Drei Tage Athletik, Ausdauer und pures Adrenalin: HYROX Vienna 2026 ließ die internationale Fitness-Szene von 6. bis 8. Februar nach Wien blicken. Der Indoor-Fitness-Wettbewerb, der die Welt im Sturm erobert hat, lockte über 10.000 Teilnehmer:innen zwischen 16 und 66 Jahren in die Messe Wien und verwandelte die Halle A bei den HYROX Open European Championships in einen Treffpunkt für Fitness-Enthusiasten aus über 70 Nationen, um sich in acht Bewerben zu Bestleistungen zu pushen.
Drei Tage lang wurde gelaufen, gezogen, geschoben, getragen und gekämpft. Wie bei jedem HYROX-Event gab es es auch in Wien drei verschiedene Rennklassen: Einzel, Doppel und Staffel auf dem selben Track in der Messe Wien. Innerhalb der Einzel- und Doppeldisziplinen gab es außerdem die Kategorien "Open" und "Pro", die wiederum nach Altersgruppen unterteilt waren. Alle hatten ein Ziel: Durchkommen – und dabei über sich hinauswachsen. Auch der ganz große Star der HYROX-Szene war am Start: Lokalmatador Alexander Rončević.
Alexander Rončević ließ sich das Heimevent in der Messe Wien nicht entgehen
© Philipp Carl Riedl/Red Bull Content Pool
"Mein HYROX-Abenteuer hat hier in Wien begonnen, das macht dieses Event ganz besonders für mich."
8 Kilometer Laufen, 8 Workouts, treibende Beats – es lag ein ganz besonderes Flair in der Luft. Nicht nur in der Roxzone und auf der Laufstrecke, sondern auch in den Zuschauerbereichen, wo Familie, Friends und Fitness-Fans die Athlet:innen lautstark anfeuerten. Und die Starter:innen konnten jede Anfeuerung brauchen, denn sie gingen an ihre Grenzen, um die bestmögliche Zeit zu erreichen. Tausende Athlet:innen zwischen Fokus und völliger Erschöpfung – HYROX Vienna 2026 war ein kollektiver Belastungstest für Beine, Lunge und Kopf. Und für all jene, die genau das suchen.
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Heimspiel für den HYROX-Star
Für den Wiener HYROX-Star Alexander Rončević ist Wien mehr als ein Tourstopp in seinem Kalender. Hier ist nicht nur seine Heimat, der Startpunkt für seine einzigartige Karriere. Hier hat alles begonnen – und genau das war auch 2026 spürbar. Nicht nur in seiner Präsenz auf der Strecke, sondern in der Art, wie er sich zwischen Warm-up-Zone, Startbereich und Finish bewegte: fokussiert aber dennoch offen für Selfies, einfach mittendrin in der Szene.
Er erinnerte sich beim Heimrennen gern an seine ersten Schritte in der boomenden Fitness-Challenge zurück. "Mein HYROX-Abenteuer hat hier in Wien begonnen, das macht dieses Event ganz besonders für mich", betonte Alexander Rončević. "2018 startete ich bei meinem ersten Rennen – es war der Start einer genialen Reise, die mich bis in die Weltspitze und zum Weltmeistertitel geführt hat." Außerdem können in Wien auch die ganze Familie und Freunde hautnah dabei sein, das macht HYROX Vienna für Alexander Rončević immer sehr speziell.
Alexander Rončević trat mit seiner Freundin auch im Mixed Double Bewerb an
© Philipp Carl Riedl/Red Bull Content Pool
Alexander Rončević absolvierte am Samstag zwei Wettkämpfe – ein Einzelrennen und ein Doppel mit seiner Freundin Anastasija und mischte sich damit mitten unter die Teilnehmer:innen. Und wie genial muss sich das anfühlen für einen HYROX-Fan, wenn man in der Roxzone oder auf der Laufstrecke plötzlich einen der besten Athleten der Welt neben sich hat? Wenn das keine Flügel verleiht ...
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Red Bull Road to HYROX Teilnehmer:innen on fire
Mittendrin waren auch die Teilnehmer:innen von Red Bull Road to HYROX. Drei Monate intensive Vorbereitung standen auf dem Programm, um für dieses Wochenende gerüstet zu sein. Es ging darum, die individuellen Coachings, die Performance-Checks und die wertvollen Tipps aus den Trainingssessions mit HYROX-Star Alexander Rončević und Extremsportler Michael Strasser auch in einem echten Bewerb in die Tat umzusetzen. Bevor die diversen Rennen bei HYROX Vienna losgingen, bekamen die Teilnehmer:innen von Maximilian Walter, operativer Leiter der Zone.Fit Wien, noch einen wichtigen Ratschlag mit auf den Weg: "Saugt die tolle Stimmung auf und habt auf jeden Fall Spaß."
