Max Verstappen von Oracle Red Bull Racing beim Großen Preis von Großbritannien 2023.
© Getty Images/Red Bull Content Pool
F1

F1 in 10: Verstappens Rekordjagd geht in Silverstone weiter

Oracle Red Bull Racing egalisiert einen F1-Rekord, der 35 Jahre Bestand hatte: 11 Siege für ein Team in Folge! Zugleich krallt sich Verstappen den 6. Sieg in Serie - ebenfalls persönlicher Rekord!
Autor: Matthew Clayton
5 min readPublished on
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Der große Preis von Großbritannien in exakt 74 Wörtern*

Max Verstappen gewann zum ersten Mal in seiner Formel 1-Karriere sechs Rennen in Folge; ein Sieg, der zugleich der erste von Oracle Red Bull Racing beim Großen Preis von Großbritannien ist. Dieser Triumph war für das Team der 11. in Folge, womit der Allzeitrekord von McLaren 1988 egalisiert wurde. Lando Norris von McLaren startete und beendete das Rennen als Zweiter, während Lewis Hamilton zum 14. Mal auf seinem Heimpodium stand und Platz drei sicherte.
* 2023 ist die 74. Saison der Formel 1-Weltmeisterschaft.
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Der Große Preis von Großbritannien in sechs Bildern

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Max schreibt Geschichte

Max Verstappen von Oracle Red Bull Racing beim Großen Preis von Großbritannien 2023.

Sechs Siege in Folge - da gibt es für Horner und Verstappen viel zu lachen.

© Getty Images/Red Bull Content Pool

Das Gewicht der Geschichte lag vor dem Rennen in Silverstone schwer auf den Schultern von Red Bull. Das Team hatte den Großen Preis von Großbritannien seit Mark Webber im Jahr 2012 nicht mehr gewinnen können (auch wenn Verstappen davor durchaus gezeigt hatte, dass er in Silverstone siegen kann, beim 70 Jubiläums-Grand Prix im Jahr 2020). Damit war der Marsch zum 11. Sieg in Folge, der bis nach Abu Dhabi im letzten Jahr zurückreicht, tatsächlich härter, als es zuvor den Anschein hatte.
Daneben galt der Rekord von McLaren mit 11 Siegen in Folge mit Ayrton Senna und Alain Prost im Jahr 1988 zu den härtesten Messlatten des Sportes; 10 Siege in Folge gab es davor aber durchaus (Ferrari im Jahr 2002 und Mercedes in den Jahren 2015, 2015 - 2016, 2018 - 2019). Der elfte wollte aber bei all diesen Teams nicht gelingen.
Verstappen qualifizierte sich am Samstag zum fünften Mal in Folge auf der Pole. Alle Erwartungen auf ein leichtes Spiel wurden aber kurzzeitig gedämpft, als die Lichter ausgingen und Verstappen seine Position aufgrund von sich durchdrehenden Rädern Lando Norris im McLaren überlassen musste. Auch dessen Rookie-Teamkollege Oscar Piastri ging beinahe an dem Niederländer vorbei. Die Pace von McLaren war das Gesprächsthema am Wochenende, doch Verstappen benötigte keine fünf Runden, um Norris in der Brooklands-Kurve letztendlich wieder zu überholen.
Ab diesem Moment hatte Verstappen die Dinge unter seiner Kontrolle, doch ein inspirierter Norris wollte lange Zeit nicht zurückstecken. Ein Safety Car in Runde 33, das von Kevin Magnussen ausgelöst worden war, gab Verstappen die Chance, ohne größere Konsequenzen an die Box zu gehen. Beim Restart nahm er Norris dann unmittelbar zwei Sekunden ab. Am Ende ging er mit 3,798 Sekunden Vorsprung erneut als Erster über die Ziellinie, um seinen 43. Formel 1-Sieg zu feiern.
Teamkollege Sergio Pérez war wieder dazu gezwungen, im Rennen Boden gutzumachen. Der Mexikaner startete von P15 weg, nachdem er im Qualifying seine Reifen nicht ins Arbeitsfenster bringen konnte und die Strecke sich nach seiner schnellen Runde laufend verbesserte.
Eine rote Flagge in Q1 -- auch hier blieb Magnussens Haas mitten auf der Strecke stehen -- sorgte dafür, dass Pérez am Ende der Boxengasse als Erster auf den Restart der Session wartete -- und das mehrere Minuten lang. Dadurch verlor er wichtige Reifentemperatur, womit seine Runde schon im Vorhinein entsprechend beeinträchtigt war und er um 0,019 Sekunden nicht ins Q2 vorstoßen konnte.
Damit lag das Ziel vor dem Rennen schlicht darin, gute Punkte zu holen. Er wechselte für die finalen 23 Runden auf den Soft-Reifen, was ihm die Möglichkeit gab, auf Attacke zu gehen. Letztendlich endete Pérez auf Platz sechs, etwas mehr als sechs Sekunden vom Podium entfernt.
Sein Rückstand in der Gesamtwertung liegt nun bei 99 Punkten, nachdem sich Verstappen auch den Extra-Punkt für die schnellste Rennrunde sichern konnte.
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Die Upgrades von AlphaTauri sind "work in progress"

Yuki Tsunoda von Scuderia AlphaTauri beim Großen Preis von Großbritannien 2023.

