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Freerunner Jason Paul im neuen Clip „Running Reverse“
In seiner Heimatstadt Frankfurt erlebt Freerunner Jason Paul einen rabenschwarzen Tag. Aber kein Problem, er dreht die Zeit zurück und macht mit atemberaubenden Moves, Geschehenes ungeschehen.
Es gibt Tage, an denen ein Ungeschick sich ans andere reiht und Missverständnisse sich häufen. Man würde sich wünschen, die Uhr zurückdrehen zu können. Genau das zeigt der Freerunner Jason Paul in seinem neuesten Videoprojekt „Running Reverse“ in Downtown Frankfurt: In Hochhaus-Schluchten, am Eisernen Steg und nicht zuletzt auf einer spektakulären Kranfahrt in 40 Meter Höhe. Erstmals zeigt er seine Freerunning Skills reverse und läuft damit entgegen dem normalen Lauf der Dinge. Die Illusion wird perfekt, da die Szenen rückwärts abgespielt werden. Im Clip scheint es, als würde Jasons Umfeld sich rückwärts bewegen und er sich in gewohnt fließendem Freerunning-Style vorwärts bewegen. Jason Paul ist der „Master of Time“.
Was ‚Running Reverse’ von allen anderen Video Projekten unterscheidet, die ich bisher umgesetzt habe, ist, dass ich die Freerunning Action rückwärts performe, entgegen dem normalen Lauf der Dinge.
So geschmeidig und anstrengungslos Jason Paul im Video rückwärts durch Frankfurt läuft, auf Boote springt und meterhohe Baugerüste erklimmt, so aufwendig waren die Dreharbeiten. Doch genau für solche Momente lebt Jason Paul. Für das perfekte Ergebnis investierten er und die Film-Crew Mischfabrik, bis zu 18 Stunden am Tag.
Der Dreh hat riesen Spaß gemacht, war aber auch super anstrengend – für mich und die gesamte Filmcrew. Für die meisten Takes hatten wir maximal zwei Versuche, obwohl alles so komplex war.
Für diesen Clip „Jason Paul – Running Reverse“ musste er seine Freerunning Skills aufs nächste Level heben denn wäre es einfach, könnte es jeder.
Für den Reverse-Effekt musste ich jede Action-Szene rückwärts performen, damit ich mich am Ende in die entgegengesetzte Richtung von allem anderen bewege, was in Sachen Koordination, Timing und Planung für alle super tricky war.
Unterm Strich haben Jason und die gesamte Filmcrew an drei Tagen rund 40 Drehstunden gebraucht, um die Illusion perfekt zu machen. Was sie nicht davon abgehalten hat, am letzten Drehtag, kurz vor Drehschluss noch einmal Zeit in winzige, aber entscheidenden Detail-Shots zu investieren. „Genau das macht für mich die Magie eines Videos aus“, meint Jason: „Die Details machen letztlich den Unterschied.“
Das sieht übrigens Streamer/Youtuber Rewi, der eine Cameo Rolle in dieser Produktion hatte auch so: „Ich bin fasziniert. Freerunning vorwärts ist schon spektakulär. Aber was Jason da reversed abliefert ist krass komplex und auch nicht weniger schwierig als vorwärts. Ich bin schwer beeindruckt.