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Vom Trainingsraum in die Arena
Die Red Bull Road to HYROX war kein normales Coaching-Programm, sondern ein realitätsnaher Prozess. Drei Monate lang hieß das Motto: Vorbereiten, analysieren und adaptieren. Die richtige Technik bei den Workouts, das Einschätzen der individuell passenden Race-Pace und das Treffen von richtigen Entscheidungen, wenn der Puls im Maximalbereich ist. Genau das, was HYROX verlangt, haben die Red Bull Road to HYROX Teilnehmer:innen an die Hand bekommen. Und sie waren richtig hyped, inmitten der HYROX Open European Championships in Wien mit mehr als 10.000 Athlet:innen an den Start zu gehen. Einen Top-Lauf schaffte Timo Zeilinger, der in 1:06:13 in der HYROX Pro (Altergruppe 16-24) den Sprung aufs Podium. Im Ziel konnte er seine Leistung kaum fassen: "Daheim in Wien beim Pro-Race am Stockerl zu stehen, bedeutet mir sehr viel."
Für Maya Kranawetter war es eine coole Experience. "Die Coaching-Sessions mit Max und seinem Team haben richtig viel Impact gehabt. Wir hatten einen fixen Plan, durch die Trainingspläne wussten wir immer, was zu tun ist. Außerdem haben wir viel im Team gemacht, so konnten wir uns auch gegenseitig pushen."
Egal, wen man von den Teilnehmer:innen von Red Bull Road to HYROX befragt, welcher Tipp für sie persönlich am wichtigsten war, kommt eine Antwort: "Lasst euch am Start nicht dazu verleiten, das Rennen zu schnell anzugehen." Aber wie es ist bei einem Event wie bei HYROX: Man macht es trotzdem. Die Stimmung treibt die Athlet:innen an, ihre Bestleistungen abzurufen, und vielleicht ein paar Körner zu viel in den ersten Laufrunden liegen zu lassen.
Mission completed! Florian Mesaros und Jan Lindmaier haben es geschafft
© Philipp Carl Riedl / Red Bull Content Pool
"Für mich war ein richtig cooles Erlebnis, hier zu sein, dass ich bei HYROX Vienna am Start stehen kann", betont Jan Lindmaier, einer der Red Bull Road to HYROX Teilnehmer:innen, der in Wien zum ersten Mal bei HYROX mit dabei war. "Ich habe erst im Sommer mit dem HYROX-Training begonnen. Die Chance, bei Red Bull Road to HYROX mit dabei zu sein, hat mir nochmal einen richtigen Push gegeben."
Durch die Coachings starteten Jan Lindmaier und die anderen Teilnehmer:innen der Red Bull Road to HYROX perfekt gewappnet in ihre HYROX-Bewerbe. "Es geht darum, am Start eine passende Pace finden und das Rennen nicht zu schnell angehen", erklärt Maximilian Walter. "Das ist vor allem für Einsteiger:innen eine große Challenge, das Rennen nicht zu schnell anzugehen und nur auf sich zu schauen. Denn jeder muss seinen eigenen Rhythmus finden und wissen, bei welchen Stationen man Gas gibt und wo man bewusst Tempo rausnimmt." Dass das vor allem beim ersten Start nicht immer zu 100 Prozent gelingt, gehört zum Lernprozess dazu. "Ich bin die Burpees zu aggressiv angegangen und habe dadurch kurz Probleme mit der Atmung bekommen. Ich habe kurz durchgeatmet und dann kam ich wieder in einen guten Rhythmus."
Der HYROX-Nervenkitzel zog alle Teilnehmer:innen in ihren Bann – auch Jessica Hann und Chiara Wertz waren nach ihren ersten Starts beim wohl härtesten Fitness-Event der Welt komplett ausgepowert, aber happy, es durchgezogen zu haben. Sie zeigten bei ihren Premieren in der HYROX-Szene starke Leistungen und haben Lust auf mehr. "Die Stimmung war mega und es hat richtig Spaß gemacht. Wir sind auf jeden Fall HYROX-addicted!" Auch Noemi Naujoks hat die Challenge bravourös gemeistert – und konnte dabei nicht nur auf ihre Stärke bauen, sondern auch auf einen großen Fanclub, der sie bei jeder Station lautstark angefeuert hat. "Es waren für mich so viele Leute da, das habe ich bei den Workouts voll mitbekommen. Das hat mich enorm gepusht."