Tsunoda startete gut, doch verlor im Laufe des Rennens an Boden.

© Getty Images/Red Bull Content Pool

Scuderia AlphaTauri brachte ein signifikant modifiziertes Auto nach Silverstone, mit neuem Unterboden, neuer Suspension und einem neuen Heckflügel, neben einigen aerodynamischen Updates, die am Chassis des AT04 vorgenommen wurden. Jedoch führten diese nicht unmittelbar zu einem Schritt nach vorne, weshalb sowohl Yuki Tsunoda als auch Nyck De Vries außerhalb der Punkte endeten.
Tsunoda beendete das Qualifying auf Platz 17, wurde jedoch eine Position nach vor gereiht, nachdem Valtteri Bottas aufgrund zu geringer Benzinmenge disqualifiziert wurde. Der Japaner legte einen rasanten Start hin und arbeitete sich auf P13 vor, überquerte jedoch als 16. die Ziellinie.
De Vries kam über P17 nicht hinaus, auch wenn er unter zwei Sekunden hinter Tsunoda zurückblieb. Damit erstreckt sich die punktelose Serie von AlphaTauri nun auf sechs Rennen.
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Die Zahl, die du dir merken solltest

11: Verstappens Sieg bei seinem 150. Start für das Team -- er gewann auch bei seinem ersten Rennen für Red Bull Racing in Spanien 2016 -- bedeutet nun, dass er die letzten 11 Rennen, die er von der Pole aus bestritten hat, letztlich für sich entscheiden konnte.
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Kurz und knapp analysiert

Klar, ich bin wirklich glücklich, dass wir erneut gewonnen haben. Elf Siege in Folge für das Team, das ist schon ziemlich unglaublich...aber das war keinesfalls eine sichere Sache heute.
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Die Statistik, die zählt...

Die Top-5 der Fahrer-Gesamtwertung:

Position

Pilot

Team

Punkte

Abstand

1

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

255

-

2

Sergio Pérez

Oracle Red Bull Racing

156

-99

3

Fernando Alonso

Aston Martin

137

-118

4

Lewis Hamilton

Mercedes

121

-134

5

Carlos Sainz

Ferrari

83

-172

Die Top-5 der Konstrukteurswertung:

Position

Team

Punkte

Abstand

1

Oracle Red Bull Racing

411

-

2

Mercedes

203

-208

3

Aston Martin

181

-230

4

Ferrari

157

-254

5

McLaren

59

-352

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...und abseits der Strecke

Wir wissen, dass Max Verstappen in dieser Saison ganz und gar ins einem Element ist, aber wie macht er sich off-road? Die (Un)Serious-Rennserie zwischen Oracle Red Bull Racing und Scuderia AlphaTauri wurde in Österreich im Dirt weitergeführt, indem sich Max und Yuki Tsunoda in Monster-Trucks duellierten.
Wer also gewann den Showdown am Erzberg, der legendären Location des Motocross Hard Enduro-Events Red Bull Erzbergrodeo? Tsunoda besiegte Daniel Ricciardo auf dem Wasser in Miami -- hol dir hier die Action des Duells in Österreich und sieh dir das Video unten an.

6 Min

Verstappen vs. Tsunoda: (Un)serious Race Österreich

Erlebe, wie die F1-Piloten Max Verstappen und Yuki Tsunoda in einem Eisenbergwerk in Monstertrucks gegeneinander antreten.

Englisch +3

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Nächster Stopp? Was muss ich darüber wissen?

Runde 11 (Ungarn), 21. - 23. Juli
Streckenname/Location: Hungaroring, Budapest
Länge/Runden: 4.381km, 70 Runden
Gehaltene Grand Prix'/Debüt: 37, 1986
Erfolgreichster Fahrer: Lewis Hamilton (acht Siege)
Erfolgreichstes Team: McLaren (11 wins)
Podium im Jahr 2022: 1.: Max Verstappen (Red Bull Racing), 2.: Lewis Hamilton (Mercedes), 3.: George Russell (Mercedes)
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Erlebe die Welt von Red Bull Motorsports!

Sebastien Ogier und Vincent Landais von TOYOTA GAZOO RACING WRT während der World Rally Championship in Kenia 2023.

Ein willkommener Anblick der heimischen Kultur für Ogier.

© Jaanus Ree/Red Bull Content Pool

Die Safari-Rallye in Kenia gehört zu den härtesten Challenges des WRC-Kalenders. Auch der achtmalige WRC-Champ Sébastien Ogier findet seinen gefallen daran.
Ogier machte im letzten Monat dort, was Ogier immer macht: gewinnen. Doch dieser Sieg ist für den französischen Superstar ein ganz besonderer Triumph. Lies dir seinen aktuellen Blog-Eintrag durch, um herauszufinden, warum das so ist.

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