliches machen.
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Überholen: Das vereinfachte ERS-System
Wie bereits in F1 2020, kommt auch in diesem Jahr das vereinfachte ERS-System zum Einsatz. Die Aktivierung der Zusatz-PS aufgrund des Energierückgewinnungssystems wird auch in F1 2021 größtenteils automatisch geregelt.
Betätigt ihr den Überholen-Knopf, wird die zusätzliche Leistung abgerufen. Zumindest, bis die Energie erschöpft ist. Darauf zurückzugreifen macht unter anderem dann Sinn, wenn ihr im Rennen andere Fahrer überholen wollt.
Aber auch bei der Kurvenausfahrt kann sich der ERS-Einsatz lohnen, um beispielsweise mehr Speed mit auf eine lange Gerade zu nehmen. In diesem Jahr ist das ERS-Programm in den Freien Trainings weggefallen, ihr seid also mehr auf eure Intuition angewiesen als noch im vergangenen Jahr. Dafür ist die Position der Anzeige für den Button auf die linke Seite gewandert und ist besser erkennbar.
Max Verstappenfährt nicht nur in der Formel 1 allen davon, auch im offiziellen Game zeigt der Niederländer, was er auf dem Kasten hat:
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Trainiert mit Zeitfahren
Der Zeitfahrmodus ist die beste Möglichkeit, in F1 2021 schnell besser zu werden. Das Game leistet einen tollen Job dabei, euch beim Zeitfahren eine konstante Herausforderung zu bieten: Als Ghost wird euch ein in der Rangliste nahegelegener Spieler aufgezeigt, der minimal schneller unterwegs ist als ihr.
Hier könnt und solltet ihr euch einiges abgucken, um die Zeit zu schlagen – es gibt keine bessere Möglichkeit selbst schneller zu werden, als sich an minimal besseren Fahrern zu orientieren.
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Nutzt die Freien Trainings
Auch die Freien Trainings im Grand Prix-, MyTeam- oder Karrieremodus sind eine starke Option, die Strecken besser kennenzulernen und besser zu werden.
In F1 2021 wurden die Trainingsprogramme erstmals in drei Kategorien zusammengefasst, die wiederum aus je fünf Zielen bestehen:
- Rennstrategie
- Streckenakklimatisierung
- Reifenmanagement
Vor allem die Streckenakklimatisierung ist eure erste Anlaufstelle, da ihr dort an die Kurse herangeführt werdet und die Ideallinie kennenlernt.
07
Ladet euch Fahrzeug-Setups herunter
Das richtige Fahrzeug-Setup macht in F1 2021 einen Riesenunterschied. Das Game gibt euch etliche Einstellungsmöglichkeiten an die Hand, die gerade Neueinsteiger verwirren. Um ein Gefühl für die Strecken und das Handling zu bekommen, könnt ihr einerseits mit den fünf Voreinstellungen arbeiten.
Andererseits könnt ihr euch in der Bestenliste des Zeitfahr-Modus auch die Setups anderer Fahrer herunterladen. Probiert unbedingt ein paar Setups der besten Fahrer aus, um die zu finden, die am besten zu eurem Fahrstil passen.
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Meidet die Curbs
Curbs bezeichnen die Randsteine einer Rennstrecke, die die Fahrbahn vom Grünstreifen oder den Auslaufzonen abtrennen. Während ihr diese in einzelnen Kurven überfahren könnt, um auch noch das letzte Tausendstel herauszuholen, solltet ihr Curbs in den meisten Fällen meiden.
Hier verlieren die F1-Boliden schnell die Bodenhaftung, was einen Dreher oder folgenschweren Unfall zur Folge hat. Tastet euch lieber langsam an die Abgrenzungen heran oder zieht auch dafür die Geist-Fahrzeuge der besten Spieler zu Rate.
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F1 2021: So werdet ihr schneller und Setup-Tipps
Im Vergleich zum Vorjahr haben die Entwickler einmal mehr an der Fahrphysik gearbeitet und das Grip-Niveau der F1-Boliden erhöht. Wer die Vorgänger bereits kennt und intensiv gespielt hat, sollte von Beginn an auf möglichst viele Fahrhilfen verzichten.
ABS und Co helfen euch zwar beim Einlenken, allerdings könnt ihr ohne die Hilfe deutlich später bremsen und seid dementsprechend in der Lage, schnellere Rundenzeiten in den Asphalt zu brennen. Auch die beliebte Ideallinie solltet ihr deaktivieren, denn die Bremspunkte stimmen nicht immer mit der Realität überein.
Je länger ihr mit Fahrhilfen spielt, umso schwieriger fällt der Umstieg, wenn ihr sie doch ausschaltet. Also beginnt idealerweise direkt ohne Unterstützungen und lernt die Strecken und ihre Schlüsselkurven selbst kennen.
Ähnlich wichtig sind allerdings die Fahrzeug-Setups. Hier gibt euch F1 2021 fünf Voreinstellungen an die Hand, die mehr Abtrieb (also Tempo in den Kurven) oder mehr Top-Speed bieten. Diese Presets könnt ihr nach euren Vorstellungen selbst weiter anpassen.
Probiert euch aus, schraubt an den Einstellungen, aber nie zu viel: Verändert immer nur ein bis zwei Einstellungen auf einmal und geht auf die Strecke, um das Setup zu testen. Startet am besten zunächst mit höheren Aerodynamik-Einstellungen - das vereinfacht das Handling der Rennwagen spürbar. Geht dann weiter nach unten, um die Balance zwischen Abtrieb und Tempo zu finden.
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