Enni Rukajaervi in Ruka - 2014
© Harri Tarvainen/Red Bull Content Pool
Snowboarden

Getting Personal: So überwindet man Angst

Das finnische Slopestyle-Wunder Enni Rukajärvi verrät ihre fünf Tipps im Kampf gegen Nervosität!
Autor: Anke Eberhardt
2 min readPublished on
Enni Rukajärvi konzentriert sich am Start

Enni Rukajärvi konzentriert sich am Start

© Lukas Pilz

Sie ist immer da, wenn man sie am wenigsten braucht. Sie hält dich davon ab, Dinge zu tun, die du eigentlich kannst, und, nun ja, niemand mag Angstschweiß. Also überwinde deine Angst – mit diesen fünf Tricks der finnischen Slopestyle-Silbermedaillengewinnerin: Enni Rukajärvi.
1. Als Erstes: Tu etwas, das Spaß macht und leicht ist. Frag einen Freund, ob er mit dir fährt, erzähle von deinem Ziel, tausche Erfahrungen aus und vor allem: Hab Spaß! Die eigenen Gedanken sind viel wichtiger, als viele Leute meinen. Also achte darauf, dass du gute Laune hast, bevor du dich selbst herausforderst.
Angst übernimmt meist dann die Kontrolle, wenn man an sich selbst zweifelt.
2. Versuche als Nächstes etwas, das ein wenig schwieriger ist und bau dein Selbstvertrauen auf. Angst übernimmt meist dann die Kontrolle, wenn man an sich selbst zweifelt. Wenn man sich Schritt für Schritt steigert, geht man sicher, dass man auch wirklich fähig ist, sein Vorhaben durchzuziehen.
Die goldene Regel ist: Wenn du glaubst, dass du fällst, wirst du auch fallen.
Enni Rukajärvi wagt sich auf unbekanntes Terrain

Enni Rukajärvi wagt sich auf unbekanntes Terrain

© Harri Tarvainen/Red Bull Content Pool

3. Versuch zu visualisieren, was du tun willst. Damit meine ich: Du musst dir genau vorstellen, wie du dich drehst, den Drop machst oder die Rail triffst und jede noch so kleine Bewegung, die dafür notwendig ist. Mal dir aus, wie du deine Schultern drehst, wie du die Toe-Edge belastest oder wohin du dabei guckst. Du musst dir nicht blöd dabei vorkommen, wenn du die Bewegung vor dem Drop schon einmal durchführst. Dein Körper merkt sie sich und wird sich in der Luft daran erinnern.
Die eigenen Gedanken sind viel wichtiger, als viele Leute meinen.
4. Bleib konzentriert. Denn die goldene Regel ist: Wenn du glaubst, dass du fällst, wirst du auch fallen. Also konzentriere dich – vom Drop bis zur Landung – und lass dich nicht ablenken.
Manchmal braucht man einen kleinen Tritt in den Hintern, um seine Wohlfühlzone zu verlassen und besser zu werden.
5. Zu guter Letzt: Tu es einfach! Manchmal braucht man einen kleinen Tritt in den Hintern, um seine Wohlfühlzone zu verlassen und besser zu werden. Wenn du also die Punkte 1 bis 4 hinter dir hast, ist es Zeit einfach loszulegen!
Enni Rukajärvi nach einem tollen Tag im Schnee

Enni Rukajärvi nach einem tollen Tag im Schnee

© Harri Tarvainen/Red Bull Content Pool

Enni weiß, wovon sie spricht. Der Beweis? Den kannst du dir in diesem Video von Enni ansehen.
Und natürlich kannst du jederzeit auf ennitime.com vorbeischauen!