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Matthias Wallner legte einen Traumlauf hin
Perfekt umgesetzt hat das individuelle Coaching auch Matthias Wallner. Er war einer der wenigen Red Bull Road to HYROX Teilnehmer, die bereits HYROX-Erfahrung hatten. Er nutzte die professionellen Trainingseinheiten und die Tipps von Alexander Rončević, um seine Bestzeit in der Kategorie HYROX Adaptive nochmal nach unten zu schrauben und lief in 53:26 Minuten in Ziel – Platz 1! Was für eine Leistung. Chapeau! "Mein Ziel war, meine Zeit aus dem Vorjahr zu toppen. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ich es schaffe unter 54 Minuten zu bleiben", jubelte Matthias Wallner nach seinem Rennen. "Es hat einfach super geklappt, ich konnte bis auf ein paar Meter nach den Burpees alles durchlaufen. Ein perfektes Rennen!" Mit dieser Leistung belegt er im globalen Jahresranking 2026 der Adaptive Kategorie auf dem sensationellen 15. Platz.
Maximilian Walter, operativer Leiter der Zone.Fit Wien, zog sehr zufrieden Bilanz. "Es haben alle vom Start weg voll mitgezogen. Man hat in den einzelnen Leistungschecks gesehen, wie sich die Leistungslevels durch die Trainingspläne und die individuellen Coachings nach oben verschoben haben." Red Bull Road to HYROX Teilnehmerin Anna Schlöglmann hat sich von den Trainings viel mitnehmen können. "Mir haben die spezifisch auf die acht HYROX-Workouts angepassten Sessions viel geholfen, damit die Technik für die Challenges in der Roxzone sitzt," erklärt die ehemalige Fußballerin.
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HYROX-Premiere machte Lust auf mehr
Auch Fitness-Creator Nadine Baumgartner war heiß auf die HYROX-Challenge. Für Nadine Baumgartner war es eine Rückkehr, im Vorjahr stand sie beim HYROX Doubles Mixed zum ersten Mal am Start, in diesem Jahr startete sie solo und lieferte eine tolle Leistung ab.
"Es hat extrem Spaß gemacht, hier in Wien wieder am Start zu sein. Ich liebe die Kombination aus Kraft und Ausdauer sowie das Zusammenspiel der unterschiedlichen Disziplinen", betonte Nadine Baumgartner nach ihrem Zieleinlauf mit einer tollen Zeit von 1:15:07. "Im Vergleich zum Vorjahr wusste ich schon, was auf mich zukommt – und dass der Schlitten für mich mit meiner Größe und geringem Gewicht eine echte Challenge ist.", beschrieb Nadine Baumgartner. "Aber durch die Stimmung, das gegenseitige Anfeuern und die Musik kommt man in einen Flow. Man zieht dann einfach durch!"
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Fitness-Challenge ohne Grenzen
Warum geht HYROX so durch die Decke? Unsere klare Antwort: Weil jeder Fitness-Fan mitmachen kann! Denn genau hier trifft sich alles: Elite und First-Timer, Weltmeister und jene, die sich in den vergangenen Wochen mit viel Vorfreude auf ihr allererstes Rennen vorbereitet haben. Man muss kein Profisportler sein, man muss sich nicht jahrelang darauf vorbereiten, eine erste HYROX-Challenge zu probieren. Pro-Tipp gefällig? "Eigentlich kann jeder mitmachen, der regelmäßig ins Gym geht und dazwischen die ein oder andere Laufeinheit einlegt" erklärt niemand Geringerer als HYROX-Star Alexander Rončević. "Idealerweise baut man zwei bis drei Monate vor dem Bewerb noch ein paar HYROX-spezifische Übungen ins Training ein."
HYROX Vienna 2026 war einmal mehr der Beweis, warum dieses Format weltweit boomt. Weil es um die Community geht, die sich respektiert, egal wie die eigene Leistung war und ob man ein Topsportler:innen ist oder sich zum ersten Mal dieser Challenge stellt. Jeder schreibt seine eigene Fitness-Story.