Gaming
Um 12 Uhr war es soweit, der Startschuss zur ersten Auflage der Lord of the Alps powered by A1 war erfolgt und damit ein langer Tag voller Hearthstone vorprogrammiert. Organisiert wurde das Event von Austrian Force eSports, Egoperspektive und eSports Wien. Zusätzlich konnte man sich das Sponsoring von Österreichs größtem Telekommunikations-Konzern sichern und dadurch stieg das Preisgeld auf stattliche 1.000 Euro.
Drei Favoriten und eine Überraschung
Im Vorfeld stand aufgrund des Qualifikationsrankings das Favoritenfeld fest: Hannes „Burr0“ Holm aus Deutschland, Sebastian „SebastianJo“ Josic aus Österreich, Lukas „Inox“ Janevski aus Österreich und Marco „Khamul“ Katholitzky aus Österreich. Der zweitgenannte konnte durch den Sieg im Tavern Hero Qualifier, einem Vorentscheid zur HCT-Turnierserie von Blizzard, in der Respawn-Bar schon groß aufzeigen und man konnte auch im Vorfeld große Dinge von ihm erwarten.
2 Min
Siegermomente Lord of the Alps
Doch auch Burr0 konnte schon überzeugen, da er im ersten Qualifier zu Lord of the Alps powered by A1 den Dreamhack Leipzig Sieger Zanananan geschlagen hat. Auch Inox konnte einen prominenten Namen im ersten Qualifier überwinden. In der ersten Runde wartete nämlich der IESF Weltmeister „Gameking“ auf ihn. Er machte jedoch kurzen Prozess und ist seitdem unter dem Nicknamen „KingSlayer“ bekannt gewesen in der Turnierreihe.
Offline-Herzschlag-Finale
Das Offline-Finale hatte jedoch seine eigenen Regeln und so flog Inox schon in der dritten Runde des Lower Brackets an den überraschend stark spielenden „KingKev“ raus, währenddessen Burr0 in der zweiten Runde des Higher Brackets schon Khamul als Gegner hatte. Das Spiel ging über die volle Distanz und Burr0 konnte am Ende 3:2 über Khamul triumphieren.
Jedoch zeigte sich Khamuls Kampfgeist und er pflügte regelrecht durch das Lower Bracket. Damit verdiente er sich ein Rückspiel im Lower Bracket-Finale gegen Burr0.
Das Finale der Revanchen
Nachdem Burr0 glatt mit 3:0 gegen SebastianJo verlor stand also das Rückspiel gegen Khamul an. In der Zweiten Runde trafen beide schon aufeinander und es war ein herzzerreißendes Match. Deswegen waren die Erwartungen auch vor diesem Match groß und genauso motiviert gingen auch beide zur Sache. Es dauerte wieder 5 ganze Matches bis sich Burr0 durchsetzen konnte. Beide Male war Burr0’s Tempo-Rogue der Schlüssel zum Erfolg und dementsprechend entwickelte sich das Deck auch zu seiner Lebensversicherung.
Im Finale wartete schon wieder SebastianJo auf den Deutschen, der sich in der Rolle des Außenseiters sah. Das Lineup seines Konkurrenten war eigentlich zu favorisieren. Umso überraschender war der klare Sieg im Winner Bracket-Finale. Im großen Finale zeigte der junge Hannoveraner jedoch das Potenzial seines Decks und gewann relativ ungefährdet mit 3:1 und krönte sich damit zum großen Sieger dieses langen Samstages.
Die Hearthstone-Community freut sich über ein gelungenes Event
Nicht nur Burr0 war der Sieger dieses Events, sondern auch die deutschsprachige Hearthstone-Community. 70 Spieler nahmen am Vorentscheid teil und auch die voll bepackte Respawn-Bar zeigte, dass dieses Event gut bei der Community ankommt. Zusätzlich waren auch der reibungslose Stream und der hohe Produktionsaufwand ein Garant für ein gelungenes Event und die Spieler waren voll des Lobes. Sie hoffen auf eine Fortsetzung und eine weitere Auflage.