Screenshot aus Hot Wheels Unleashed 2 zeigt einen Sportwagen beim Drift und einen Monstertruck im Hintergrund.
© Mattel / Milestone
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Hot Wheels Unleashed 2: Turbocharged - Test des Arcade-Rennspiels

Milestone bringt die Spielzeugautos zurück auf den Bildschirm. Im Test zu Hot Wheels Unleashed 2: Turbocharged verraten wir, was das Arcade-Rennspiel auf dem Kasten hat.
Autor: Philipp Briel
4 min readPublished on
Zwei Jahre ist es nun schon her, dass sich die vor allem für die offiziellen MotoGP-Games bekannten Entwickler von Milestone auf zu neuen Ufern machten und mit Hot Wheels Unleashed um die orangefarbenen Plastikkurven drifteten. Die Spritztour ins Genre der Arcade-Rennspiele war ein voller Erfolg. Nun will man mit dem Nachfolger, Hot Wheels Unleashed 2: Turbocharged, daran anknüpfen. Ob das gelungen ist, klärt unser Test.
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Hot Wheels Unleashed 2: Turbocharged gibt Vollgas

Mit Arcade-Gameplay irgendwo zwischen TrackMania und F-Zero mauserte sich Hot Wheels Unleashed vor rund zwei Jahren zu einem echten Überraschungshit.
Teil Zwei baut auf dem Spielgefühl des Vorgängers auf und fügt ein paar neue Elemente, Umgebungen und eine Story-getriebene Solo-Kampagne hinzu.
Fans von Arcade-Racern kommen also auch mit Hot Wheels Unleashed 2: Turbocharged voll auf ihre Kosten. Jedes der Fahrzeugmodelle, von denen im zweiten Ableger einige neue Modelle dazugekommen sind, steuert sich komplett unterschiedlich – die Varianz ist beeindruckend für ein Arcade-Rennspiel.
Screenshot aus Hot Wheels Unleashed 2 zeigt viele Fahrzeuge beim Sprung in einer Spielhalle mit einem Monstertruck im Vordergrund.

Abwechslung und Fuhrpark legen in Teil Zwei kräftig zu.

© Mattel / Milesone

Mit über 130 Fahrzeugen, darunter nun auch Monstertrucks oder Motorräder, hat Turbocharged eine Menge zu bieten.
Gleichzeitig bekommt ihr es mit abwechslungsreicheren Strecken voller Loopings, Boost-Zonen und neuen Umgebungsgefahren zu tun. Für spielerische Abwechslung ist also allemal gesorgt.
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Strategische Rennen

Die Solo-Kampagne samt Comic-Zwischensequenzen verleiht dem Einzelspielermodus eine gewisse Struktur, wirklich zu fesseln vermag die Story allerdings nicht. Dafür bekommt ihr es im Laufe der Karriere sogar mit Bossfights zu tun, die zu den besten Events in Hot Wheels Unleashed 2: Turbocharged gehören.
Auf den Plastikkursen gibt das Rennspiel eine besonders gute Figur ab. Dank neuer Mechaniken wie Doppelsprüngen oder Ausweichmanövern warten die Rennen mit einer gehörigen Portion Taktik auf
Screenhsot aus Hot Wheels Unleashed 2 zeigt eine Strecke mit Loopings in einem Vorgarten.

Die abwechslungsreichen Strecken sind mit Abkürzungen gespickt.

© Mattel / Milestone

Die Manöver sind entscheidend, damit ihr eure Kontrahenten aus der Bahn kegelt oder die teils mächtige Abkürzungen erreicht, die den Ausgang des Rennens maßgeblich beeinflussen..
Neue, noch vielfältigere Umgebungen und Fahrbahnuntergründe wie Gras oder Stein verändern das Fahrgefühl spürbar und sorgen so für zusätzliche Abwechslung.
Während die Offroad-Boliden das unwegsame Gelände schätzen, fühlen sich Drift- oder Speed-Fahrzeuge dann doch auf den abgesteckten Bahnen wohler.
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Multiplayer-Spaß und Track-Builder

Natürlich entfaltet Hot Wheels Unleashed 2: Turbocharged vor allem im Multiplayer-Modus erst sein wahres Potenzial. Dabei ist es egal, ob ihr an einer Konsole unterwegs seid oder euch im Onlinemodus ins Getümmel stürzt.
Bis zu Zwölf Spielerinnen und Spieler gehen gemeinsam an den Start. Hier messt ihr euch diesmal in abwechslungsreicheren Events, die von Drift-Rennen über Eliminator-Events bis hin zu offenen Waypoint-Rennen reichen.
Screenshot aus Hot Wheels Unleashed 2 zeigt ein Rennen mit einem Dinosaurier-Auto.

Vor allem im Multiplayer macht Turbocharged Laune

© Mattel / Milestone

Natürlich ist auch der Streckeneditor wieder mit von der Partie, in dem ihr eure eigenen Kurse zusammenschustern und diese mit anderen Hot Wheels-Fans teilt. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Auch hier wartet Turbocharged mit vielen neuen Möglichkeiten auf, was den Wiederspielwert des Arcade-Racers deutlich erhöht.
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Die technische Seite gefällt

Auch wenn Hot Wheels Unleashed 2: Turbocharged aus technischer Sicht das Rad nicht neu erfindet, sieht der Milestone-Racer schlicht hervorragend aus. Von den abwechslungsreichen Umgebungen bis hin zu den kunterbunten Lichteffekten, überzeugt das Rennspiel mit einer schicken Grafik.
Vor allem die Fahrzeugmodelle sind einmal mehr eine Wucht, bei dem im Besonderen die Liebe zum Detail ins Auge sticht.
Screenshot aus Hot Wheels Unleashed 2 zeigt ein Rennen.

Die Spielzeug-Autos will man am liebsten direkt in die Hand nehmen.

© Mattel / Milestone

Wenn die kleinen Spielzeugautos im Verlauf eines Rennens kleine Schrammen davontragen, der Lack abplatzt und – im richtigen Licht – die Fingerabrücke auf den Karossen zu sehen sind, sieht das einfach nur hervorragend aus.
Hot Wheels Unleashed 2: Turbocharged baut auf den Stärken des Erstlings auf und verbessert diese konsequent. In der Summe ergibt das einen gelungenen Arcade-Racer, der vor allem im Multiplayer und dank des Streckeneditors begeistert.

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